LebensWert: Glaube und Identität

Benny Sünkel

#7 – Identität, Lobpreis & echtes Wachstum | mit Tobi Jacobi

12.12.2025 126 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode spreche ich mit Tobi über seine Reise durch Musik, Lobpreis und Identität.
Er erzählt von seinen ersten Jahren im Jugendalter, seinen Anfängen im Lobpreis, seiner Zeit in verschiedenen Bands und wie Gott ihn Schritt für Schritt geprägt hat – musikalisch wie persönlich.

Wir sprechen offen über Selbstwert, Unsicherheiten und darüber, wie entscheidend es ist, die eigene Identität nicht in Musik, Leistung oder Menschen zu suchen, sondern in Jesus.
Tobi gibt Einblicke in seinen Weg, seinen Dienst in der Gemeinde, seine Rolle im Lobpreis und wie er gelernt hat, Verantwortung mit Demut zu leben.

Du hörst, wie wir über die Kraft der Anbetung sprechen, über Heilung, über Routinen im Glauben und darüber, warum der Fokus immer auf Jesus liegen sollte – egal ob auf der Bühne oder im Alltag.

🎧 Diese Folge ist für alle, die in ihrer Beziehung zu Jesus wachsen wollen – im Herzen, im Charakter und im Vertrauen.

🙏 Danke fürs Zuhören! Ich wünsche dir, dass dich diese Episode stärkt und ermutigt.

👉 Thema: Identität in Christus, Selbstwert, Lobpreis, persönliches Wachstum
👉 Format: Tiefes Gespräch über Musik, Berufung, Charakter und Gottes Wirken im Alltag

Transkript

Benny
00:00:00
Hi Tobi, schön, dass du da bist. Hi Benny Cool, dass wir das machen, cool, dass es klappt. Vielen, vielen Dank für deine Zeit. Geht es dir gut?
Tobi
00:00:06
Ja, mir geht es super. Danke.
Benny
00:00:08
Mir geht es auch gut. Ja, uns geht es gut, danke. Heute habe ich mich erstmal ganz schön in Vorbereitung für den Podcast ausgesperrt. Das war ganz lustig. Ich habe mich in meinem ganzen Leben, also in meinem ganzen Erwachsenenleben, noch nie ausgesperrt. Jetzt wohnen wir hier seit einer Woche. Ich bin heute so oft hin und her gelaufen, von dem Studio zur Wohnung hin und her und alles dabei und dann habe ich irgendwann mal eine Pause gemacht und dann habe ich mir einen Kaffee gemacht, bin quasi dann von der Pause aus rausgegangen. Dann fällt die Tür zu und dann, nein, ich habe den Schlüssel nicht dabei. Nein. Ja, dann bin ich zu meinem Bruder und meinen Spächerinnen rübergegangen, die waren nicht da. Und dann bin ich zu, genau, ich habe bei Freunden angeklängelt und die haben mich dann lieberweise aufgenommen. Und dann habe ich eine ganze Stunde lang gewartet, bis Julia kommt. Das war schon lustig. Ich sage dir, hey.
Tobi
00:01:10
Einmal ist es mir passiert. Ja, und? Also besser gesagt, Tanja und ich uns ausgesperrt hatten. Also Tanja ist meine Frau, für alle, die es nicht wissen. Und das war an einem Sonntag. Wir hatten in der Wohnung quasi den Schlüssel drinnen stecken, hatten einen Schlüssel mit rausgenommen. Und bei der Wohnung war es so, dass wir innen drin den Schlüssel rausziehen mussten. Weil wenn beidseitig ein Schlüssel drin ist, dann funktioniert das Schloss nicht mehr. Dann am Sonntag, wenn wir noch sonntags extra viel bezahlen müssen für den Schlüsseldienst.
Benny
00:01:45
Krass. Das heißt, ich habe einen Schlüsseldienst gebraucht. Und wie hat der das dann gemacht?
Tobi
00:01:49
Der hatte so ein spezielles Werkzeug gehabt, wo er dann eben, er musste nicht aufbauen oder so, aber hat eben ins Schloss rein und konnte das irgendwie dann von innen rausdrücken, glaube ich. Das ist schon länger her. Wow.
Benny
00:02:01
Ja, krass. Dieses Gefühl ist echt nervig. Weil mein Handy war auch im Studios. Ich hatte nichts außer eine Kaffeetasse und einen HDMI-USB-C auf HDMI-Converter. Das war alles, was ich hatte.
Tobi
00:02:16
Wenigstens hattest du deine Kaffeetasse.
Benny
00:02:19
Ich habe dann umgeklingelt bei den Freunden. Ich habe mich ausgesperrt.
Tobi
00:02:23
Kann ich einen Kaffee haben?
Benny
00:02:25
Aber ich hatte ja Kaffee drin, weil ich habe mir einen gemacht. Und dann mein Plan war halt, das Handy... Das ist halt Julia quasi, du kannst ja mit der App, kannst du das Auto ja fernstarten, kannst es aber auch öffnen, aber weil es in der Tiefgarage ist, hat es kein Netz.
Tobi
00:02:40
Ja, das verstehe.
Benny
00:02:42
So viel zu dem Tag erstmal, jetzt kommen wir mal auf ernstere Themen.
Tobi
00:02:46
Jawohl.
Benny
00:02:47
Du bist ja schon sehr lange auch im Lobpreis unterwegs, das ist ja eine Sache, die dich schon sehr lange beschäftigt, die du voll gerne machst, sei es in der Gemeinde, sei es privat, auch in deiner Jugend. Und wir kennen uns jetzt, glaube ich, auch schon wahrscheinlich.
Tobi
00:03:03
Ich habe mal zusammengerechnet, 23 Jahre.
Benny
00:03:06
23 Jahre, genau.
Tobi
00:03:09
Das ist schon echt krass lang,
Benny
00:03:11
Ne? Ja, das ist lustig. 23 Jahre, was war denn das? 2002.
Tobi
00:03:16
2002.
Benny
00:03:16
Ja, wow. Und dein Bruder war mit meinem Bruder im Team, oder?
Tobi
00:03:25
So war das dann. Ja, genau, richtig.
Benny
00:03:27
Genau, bei Royal Rangers, genau. Und du warst Juniorleiter und ich war bei, Kundschafter wahrscheinlich. Oder Starter noch, ich weiß es nicht.
Tobi
00:03:36
Da war ich noch kein Leiter, Juni-Leiter, sondern da war ich noch bei den Pfadfindern. Also es gibt ja verschiedene Stufen für die, die es nicht wissen. Ryan Reinschatz sind halt eben Pfadfinder, christliche Pfadfinder und ja, und dann gibt es halt je nach Alterstufen verschiedene verschiedene Namen.
Benny
00:03:57
Ja, mittlerweile gibt es andere jetzt.
Tobi
00:03:59
Jetzt andere wieder?
Benny
00:03:59
Genau, also ich meine, wir sind ja dort, wo wir sind, beim CCNM, da ist ja immer so ein Roll-Up und da stehen ja die verschiedenen Altersklassen drauf. Und es sind nicht mehr die gleichen, die als du und ich da bei den War Rangers waren.
Tobi
00:04:11
War schon so lang her.
Benny
00:04:12
Damals hattest du ja eine Band mit deinem Bruder, die Pix hieß, gell?
Tobi
00:04:17
Pix, ja genau.
Benny
00:04:19
Und da hattet ihr immer so coole Buttons, darin erinnere ich mich. Und da wollte ich fragen, erstmal für was steht Pix und was ist so die Geschichte dahinter?
Tobi
00:04:26
Ei, ei, ei. Also wir hatten da verschiedene Vorbilder gehabt, wie Rian Kay oder Swiftfoot ist jetzt nicht so Richtung Punkrock, also das heißt quasi Punks in Christ's Service. Ähm, also Punks würde ich jetzt eher nicht sagen, dass wir waren. Das war eher so ein Wunschgedanke, glaube ich, eher. Aber halt so der Stil soll eher in diese Richtung gehen, halt so Richtung Punkrock und es war dann eben auch mit E-Gitarre, Bass, Schlagzeug. Und, ähm, ja.
Benny
00:05:01
Wer war alles dabei? Wie habt ihr das gegründet? Warum?
Tobi
00:05:04
Also wir waren ein paar Freunde, quasi der Flo, mein Bruder, ich war da dabei, Steve war auch da dabei, Steve ist einer, der kommt aus Paffenhofen, Flo hat halt eben da nach Paffenhofen auch eine gute Beziehung gehabt, also auch von den Rangers her und da haben wir drei uns halt einfach zusammengeschlossen und gesagt, okay, wir machen eine Band und wir haben ein bisschen da umgesponnen, ein bisschen gespielt. Und auf MySpace so lange es ist her vor Facebook ja genau MySpace dann auch noch da ein Profil gehabt mit unserer Band und dann haben wir eben eine Aufnahme gemacht da hatten wir auch verschiedene Schlagzeuge auch gehabt ich weiß nicht mehr, das ist schon so lange her das war echt witzig dann auch auf dem Bundescamp haben wir dann auch gespielt gehabt von der Royal Rangers.
Benny
00:06:03
Welchem Bundescamp?
Tobi
00:06:05
2005 war das.
Benny
00:06:06
Ach krass, weil ich war auch bei einem Bundescamp.
Tobi
00:06:09
Ich glaube, das war auch 2005.
Benny
00:06:10
Das ist da, wo die Stuttgarter diesen Kran hatten.
Tobi
00:06:13
Wo sie diesen riesen Masten aufgebaut hatten.
Benny
00:06:16
Also es gab ein Bundescamp, wo die Stuttgarter, der Stuttgarter Stamm einen Kran, sich einen richtigen Kran gemietet hat. Und du hast den quasi übers ganze Gelände gesehen. Und dann gab es so Rom mit dem...
Tobi
00:06:29
Ja, genau, das war das Thema.
Benny
00:06:31
Und da habt ihr gespielt.
Tobi
00:06:32
Ja, genau, da gab es da so einen Songentscheid. Und da hatten die uns quasi vergessen, uns mit auf den Songentscheid zu setzen. Wir hatten dann am Ende eine Wildcard für das Finale von den letzten fünf Bands, glaube ich, war das. Und da hatten wir auch fort auf der großen Bühne. Wow. Und dann, ja, naja, haben wir quasi unser Bestes versucht. Ich war relativ unerwartet.
Benny
00:07:03
Ich erinnere mich nicht mehr so.
Tobi
00:07:05
Also von den letzten sechs Bands waren wir, weil wir die Wildcard hatten und weil wir vergessen wurden einfach.
Benny
00:07:11
Ja, okay. Ja, nicht so gut.
Tobi
00:07:14
Aber heutzutage. Damals fand ich schon, was wir gemacht hatten, war ganz cool. Ja.
Benny
00:07:22
Die Welt war noch nicht bereit.
Tobi
00:07:25
Danke.
Benny
00:07:28
Ja, Wahnsinn.
Tobi
00:07:30
Das war echt eine interessante Erfahrung.
Benny
00:07:32
Welchem Team warst du 2005 beim Bundeskamp?
Tobi
00:07:37
Boah, Da war ich Juniorleiter, genau. Und die Gruppe hieß Tokis.
Benny
00:07:47
Ah, in der Samus, ja.
Tobi
00:07:48
Ja, genau.
Benny
00:07:48
Ich meine, ich weiß, ich war noch, ich war in dem Zelt oder in der Jurte, neben dem Zelt ist es ja nicht, das ist zu, ein Zelt ist zu komfortabel, was wir hatten, war in der Jurte.
Tobi
00:08:01
Ja, genau.
Benny
00:08:02
Ich erinnere mich noch an ein paar Memories da. Schon, da haben wir sogar eine Kapelle gebraucht. Neben Manu waren wir im, unser Jurte war ganz im Eck, neben der Dixi-Klo-Straße.
Tobi
00:08:14
Ja, genau.
Benny
00:08:15
Und jeden Tag oder jeden zweiten Tag fuhren da die Autos rum, da haben die Dixi-Klos ausgelernt. Das ist halt so, ich erinnere mich daran. Ja. Das sind Erinnerungen.
Tobi
00:08:27
Ich sag noch nicht mehr, außer.
Benny
00:08:28
Ja. Genau, die Dixi-Klo-Straße. Genau, und dann.
Tobi
00:08:33
Aber das war eindrucksvoll, ne? Das war quasi die Grenze von einem Nachzulanz.
Benny
00:08:39
Ja, ja, das stimmt. Wir hatten unsere ganzen Zelte und dann war so ein Weg und dann waren die ganzen Dixi-Klossen einer Reihe aufgestellt.
Tobi
00:08:47
Unglaublich. So krass.
Benny
00:08:49
Und genau, wir waren neben Manu, wenn du Manu noch kennst, waren wir. Genau, neben dem Zelt. Ich war ja mit Manu in dem Team. Ah, dann waren wir Nachbarn.
Tobi
00:08:58
Genau.
Benny
00:08:59
Witzig.
Tobi
00:09:00
Ich weiß gar nicht mehr so viel davon.
Benny
00:09:02
Ich erinnere mich schon noch daran, dass dass wir diese weißen Proben an hatten mit dem roten Ding und dann gab es Sklavenhandel, genau. Und dann wurde ich einmal in einen anderen Stamm gebracht als Sklave, das weiß ich noch. Und das hat meinem Leid, das war halt so alles witzig gemacht.
Tobi
00:09:16
Ja, das weiß ich gar nicht mehr.
Benny
00:09:18
Man hat damals absolut kein Gefühl dafür, finde ich Sensibilität für diese Themen.
Tobi
00:09:22
Katago, wir waren Katago.
Benny
00:09:24
Katago?
Tobi
00:09:24
Ja, das weiß ich jetzt noch.
Benny
00:09:26
Und dann war es doch so... Dass es dann diese Theaterstückchen am Tag gab.
Tobi
00:09:32
Stimmt. There is a decision to be made. There is a way to be chosen.
Benny
00:09:39
Kommt es doch hoch? Nein, ich erinnere mich nur an so kleine Sachen. Warst du euch beim Golden Valley Camp dabei? 2008, glaube ich, war das?
Tobi
00:09:48
Nee, da war ich nicht mehr bei den Freighters.
Benny
00:09:50
Okay, da warst du nicht mehr da.
Tobi
00:09:51
Ja, genau. Doch, da war ich noch.
Benny
00:09:54
Da habe ich mich verletzt.
Tobi
00:09:55
Stimmt, doch, ich war da noch. Krass.
Benny
00:09:59
Ja, da war der Manu ja, da wurde uns ja die Fahne geklaut. Stimmt. Und der Manu hatte diesen fetten Alarm, der so laut war. Boah, ich weiß das nicht. Und mein Team hat immer den Knotty gekriegt. Und das war ja diese richtig lange Metallstange.
Tobi
00:10:13
Ja, stimmt.
Benny
00:10:14
Knotty war immer, es gab immer so das Team, was am schmutzigsten die Jorte oder Kurte hatte. Hat ja als Strafe so irgendwas gekriegt. Jeden Camp war es was anderes. Und da war es so eine richtig lange Metallkette und ich habe die rumgetragen mit Stolz. Ja, stimmt. Stimmt. Ich war der Skripte Teamleiter und ich war quasi das mit den zwei Strichen. Und ich war so stolz darauf, dass unser Team fast jeden Tag das schlechteste Team war. Und genau, dann war das so, dass wir... Das ist so lange her.
Tobi
00:10:51
Ich weiß das fast gar nicht mehr.
Benny
00:10:53
Und dann war das so, dann beim Abbautag, bin ich mit Flip Flops rumgelaufen und habe mein Leiter gesagt, zieh dir gescheite Schuhe ab. Stimmt, ich erinnere mich. Und dann habe ich das nicht gemacht und dann bin ich an dem, nicht mit meinem Fuß, an dem, nee, das war so ein Tee, so ein Hering, der so ein Tee hatte, Teeform war, genau. Und ich gehe dann, ich habe mich voll aufgeschnitten und dann, und dann gehe ich zu meinem Leiter und sage so, hey, ich habe mich verletzt, der so, komm, ist nichts, geh weiter, gell. Und es hat richtig voll angefangen zu bluten, dann gehe ich wieder hin und dann, boah, voll überrascht und dann Dann haben sie mich Rühe hintergetragen und dann musste ich ins Krankenhaus, dann musste ich genäht werden. Und ich habe bis heute habe ich noch eine Fleischnarbe am Fuß von D.M. Walden, weil ich als Männer sind wir ja stolz auf sowas, aber ich habe jedes Mal in meinem Fuß und schaue, ich habe diese Narbe vor den Royal Rangers. Ja, lustige Zeiten. Anyway, lass uns zurück zum Thema Lobpreis kommen und Packs. Wie ging es dann weiter danach mit Packs?
Tobi
00:11:56
Ich sage mal so, wir waren jetzt ja nicht so direkte Nachbarn. Pfaffenhofen, München und jeder hatte so quasi seine Themen, seine Alltagsthemen und ich würde mal sagen, also wir haben ab und zu mal versucht uns zu treffen und zu spielen und so weiter, aber ähm Ja, also aus der Band wurde jetzt am Schluss jetzt nix. Aber dennoch sind wir also natürlich mit meinem Bruder, also da immer noch Kontakt. Und eben mit Steve ist noch eine gute, also echt noch eine tiefe Freundschaft da. Also der ist gerade, falls du es siehst, Steve, liebe Grüße. Ja, auch aktuell nicht in Deutschland.
Benny
00:12:41
Okay, und wie ging es danach für dich weiter so mit Lobpreis? Gemeinde, Band, wie war so deine?
Tobi
00:12:48
Also ich würde mal sagen, ich habe mich so versucht, also ich war ja davor im CZM, wo wir auch bei den Rangers waren und dann bin ich dann 2007, ich glaube auch zum Ende von dem Golden Valley Camp oder 2006 war ich dann schon davor in die CBG bin ich da gekommen, also in der aktuellen Gemeinde, wo wir jetzt auch gerade sind. Und ja, da gab es halt eben auch eine Jugend und auch ein paar Jungs, die dann halt eben auch im Lobpreis da mitgespielt hatten. Und ich würde mal sagen, wir haben uns da so ein bisschen gegenseitig gepusht und geschaut, hey, was spielst denn du, wie spielst du das und so weiter. Oder wer spielt hier und da halt dann eben im Lobpreis? Aber ich bin ja da irgendwie so langsam in diese Jugend-Lobpreis-Band mit reingekommen.
Benny
00:13:38
Also die auch Namen?
Tobi
00:13:40
Nee, ich glaube nicht. Ich glaube nicht.
Benny
00:13:42
Das war Safe Generation, gell?
Tobi
00:13:44
Safe Generation war... Safe Generation? Boah, dass du dir das alles merkst.
Benny
00:13:51
Na klar, ich kann dir alles... Du, ich bin Satz 2400 zu WG. Das heißt, ich kann dir sagen, wie die ganzen Jugendgruppen hießen.
Tobi
00:14:02
War das Safe Generation? Ich weiß es gar nicht mehr. Schon länger, ja. Wie war das dann so? Und dann kamen halt die ganzen Hillsong-United-Lieder, die dann eben aktuell waren, haben die da alle gekabert und nachgespielt. 2006, 2007.
Benny
00:14:24
2006, okay.
Tobi
00:14:26
2006 habe ich mich dann noch nämlich taufen lassen, also auch in der CBG.
Benny
00:14:30
Ja, okay. Und dann hast du eine Jugendlobkreisgruppe weitergemacht und dann also in der Gemeinde so angefangen, Worship zu machen. Und wer hat eigentlich zu dem Zeitpunkt den Lobpreis geleitet in der Gemeinde? In der CWG? Ich weiß gar nicht, ob so... Die ganzen Leute, die das anhören, die keine Ahnung von der CWG haben...
Tobi
00:14:51
Lauter Namen hier hinschmeißen.
Benny
00:14:52
Mich würde es einfach mal interessieren.
Tobi
00:14:54
Ich weiß gar nicht mehr, ob so ein... Daniel war zu dem Zeitpunkt in Brasilien auf der Lobpreis-Schule, wo er da auch seine Frau kennengelernt hatte. Und die Elke war da auch in dem Moment auf Lopra Schule in Brasilien und der Ronaldo glaube ich hat das geleitet gehabt, also insgesamt auch die Jugend, wir hatten ja noch einen anderen Jugendpastor damals gehabt und den Michael,
Benny
00:15:23
Richtig genau Cherion und wie ging es danach weiter dann so, deine Weiterentwicklung so vom Lopra ist.
Tobi
00:15:34
Ja, also ich würde mal sagen, man entwickelt sich natürlich so weiter. Ich habe versucht, mich immer auch weiter zu verbessern, zu hören, okay, wir spielen hier halt verschiedene Parts und so weiter. Ich war eigentlich dann noch ziemlich beständig in dieser Jugendklopreisband. Aber noch nicht im Gesang, sondern rein E-Gitarre. Aber wie ging es denn weiter? Das ist schon so lange her.
Benny
00:16:06
Du hast doch dann irgendwann mal 2010, 2011 rum noch, warst du in einer anderen Band, oder?
Tobi
00:16:12
Ja, richtig, genau. Also ich war, ich sage mal so, ich war 2019, kam der Daniel zurück aus Brasilien mit seiner Frau und die haben dort dann eben Sorry, Söhne des Lichts hat eben dann hier in 2019. Ich glaube, das war 2018. Entschuldigung, 2008, 2008, 2009.
Benny
00:16:38
Söhne des Lichts ist viel älter.
Tobi
00:16:41
Schon so lang hier. Nee, 2008, 2009 war das genau. Es war halt dann auch zu dem Zeitpunkt, wo ich dann quasi auch mal weg von der CBG war. Ich habe dann auch ein bisschen mal geschaut, okay, ich kann hier und da mal die verschiedenen Gemeinden mal anschauen. Ist auch dann was passiert, wo ich dann halt eben nicht in der Gemeinde dann sein sollte, wollte, genau. Und genau, da war ich da kurzzeitig in einer, wie nennt man das, Post-Hardcore-Band, quasi, wo es halt ein bisschen mehr, das ist quasi so eine Post-Hardcore-Nah. Post-Hardcore ist quasi so eine Richtung von Metal. Mit Gesang und die, die es kennen, die wissen, was ich meine, wenn ich die Bands jetzt in der Attack-Attack gab es da und also mit Growls und Schreien und da mit Gesang dazu und es ist keine Emotion ausgeschrieben Ich war nur E-Gitarre und ja, ich würde mal sagen, ich hatte meine Identität in der Musik gesucht und sie natürlich nicht gefunden. Ich habe meine Identität ganz klar nur in Jesus gefunden, weil ich war einfach so ein Mensch, der seine Zugehörigkeit gesucht hatte in der Gruppe und dann später auch in der Musik. Und ja, Also das hat mich natürlich nicht erfüllt und so und es hat schon Spaß gemacht, dann ein bisschen härtere Musik auch zu spielen. Aber ja, das war es auch. Und dann kam ich dann zurück, bitte Tanja dann, im Schlepptau, zurück in die CBG und bin dort dann auch nach und nach wieder zurück in den Lobhaus gekommen. Quasi da in die Jugend und dann auch irgendwann mit Gesang auch angefangen und dann auch ich weiß, ich kann ja keine Zahlen mehr nennen, ich weiß nicht mehr, das ist schon so lange her und dort hat dann auch den Lobpreis angefangen, auch da mit zu unterstützen irgendwann auch mal ein paar Lieder zu leiten und so, da gab es auch eine Zeit dann, wo ich dann auch den Lobpreis selber geleitet hatte also einige Lieder Warst du bei Youth Arise da? Genau. Okay.
Benny
00:19:21
Und du hast ja gerade das Stichwort Identität gesagt und dass du deine Identität darin gesucht hast. Wie kann man, oder was verstehst du so darunter? Würdest du sagen, hey, ich habe versucht, ganz viel Musik zu machen, um irgendwie zu schauen, dass es mir gut geht oder ich habe das gemacht, um mich abzulenken, irgendwie Schmerz zu verarbeiten? Wie würdest du das beschreiben?
Tobi
00:19:47
Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich irgendwie jetzt Schmerzen hatte, also psychisch oder so, sondern ich bin sehr behütet aufgewachsen, aber ich habe schon quasi so meine Bestätigung quasi gesucht, weil ich halt eben immer besser werden wollte in E-Gitarren oder auch Gitarren. Und habe quasi so meine Bestätigung gesucht in der Musik und weil das halt immer eine große Leidenschaft von mir war und Ja, ich habe ja immer so eine Art Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl gehabt. Also ich wollte auch immer, dass halt quasi eine Gruppe zusammenhält und war auch dann immer quasi so einer, der halt eben ja eigentlich immer nett war, Kritik selten geäußert hatte. Also wenn jemand auch schlecht gespielt hatte, sagte ich, hey, cool, dass du das machst, anstatt, das hast du schlecht gemacht. Sondern eher immer das Positive hat eben auch quasi hochgezogen. Aber sagen wir es mal so, also Musik hatte mich ziemlich nicht abgelenkt, würde ich jetzt sagen, sondern eher Immer sehr begeistert und auch, ich weiß nicht, wenn man so ein Gefühl hat, wenn man eben Musik spielt, dann ist es halt so, wie als ob man eben alles dann eben vergisst. Also alles, was dann eben drumherum passiert. Und das war es dann noch immer so. Heutzutage kann ich sagen, hey, Im Lobpreis geht es zum Beispiel, also jetzt gehen wir mal in den Lobpreis rein, im Lobpreis sehe ich das so, dass es halt nicht um meine Identität geht, sondern meine Identität in Christus. Und ich habe mir da verschiedene Notizen dazu gemacht.
Benny
00:22:09
Nur eine kurze Zwischenfrage, ich darf.
Tobi
00:22:12
Natürlich, du darfst immer dazwischen kommen.
Benny
00:22:15
Und zwar, du hattest ja gemeint, dass der Lobpreis dich nicht erfüllt hat. Oder nee, es ist nicht der Lobpreis, die Musik. Anders gesagt, die Musik dich nicht erfüllt hat. Wie, vielleicht ganz kurz, bevor du das kurz sagst wegen dem Lobpreis, wie würdest du sagen, hat sich das bei dir geäußert, dass das sich nicht, weil das finde ich noch ganz interessant einfach zu wissen, so bevor du sozusagen die Antwort sagst, dass du so das Problem beschreibst.
Tobi
00:22:48
Es war, es war wie, wie als ob ich halt eben halt nicht glücklich danach war und nicht, also quasi, es war jetzt kein schlechtes Gefühl, aber es war halt jetzt nicht so, nicht so, nicht so, halt nicht so, wie kann ich das jetzt erklären? ist etwas schwierig zu erklären,
Benny
00:23:18
Aber Kein befriedigendes Erlebnis sozusagen?
Tobi
00:23:22
Jein, also der Moment quasi der war sehr kurzfristig, also es war halt eben, du hattest halt dann eben diese Bestätigung von den Menschen bekommen, so hey, das hast du echt cool gemacht und dann zum Beispiel werden diese in der Band dann auch Unterschriften gegeben und dann kurzzeitig auch Fans gehabt, die Band ging danach dann weiter, die hat dann ohne mich weitergemacht und ist doch eigentlich echt also besser gesagt, der Gitarrist, der da eben alles angefangen hatte und geleitet hatte, der hat da dann eben dann auch noch eine Band gehabt, die dann relativ auch bekannt wurde in Deutschland, in dieser Szene. Und ja, Ja, ich habe ja diese Bestätigung gesucht von den Menschen und ich sage es mal so, ich struggle weniger damit, Bestätigung zu suchen, aber ich ertappe mich immer wieder selber. Die Bestätigung, die will ich nicht haben. Also ich will die eher an Gott abgeben, weil das ist halt eben er ist derjenige, der eben alle Ehre bekommt und dem ist alles gebührt. auch, genau.
Benny
00:24:25
Okay. Mein Wunsch nach Bestätigung ist ja jetzt rein, würde ich mal sagen, so rein menschlich, dass man einfach Validierung haben will.
Tobi
00:24:34
Ja, genau.
Benny
00:24:34
Würde ich jetzt nicht als ein negatives Gefühl beschreiben, aber wenn man etwas tut, um Bestätigung zu erhalten, genau, unabhängig davon, welcher Dienst es ist, in der Gemeinde oder außerhalb davon, dass man, glaube ich, dann kann es halt sehr krankhaft werden. Würdest du sagen, dass es mehr so ein krankhaftes Fall nicht hineinging, dass man sagt, hey, ich habe das jetzt gemacht und ich habe das gebraucht, diese Bestätigung? Oder war das mehr einfach so, ich will das haben, wie ich einen Cheatsburger haben will?
Tobi
00:25:03
Sagen wir es mal so, ich hatte, also ich würde sagen, ich bin jetzt nicht eine Person, die sehr nach vorne prescht und die sehr präsentierend ist. Generell auch als Kind war ich sehr schüchtern und deswegen hat halt eben so eine Bestätigung quasi ungesund hat mich dann eben gestärkt würde ich jetzt mal sagen,
Benny
00:25:30
Genau ok und wie bist du ähm, wie bist du so zu Jesus gekommen dann wie hat das dir geholfen ok.
Tobi
00:25:46
Lange Geschichte wir haben Zeit ja voll, ist echt cool ähm Generell, Jesus ist immer ein Part in meinem Leben. Also ich wurde christlich erzogen vor meinen Eltern. Und meine Eltern, also besser gesagt, mein Papa wurde auch christlich erzogen. Seine Mama wurde auch christlich erzogen und so weiter. Also das geht schon bis in die sechste Generation hinter. Also es ist schon sehr gesegnet. Dennoch musste ich natürlich meine eigene Entscheidung treffen. Und ja, Jesus ist halt immer derjenige gewesen, wo ich eben wusste, hey, ich kann in seine Arme fallen, ich kann, egal was ist, immer zu ihm kommen, zu ihm beten und ja, Das war dann eben zu dem Zeitpunkt, wo ich mich mit der Tanja auch verlobt hatte und da hatten wir eben zu dem Zeitpunkt auch sehr, kurz danach habe ich da mit der Band aufgehört. Und weil es war auch dann, glaube ich, auch nach meiner Ausbildung und da hatte ich sehr auch zu kämpfen mit mir auch persönlich, dass ich dann ja Entscheidungen überhaupt treffen konnte. Ich bin so einer, der halt eben sehr Entscheidungen nach hinten schiebt. Und also das heißt, Entscheidungen jetzt Richtung, okay, was mache ich jetzt in meinem Leben und wo will ich hin und so weiter. Ich lasse es halt eben ziemlich lange laufen und dann schauen wir mal, was passiert. Also nicht so perspektivisch. Ja, mit der Tanja, dann konnte ich halt eben mit ihr dann eben zusammen auch beten und dann auch schauen, wie und wo unser Herz auch hingehört, also auch gemeindetechnisch und generell auch so zurückzuführen, wie ich auch Jesus kennengelernt hatte. Also ich bin in Elternhaus aufgewachsen, also meine Eltern sind gehörlos, bin auch dort immer in der Gemeinde auch mitgegangen.
Benny
00:28:12
Das heißt, du hast so Zeichen, Gebärdensprache heißt das, gell?
Tobi
00:28:17
Ja, sagen wir es mal so, mein Bruder hat es besser gemacht. Ich habe ihr Alphabet und meine Eltern verstehen mich schon quasi gemacht. Also da bin ich jetzt eher weniger reingegangen. Das Alphabet kann ich jetzt immer noch ziemlich gut, aber es hilft ja nichts.
Benny
00:28:32
Ich erinnere mich dann, dass dein Bruder bei Ranger, deine Eltern war mal da und dann hat er Ja.
Tobi
00:28:38
Der kann es noch ziemlich gut. Ich weiß nicht, ob das jetzt aktuell ist, aber ich denke auch, dass es noch ziemlich gut kann. Und ja, ich hatte nicht so die Lust dazu, das halt eben zu lernen.
Benny
00:28:50
Und wie habt ihr dann kommuniziert?
Tobi
00:28:52
Ganz normal. Also meine Eltern, die tragen Gehörlose, Entschuldigung, Hörgeräte und die können perfekt von den Lippen ablesen, sobald du halt eben sie anschaust.
Benny
00:29:02
Also die sind nicht komplett taub?
Tobi
00:29:04
Taub nicht, sondern gehörlos. Das heißt, die hören,
Benny
00:29:06
Wie soll man das sagen? Was ist da da unterschied?
Tobi
00:29:08
Fünf bis zehn Prozent. Ganz taub ist, dass du gar nichts hörst. Genau. Und gehörlos heißt quasi, dass du bestimmte Frequenzen hörst. Entweder ganz tiefe, ganz hohe Frequenzen.
Benny
00:29:19
Das heißt, die Stimme ist die ganze Zeit voll bassig sozusagen.
Tobi
00:29:23
Ja, schon. Also im Auto da ist schon ordentlich Bass hochgedreht worden, wenn man Musik gehört.
Benny
00:29:29
Okay. Ja, okay. Und das heißt, du bist dann immer mitgegangen mit denen sonntags.
Tobi
00:29:35
Ja, genau. Und dann eben, da gab es ja sowas wie, also es gab schon Lobpreis, aber es war eher mehr so ein, eine steht halt vorne und singt es halt vor quasi, ist aber mehr so eine Tanzbewegung mit Zeichensprache. Und die anderen, die machen das halt eben mit und nach.
Benny
00:29:54
Ja, da habe ich mal ein Instagram-Video gesehen, wie jemand das macht.
Tobi
00:29:59
Und es ist dann also wenig Musik dabei und ich glaube daher Kommt auch diese Begeisterung an Musik, weil es eben so viel gefehlt hatte. Mein Opa hatte immer viel musiziert. Da habe ich auch wahrscheinlich auch dieses musikalische Feeling von. Und da bin ich auch, also das war auch immer ganz interessant, wenn er auch immer gespielt hatte. Ich bin auch immer ganz gespannt, okay, was macht er, was spielt er und so. Und ja, dann kamen halt eben die Rangers und da habe ich dann eben so quasi modernen Lobreißer dann eben kennengelernt und ja, schon interessant, mit zwölf dann erst so.
Benny
00:30:45
Ich kenne Lieder von Ranger heute immer noch. Manchmal singe ich die einfach nur. Aber halt die Spaßlieder, nicht die Lobreißer.
Tobi
00:30:52
Ja, ja, ist klar.
Benny
00:30:54
Gemeinsam gehen wir durch. Boah, das stimmt. Ja. Okay, und wie ging es dann weiter?
Tobi
00:31:03
Ähm...
Benny
00:31:05
So deine Findungsphase mit Jesus und so, dann bist du mitgegangen, du hast das mitgegangen.
Tobi
00:31:10
Ja, ich bin ja auf eine christliche Schule gegangen, so wie du auch, glaube ich, da in die gleiche Schule gegangen bist. Die Lukas-Schule, ja. Und ja, also ich hatte da dann auch Kontakt eben zu anderen gehabt, die eben auch in der, also besser gesagt nicht andere, sondern ich hatte da einen guten Klassenkameraden, der eben zu den Rangers gegangen ist, hat gesagt, hey, komm mal mit. Und mein Bruder ist dann halt eben auch da schon mit deinem Bruder, hat eben da eben mitgegangen. Und ja, da konnte ich irgendwie dann Anschluss finden, weil ich hatte da immer so ein bisschen Probleme halt eben mich zu öffnen, besser gesagt auch Freunde zu finden generell, weil ich ja, weiß ich nicht, ein bisschen speziell, ich glaube nicht, dass ich speziell bin, aber auf meine Weise.
Benny
00:32:07
Was sagen wir mal? You're different in a special way.
Tobi
00:32:13
In a special way. Das ist cool.
Benny
00:32:17
Hattest du so Selbstbewusstsein?
Tobi
00:32:22
Ich hatte Selbstwertprobleme. Ich hatte auf jeden Fall Selbstwertprobleme.
Benny
00:32:27
Wie nennt man das?
Tobi
00:32:30
Schüchternheit?
Benny
00:32:31
Nee, das mit der Haut.
Tobi
00:32:32
Ach so, ja. Das kann man auch da sagen, dass ich es halt ein bisschen daher hatte. Julia kannst gerne auch das Bild einspielen.
Benny
00:32:42
Ja, zeig mal das Bild. Zeig uns mal.
Tobi
00:32:44
Ja, ich hatte als Kind, besser gesagt als Baby, frisch geboren. Dann ein paar Tage danach eben einen Hautausschlag. Ich hatte dann ganz viele Flecken auf der Haut.
Benny
00:32:56
Ja, ganz viel im Gesicht, ich erinnere mich.
Tobi
00:32:58
Ja, ganz viel im Gesicht, auch eigentlich im ganzen Körper. Und ich glaube, also ich wurde auch deswegen auch immer sehr, sehr komisch auch angeschaut. Heutzutage ist es Gott sei Dank komplett weg.
Benny
00:33:08
Ja.
Tobi
00:33:11
Ja, und ich denke auch daher hatte ich, also unsere Familie war immer sehr besonders, meine Eltern gehörlos, ich mit den Hautflecken, also es hieß Mastocetose, Othecaria pigmentosa, um das ganz genau zu sagen.
Benny
00:33:31
Ich tue mal einfach so, als würde ich, was das bedeutet. Gut.
Tobi
00:33:35
Genau. Und daher war es für mich immer so ein bisschen schwieriger, Selbstbewusstsein auch aufzubauen oder anfangs auch Freunde zu finden. Also ich hatte schon immer Freunde gehabt und war auch immer super gerne auch mit den Freunden auch so zusammen. Aber es war halt dann auch schon immer so im Schwimmbad dann, die Leute dann im Ausland ein bisschen weggegangen was hat denn der Junge da und ja, da war es ein bisschen
Benny
00:34:11
Spezieller Hat der dir das bisschen so das Gefühl gegeben speziell zu sein auch als du aufgewachsen bist auch dann so selbstwertmäßig dass es einfach dich, quasi herausfordernd war einfach so als Jugendlicher so ein Gefühl, gesundes Selbstbewusstsein zu haben Definitiv.
Tobi
00:34:29
Ja. Schon. Also ich habe mich schon immer sehr, sehr besonders gefühlt. Im neutralen Sinne.
Benny
00:34:42
Wie würdest du sagen, was war so deine Journey daraus? Ich meine, du bist dann großgewachsen mit gehörlosen Eltern. Schwierigkeit mit dem?
Tobi
00:34:58
Sagen wir es mal so, die Journey ist nicht zu Ende. Ja. Die geht immer noch weiter.
Benny
00:35:02
Okay. Danke, dass du so ehrlich bist.
Tobi
00:35:04
Ja. Gerne. Also ich muss immer noch sagen, ich habe heutzutage immer noch so ein bisschen Probleme halt eben selbstbewusst zu sein, weil ich will es auch nicht irgendwie so spielen, sondern ich bin halt so wie Gott mich geschaffen hat, sagen wir es mal so. Und das ist halt eben das Ding.
Benny
00:35:27
Er hat dich gut geschaffen.
Tobi
00:35:28
Das ist das eben. Auch immer diese Bestätigung, die auch in der Bibel ist. Ich habe die schon im Mutterleib geschaffen und einfach genial, der Psalm von David, genau.
Benny
00:35:42
Und würdest du aber sagen, dass das über die Jahre besser geworden ist oder selbstwert, Struggle, weil er schlimmer geworden ist? Kannst du ein bisschen dazu was sagen, erzählen?
Tobi
00:35:53
Ich würde sagen, es ist definitiv besser, also deutlich besser. Ich habe eine Ausbildung gemacht, auch in einem handwerklichen Beruf. Und da geht es halt ein bisschen derber zu. Und da konnte ich dann auch lernen, dass ich eben auch so zu meinen Meinungen und zu meiner Professionalität auch stehen kann und ich bin jetzt auch quasi jetzt nicht mehr in der Produktion, sondern halt eben auch im Büro und kann jetzt halt eben auch noch viel weiter lernen, wie ich halt eben noch mehr quasi selbstbewusster auch dann stehen kann und auch meinen Kunden aussprechen kann, weil damals, hey, ich war so schüchtern. Also ich habe gestammelt und wusste nicht, was ich sagen soll.
Benny
00:36:47
Und wie gehst du heute damit um, wenn du merkst, du fühlst dich jetzt gerade nicht sehr selbstbewusst? Wie bist du die letzten Jahre damit umgegangen? Hast du irgendwie ein Go-To? Hast du was, was du machst? Ein Ritual nenne ich es jetzt mal. Für die, die nur zuhören, ich mache ganze Füßchen mit meinen Händen.
Tobi
00:37:11
Ich würde mal sagen, ich bin echt dankbar für meine Frau. Die erinnert mich dann auch immer daran, hey, was ist da jetzt los? Reiß dich mal zusammen so ungefähr. Ja, also man fällt halt so manchmal in seine alten Muster zurück und ich darf noch so viel lernen, auch noch zu Jesus zu kommen und einfach zu beten und zu sagen, hey, du bist derjenige, der mich da eben auch rausführen wird. Und es soll ja nicht um mich gehen, sondern eben auch wirklich komplett um Jesus auch und ich will ihn verherrlichen.
Benny
00:37:56
Würdest du sagen, dass du über die Jahre gelernt hast, einfach ähm, Was ich so raushöre, ist mehr so, dass Jesus so dein Anker ist. Das ist so, was ich jetzt mehr so raushöre aus dem, was du sagst. Und dass so das der Ort ist, wo du sagst, hey, wenn ich mich schlecht fühle, habe ich meine Frau, die mich daran erinnert. Ich habe aber auch diesen Psalm, den du jetzt erwähnt hast zum Beispiel. Das sind so die Sachen, wo du hingehst, wenn ich das richtig verstehe.
Tobi
00:38:28
Ja, genau, richtig.
Benny
00:38:29
Und zum Beispiel, jetzt sagen wir mal einfach ein Szenario, du machst ja sonntags auf Clubreis, du leitest Lieder, du spielst Gitarre und du wirkst total selbstbewusst und voll souverän, wenn du das machst. Danke.
Tobi
00:38:45
Gut, dass es so aussieht.
Benny
00:38:47
Ja.
Tobi
00:38:49
Ja, es gibt auch Momente, wo ich mich quasi nicht danach fühle, aber es halt trotzdem quasi vom Herzen machen möchte.
Benny
00:39:00
Ja, aber sag mal, wie vor allem, ich glaube, das ist doch voll für Leute, die zuhören, wichtig und interessant zu hören, wie machst du das, dass wenn du sagst, hey, ich fühle mich, jetzt nicht wie Dreck, aber ich fühle mich nicht sehr wertvoll und ich habe Angst, ich fühle Angst, wie kommst du zu einem Punkt, dass du sagst, hey, ich gehe aber auf eine Bühne vor 200 Leuten und noch dann die Übertragung dazu und mach das für Gott. Was ist so dein, was ist so der Prozess, wie kommt man dazu, das zu machen, trotz diesen Sachen, ich glaube, dass das einfach Leuten helfen könnte, vielleicht, die vielleicht mit solchen Sachen auch strugglen zu wissen, wie kommt man da hin. Es kann ja auch sein, dass es ein Schüler, der jetzt zuhört und sagt, er muss ein Referat halten und er traut sich nicht vor, den Schüler, vor seinen, wie sagt man, Mitschülern zu reden.
Tobi
00:39:54
Ja, ich denke, das ist erstens auch eine große Sache der Übung, der Routine. Aber was mich vor allem jetzt in der bestimmten Phase der Reife jetzt mich dorthin geführt hatte, ist jetzt, würde ich sagen, schon, dass ich mich zurücksetze und Gott dann vor das Stelle stelle. Weil ich habe da auch viel auch darüber gelesen und gehört dann eben auch dass im Lobpreis vor allem darum geht, Gott groß zu machen und dass ich dass es nicht um mich geht vor allem ich habe mir da auch verschiedene Notizen zu dem Thema gemacht, die mir auch heute eingefallen sind ähm Mir geht es auch vor allem darum, im Lobpreis Gott groß zu machen, weil halt eben, ich will nicht, dass ich groß gemacht werde, dass ich der große Lobpreiser bin, ich der gute Musiker bin. Natürlich ist es dann eben meine Routine und halt eben mein Können und halt eben auch quasi meine Gabe. Aber vor allem geht es auch darum, wenn man es auch schon in der Bibel schon alleine durchsieht, im Sündenfall, da ging es darum, hey, sag die Schlange zu Adam und Eva, hey, wenn du werden willst wie Gott, dann ist von der Frucht. Bei Noah fanden die Menschen auch so, hey, wir sind wie Götter und dann hat Gott sei Dank, Gott hat eben alles vernichtet, so hart wie das klingt. Es hieß ja, dass die Erde durch und durch schlecht war und Noah war eben in seinen Augen gerecht und Turmbau zu Babel auch, wir wollen Turm in den Himmel bauen wir wollen wie Gott werden eben diese Perspektive ich will mich niemals oben hinstellen und halt eben als Idol dastehen sondern immer dieser Blick quasi immer diese Heranführung an Gott,
Benny
00:42:25
An Jesus Das heißt, als jemand, der dann so damit kämpft, wenn du das so über dich beschreibst, sagst du, was dir hilft, ist zu erkennen, dass es nicht um dich geht. Und das gibt dir dann Selbstbewusstsein. Dann auf einmal fühlst du dich mutig, das zu machen?
Tobi
00:42:49
Ja, doch, man kann das schon sagen. Und es gibt ja auch das Lied ja, Mutig komme ich vor dem Thron. Und das ist auch zum Beispiel ein Lied, was mir auch sehr geholfen hat. Also Lobpreis auch generell. Wenn ich mich schlecht fühle, mache ich gerne Lobpreis und mache es mir dann auch wieder bewusst, okay, was bringt das, wenn ich jetzt mich schlecht fühle? Es geht nicht darum, Sondern ich will, dass es Gott gefällt, auch mein Herz, dass es offen ist dafür.
Benny
00:43:21
Das heißt, was dir so hilft, ist so den Fokus weg von dir selber zu nehmen, zu sagen, hey, ich fühle mich gerade nicht gut, ich fühle mich gerade minderwertig, aber ich weiß, es geht nicht um mich und ich schaue auf Jesus und ich mache es für Jesus. Und ich verheirrliche Jesus und dadurch merke ich, wie der Heilige Geist mir Kraft gibt.
Tobi
00:43:41
Genau.
Benny
00:43:41
Und dann kann ich auf die Bühne gehen und das machen.
Tobi
00:43:43
Und dann sagt eben der Heilige Geist zu einem, hey, siehe, ich habe dich perfekt gemacht, ich habe dich gut gemacht.
Benny
00:43:51
Ich glaube, mein Wort mehr als dein Gefühl.
Tobi
00:43:53
Genau, genau. Das ist das Ding.
Benny
00:43:55
Ich finde, ich kann voll, ich habe, als ich, Kinderdienst, ich habe früher Kinderdienst gemacht, vor Medien, Und ich hatte am Anfang, als ich Kinderdienst angefangen hatte, so Angst vor Kindern zu reden, dass ich nervös war, vor Kindern zu reden und irgendwann wurde ich ins kalte Wasser geschmissen und dann habe ich angefangen. Und Jahre später habe ich es geliebt und dann eine Leidenschaft Kinderdienst gemacht und, dann, aber was auch war, war einfach diese Routine, wie du vorgesagt hast, man macht es und dann kann man das irgendwann und aber was auch voll ähm, Was mir auch voll geholfen hat, so mit Selbstwert und so, war auch einfach so diese Sache zu wissen, hey, ich prokümmere das, was in der Bibel steht über mich und ich spreche das aus und auch wenn ich es nicht fühle, dann weiß ich trotzdem, was es war. Herr, ich danke dir, dass du mich so wunderbar gemacht hast. Wunderbar sind deine Werke. Und was ist ja auch voll wertvoll, ist auch so diesen Spruch, den ich mal gehört habe von einer Kirche aus den USA, die sagt, hey, ich übersetze es mal ins Deutsche, sie sagen, wüsste und erinnere dich daran. Wer du bist und wer in dir ist. Und das finde ich so wertvoll, weil sie sagt, wisse und erinnere dich daran auch, Know who you are and know whose you are. Wisst ihr, wer du bist und wem du gehörst. Das klingt im Deutschen nicht so.
Tobi
00:45:38
Ja, ich habe hier sowas ähnliches auch notiert gehabt, also quasi weg von dem Ich, also wer bin ich, sondern hin zu deinem Gottesintelität, also in wem bin ich, also wessen bin ich.
Benny
00:45:54
Ja, genau. Wisst ihr, wer du bist und wessen du bist.
Tobi
00:45:58
Genau.
Benny
00:45:58
So könnte man es beschreiben eigentlich.
Tobi
00:45:59
So kann es eigentlich, ne?
Benny
00:46:00
Und das ist voll krass, weil das hypt mich voll. Früher, als ich angefangen habe, zu predigen in der Gemeinde im Frühgebet, habe ich voll oft programmiert, ich glaube daran, wer höher ist und wer in mir ist und der in mir ist, ist größer und ich habe dann immer so angefangen, einfach daran zu glauben, wer Gott in mir ist und wer durch mich redet und habe mich so voll, Gott hat mir so Kraft Und ich glaube auch, wenn man anfängt, weg von sich selber zu schauen und anfängt, auf Jesus zu schauen, verherrlicht man zum einen Jesus, aber es gibt auch den Freiraum, dem Heiligen Geist zu wirken in einem, weil man dann nicht mehr, man blockiert ja den Heiligen Geist, wenn man anfängt, nur sich selber schlecht zu machen, indem man das, was Gott geschaffen hat, schlecht nennt, dann, wenn man das macht, dann blockiert man ja den Heiligen Geist. Wenn man anfängt, auf Gott zu schauen, dann hat der Geist Freiheit in einem zu wirken und einem eben dieses Selbstbewusstsein zu geben. Dass die Message Bible sagt, das war cool, da hatte ich auch mit Sophia in der ersten Episode oder zweiten Episode geredet. Und da die Message Bible sagt, forget self-confidence, cultivate God-fidence.
Tobi
00:47:17
God-fidence, ah, gut.
Benny
00:47:18
Und das ist genau, was sagt die Message Bible. Und das ist halt richtig nice, weil du halt sagst, hey, God-fidence, I know who I am in God and I know who I am. Und dann erinnere ich mich daran einfach, wessen ich bin. Das gibt mir so einen Frieden. Und ich glaube, das ist einfach voll das, was du auch gerade sagst. Und vor allem, die zuhören und die mir selbst wieder strugglen, kann man einfach wirklich sagen, hey, Fokus weg von einem selber, Fokus auf Jesus.
Tobi
00:47:43
Ganz genau.
Benny
00:47:44
Und nicht auf die eigenen Schwächen schauen, sondern auf Jesus schauen. Und so das Thema Schwäche finde ich ist ja auch voll gut und voll wertvoll zu wissen auch, finde ich, dass man sagt, hey, wie Paulus gesagt hat, wenn ich schwach bin, bin ich stark. Ich bin gerne schwach, weil dann Gott stark wird.
Tobi
00:47:59
Ja, dadurch wird halt Gott noch mehr.
Benny
00:48:01
Und das ist voll, finde ich, passt voll zu dem, was du gesagt hast, dass wenn man einfach versteht, es geht nicht um einen selber, sondern um Jesus. Man will nicht dieses Idol sein, wenn man auf der Bühne steht. Dann bewirkt es einen. Das ist so die Antwort für einen, voll auch für Selbstwertstruggles. Und du machst ja jetzt schon einige Jahre Lobpreis, du machst einige Jahre so, leitest du so in den Bereichen und was ist so, dein Gefühl, wenn du auf der Bühne bist jetzt, wenn du da vorne stehst? Ist es mehr so neutral? Du machst einen Dienst, du betest, es ist nur Gott und du, du blendest die Lichter, du blendest die Leute aus. Wie würdest du das beschreiben?
Tobi
00:48:48
Ja. Sagen wir es mal so, ich gehe verschiedene Phasen durch.
Benny
00:48:57
Wenn du dich nicht über Techniker aufregst.
Tobi
00:49:01
Kann doch fahren, welche Techniker, ne? Also Livestream kriegt man ja nichts mit.
Benny
00:49:06
Ja, okay, aber ich meine, wir haben ein Hammer-Team. Ich liebe meine Leute. Das soll nicht falsch verstanden werden.
Tobi
00:49:14
Ist auch viel, was mir ironisch auch meint.
Benny
00:49:17
Ja, voll. Ich meine, ich liebe jeden Einzelnen und jeder Einzelne von ihnen. Macht einen super Job und hat das Herz. Ich sage meinem Team immer, auch wenn sie sich frustriert fühlen über etwas, sage ich, hey, der Anspruch ist nicht Perfektion. Alles, was ich von euch will, ist, dass ihr Gott dient, dass ihr Gott die Ehre gebt und ein Herz habt, was Gott liebt und Gott die Ehre geben will. Und den Rest, den lernen wir. Aber habt dieses Herz Gott zu dienen. Und ich glaube, das ist halt das. Das heißt, man Man will exzellent arbeiten, dienen, aber hey, das Herz ist das Wichtige. Und deswegen nur so, das ist so zu dem Thema. Das heißt, wenn du dann so da vorne stehst, erzähl weiter.
Tobi
00:50:04
Also Technik, we love you.
Benny
00:50:06
Auf jeden Fall. Das ist meine Family.
Tobi
00:50:09
Ja, genau.
Benny
00:50:10
Wie Pinner sagen würde, das ist meine Family.
Tobi
00:50:12
Meine Family, genau. Voll gut. Ja, also ich würde mal sagen, ich hatte am Anfang, wo ich angefangen hatte, in der Jugend keine Probleme vorne zu stehen, aber halt eben im großen Gottesdienst zu spielen schon mehr Probleme. Mittlerweile würde ich sagen, ist jetzt die Routine schon da wie auch gesagt, eine Routine, aber dann ist es auch so, dass ich eben mein Herz hat eben auch dann öffne und hat eben auch möchte, dass die Bibel schreibt das so quasi wie, dass die Braut halt eben zu ihrem Bräutigam geführt wird und
Benny
00:50:58
Was ist deine Freunde darin?
Tobi
00:51:00
Ich sehe darin halt quasi die Braut an der Hand zu führen und dann eben zum Bräutigam hin. Das Bild, das hilft auch mir immer quasi halt eben auf die Gottesdienstbesucher zu schauen und zu sagen, hey es geht nicht um mich, komm hier da ist dein Bräutigam. Und eben mach dich dafür bereit, mach dein Herz dafür auf und
Benny
00:51:29
Blendest du dann so alles drumherum aus?
Tobi
00:51:33
Ich würde sagen, ja. Also deswegen ist auch meistens so, dass ich die Augen zumache und dann halt eben, dann eben nicht nur, dass dann eben diese Bammel halt dann eben weg ist, sondern halt eben, dass ich mich auf Gott komplett konzentrieren kann und dann halt eben sage ich, sagen wir mal so, halt eben ich dann halt eben auch eben am besten versuche zu geben und exzellent zu sein und dort halt eben im Lob heißt dann eben auch dort hinzuführen.
Benny
00:52:07
Wie erlebst du das so in einer Band zu spielen? Ist das so, dass du sagst, dann, man ist ein Team und man kommt so gemeinsam voran, es ist mehr so, jeder für sich macht sein, sondern am Ende ist es was Schönes. Wie würdest du so das Erlebnis eines Lobpreisteams beschreiben?
Tobi
00:52:28
Ich würde sagen, es ist super wichtig, im Team das zu machen. Weil was bringt das, wenn du perfekt bist, aber du dein Team quasi nach hinten vergisst? Und ich finde, die Elke, die macht dann Hammerjob. Also ich bin so dankbar für die Elke als Leiterin von unserem Lobpreis.
Benny
00:52:48
Von der CBG? ZDG. Genau.
Tobi
00:52:53
Und, ähm, weil die macht das auch in so einer selbstlosen Weise und, ähm, in so einem Vorbild und ich finde, ähm, Wenn da jetzt quasi jemand wäre, der quasi so voll der, sagen wir mal, der nur auf sich zentriert ist, das machen würde, also einer, der eher selbstbezogen wäre, dann würde das Team nicht so weit sein wie jetzt. Jetzt ist es tatsächlich so, wie der Pinder auch sagt eine Fan und jeder schaut auf jeden und es ist keine nicht verschiedene Bands, sondern es ist quasi eine Band aus ganz vielen Leuten und dementsprechend ist es halt eben ganz, ganz wichtig, dass man halt eben also wir bereiten uns auch immer als Team komplett im Lobpreis davor vor im Gebet und ich finde, da ist schon dieses Gefühl dann da halt eben von Einheit und dass man halt eben quasi als Einheit auf vorne steht und jeder auf einen sich verlassen kann. Und wenn einer sich verspielt, so was.
Benny
00:54:06
Wie kommuniziert ihr auf der Bühne? Oder wie kommunizierst du?
Tobi
00:54:12
Also entweder werden dann die ersten Zeilen zum Beispiel gesungen oder von verschiedenen, meint es jetzt im Im Wechsel zum Beispiel.
Benny
00:54:21
Ihr habt ja keinen Musical Director.
Tobi
00:54:24
Ja, genau richtig.
Benny
00:54:25
Das heißt, ohne Musical Director ist es ja ein bisschen schwer so. Und ohne Metronom ist es noch schwerer. Wie macht ihr das?
Tobi
00:54:36
Ich denke, es ist so ein, einer verlässt sich auf den anderen. Und es werden natürlich derjenige, der...
Benny
00:54:43
Das heißt, wenn einer den falschen Takt spielt, spielen alle falsch. Und dann ist es wieder richtig.
Tobi
00:54:48
Ja. Richtig, ja. Dann ist das richtig, aber relativ. Ich würde mal sagen, jeder bekommt von den Sängern ein Lied zugeschrieben, der es dann leitet. Und derjenige muss dann eben anzeigen, wo es hingehen soll. Meistens ist es ja klar, so von der Struktur her, wo es hingeht. Aber manchmal muss man halt eben so mit Zeichen kommunizieren. Kommunizieren. Also die Sänger haben halt daneben eine Hand frei. Die Gitarristen, so wie ich, die müssen halt mit dem Hals von der Gitarre halt dann eben Bewegungen machen. Heißt quasi einmal rumdrehen oder nach oben für Schluss, nach unten für ein bisschen schneller oder ein Bein zurück, wenn es halt eben in die Bridge geht. Dass man quasi eine Brücke macht mit den Beinen. Ah, okay. Genau.
Benny
00:55:42
Und wie kann man da im Lobreis darauf achten?
Tobi
00:55:46
Indem halt eben die Mitspieler eben drauf aufschauen auf denjenigen, der das Lied dann leitet.
Benny
00:55:51
Okay, spannend. Schon. Interessant. Ich meine, ich sehe ja schon immer wieder, hinten ganz eine Ecke, weil wir filmen ja euch ja, sieht man schon immer wieder so die Zeichen, aber ich finde, ihr macht das schon ganz gut verdeckt. Aber wenn man weiß, worauf man schauen muss, dann fällt es einem natürlich auf, aber ihr macht es in einer Art und Weise, finde ich, die nicht ablenkt, was gut ist.
Tobi
00:56:11
Ja, das ist echt cool. Ja, du wunschst schon da mit Metronom und Musical Director.
Benny
00:56:16
Ja.
Tobi
00:56:18
Weil ich glaube, dass da nochmal in so eine Richtung noch mehr Professionalität hingeht. Aber ich denke, eines Tages vielleicht.
Benny
00:56:26
Und ich glaube, das ist halt auch, ich denke, wahrscheinlich fast jede Gemeinde wird diese Debatte oder fast jedes Lobpreisteam wird sich diese Debatte führen, wenn sie anfangen, zum Beispiel mit Backing-Tracks zu arbeiten, also Multitracks zu arbeiten. Dass sie dann halt sagen, okay, man hat Angst, die Flexibilität zu verlieren. Aber natürlich ist es so, dass man ja voll, zum Beispiel, man kann ja über ein Pedal zum Beispiel, kannst du die Tracks ja stoppen, sozusagen, wenn du spontan werden willst. Oder halt über Befehle kannst du ja zurück zu gewissen Segmenten gehen. Aber man ist halt schon natürlich ein bisschen eingeengt, das verstehe ich. Und ich finde es voll interessant, weil jede Gemeinde, die das einführt, wird diese Debatte als Lopresteam sich führen müssen, was es bedeutet. Aber ich glaube einfach, dass es, denke ich, etwas, was bestimmt ihr eines Tages machen werdet, wenn ihr soweit seid. Und Gott weiß es. Gott entscheidet, wann man welche Schritte vorangeht. Das ist bei uns im Mediendienst genauso. Also wir haben langsam angefangen, Stück für Stück die Technik aufzuwerten und dann irgendwann haben wir die Tür voll aufgemacht und dann haben wir die Tür absolut aufgewertet. Ich glaube, dass das einfach voll zu seiner Zeit, einfach alles zu seiner Zeit passt.
Tobi
00:57:46
Wir hatten ja mal die Backing-Tracks auch drin gehabt, aber wie du schon sagtest, die Freiheit war einfach nicht mehr da.
Benny
00:57:56
Wenn man es nicht weiß, wie man es anwendet, wenn ich das kurz ergänzen darf, dann verliert man die Freiheit.
Tobi
00:58:01
Ja, genau, richtig. Vielleicht wird es auch irgendwann soweit oder vielleicht sind wir dann irgendwann soweit, dass wir dann eben so gut sind, dass wir keine Backing Tracks brauchen, was jetzt auch im Moment auch gerade so ist. Also wir sind so gut, wie wir gerade eben sind von der Manpower oder Womanpower, je nachdem.
Benny
00:58:20
Politico-Correct.
Tobi
00:58:24
Ja. Und um Und ich finde, was uns immer ganz wichtig ist im Lobpreis und was wir auch immer miteinander auch immer beten, ist, dass der Geist Gotteszeit eben hier Raum hat im Lobpreis und nicht eben die Musik nur gut ist, sondern darum geht es überhaupt nicht, sondern es geht wirklich vollkommen daran, dass sich der Heilige Geist sich da wohl fühlt. Und da eben, dann merken auch immer die größten Durchbrüche auch im Lobpreis, wenn ich auch zum Beispiel leite Lieder, dann ich merke das voll, wenn ich dann eben das Lied einfach nur durchratter, dann war es ganz gut und ganz schön, aber wenn ich mich wirklich damit auseinandersetze mit den Worten, die da auch gesungen wurden oder gesungen werden und proklamiert auch werden, dann kommt da noch mal eine größere Freiheit und nicht nur da merke ich das nicht nur für mich, sondern eben auch für die Versammlung.
Benny
00:59:31
Glaubst du, es macht einen Unterschied für die Gemeinde, für das Team, mit welchem Herz du an den Lobpreis rangehst? Oder glaubst du, jeder, individuelle, Gottesdienstteilnehmer, der Lobpreis macht, quasi kann, weißt du, du könntest zum Beispiel jetzt Beispiel, du könntest einfach nur eine Dienst nach Vorschrift machen und du machst das einfach, weil du musst, du singst, weil du musst, was du spielst, weil du musst und die ganze Band. Aber die Gemeinde oder einzelne Leute sind voll am Lobpreis dabei. Würdest du sagen, das, was es quasi hat, irgendwie ist es interdependent? Ist es vielleicht eher so, dass es wichtig ist, wie der Lobpreiser herangeht? Hat es einen Einfluss? Oder wie würdest du das so, weil da geht es ja ein bisschen um die Rolle vom Lobpreis. Ist der Lobpreis dazu da, das zu motivieren, zu machen? Aber sind sie nur da, um die Musik zu machen? und ist jeder für sich selber. Wie würdest du das so beschreiben?
Tobi
01:00:28
Ich denke, ähm, Wenn man eben quasi nur gute Musik macht, dann macht er quasi ein Konzert. Und dann ist es ein Konzert, was halt eben vielleicht auch ganz echt toll klingt und halt eben vielleicht schöne Emotionen auch weckt. Aber Emotionen, Gott ist ja nicht an Emotionen gebunden, sondern der kann einen einfach so kalt erwischen und dann quasi im Gebet dann begegnen oder sagen wir es mal so, im Lobpreis geht es da volle Kanne darum. Natürlich, wir können jetzt nicht sagen, okay, Gott macht das hier und da. Oder da hatte ich ja gar nichts. Es wirkt halt nur, wenn wir halt eben die Lieder so und so spielen. Oder wenn wir uns halt nur Dienstleistungen auf Vorschrift machen, halt eben von oben nach unten. Weil natürlich ist es so, dass manche Lieder dann ihre Struktur haben. und
Benny
01:01:33
Du sagst quasi, wenn ihr nur gute Musik macht, macht ihr ein Konzert, aber wenn ihr ein Konzert macht und die Gemeinde dadurch aber in Anbetung geführt wird?
Tobi
01:01:44
Ja, natürlich.
Benny
01:01:45
Also ich versuche gerade so, deine Gedanken zu verstehen, wie würdest du das als Lobreise schreiben?
Tobi
01:01:51
Man kann es nicht relativieren, würde ich jetzt sagen, aber es geht vor allem auch, wenn wir halt eben gute Musik machen, dann kann es natürlich auch sein, dass der Heilige Geist auch wirken kann im Gottesdienst. Aber dann merkt man auch selber wie als Lobreiser, okay, es war eine sehr gute Musik aber ich hab wirklich auch es geht, natürlich ist es auch so, dass du halt eben im Lobreis dann auch selber dann noch auf die Struktur auch schauen musst und dass du die halt dann eben auch gut durchspielst, du kannst nicht immer Augen zumachen und dich quasi hineinziehen lassen in die Gegenwart Gottes, sondern du musst halt dann quasi auch da fokussiert sein und dann die Lieder auch spielen. Ich denke, man kann das jetzt nicht pauschalisieren, dass es jetzt entweder nur so oder so ist. Ich denke, es geht auch vor allem um die Worte,
Benny
01:02:51
Dass man Also würdest du sagen, dass die Leute, wenn ich richtig verstehe, dass die Leute, die Lopreis machen, einen Einfluss haben auf die Gemeinde. Wenn ihr sagt, ihr geht mit der, Wenn du im Szenario A, du gehst mit vollem Herzen in Lopas rein, beeinflusst es, die Gemeinde auch vollem Lopas reinzugehen und Szenario B geht mit halbem Herzen rein und die Gemeinde wird das merken und auch nur halb reingehen.
Tobi
01:03:24
Ich finde schon, dass man das merkt, weil man halt eben selber auch diese Freiheiten dann noch mehr hat im Lopas, dann halt eben auch zu singen, zu spielen. Aber halt dann eben, wenn der Gottesdienstbesucher kommt und jemanden vorne stehen hat, der sich zum Beispiel nicht traut, ganz leise ins Mikrofon singt, der fühlt sich dann selber auch nicht wohl, würde ich mal sagen, sondern fühlt sich dann wohler, wenn vorne jemand steht, der dann eben vorangeht und sagt, okay, wir singen jetzt das Lied hier und so und hier und da und so.
Benny
01:04:02
Das würde heißen, der Lobpreis hat schon eine sehr große Verantwortung, eine Gemeinde in Anbetung hineinzuführen. Yes, absolut. Und der Heilige Geist schafft quasi Atmosphäre durch den Lobpreis.
Tobi
01:04:19
Ja.
Benny
01:04:19
Und durch die Einstellung des Teams. Und wenn die Einstellung des Teams quasi nicht richtig ist, würde das Einfluss auf die Qualität des Lobpreises haben sozusagen. sagen.
Tobi
01:04:30
Ich würde mal sagen, in kurzfristig nicht mehr Wenn du verstehst, was ich meine, wenn jeder super professionell spielen würde, dann würdest du dir schon denken, das ist herrlich, das ist der Hammer. aber woraus es ankommt ist, wie ich sagte, am Anfang sagte er eben nicht um den Blick auf mich, auf meine Musik, sondern ich habe jetzt gerade Anführungszeichen gemacht mit meiner Musik, für die, die nur zuhören, sondern halt eben den Blick hin zu Jesus zu setzen.
Benny
01:05:13
Ja, ich denke auch, man kann es auch gar nicht pauschalisieren, weil ich finde, du kannst zum Beispiel Ich glaube nicht, dass der Heilige Geist, ist ja Gott, der wird sich ja nicht einschränken lassen davon, dass ein Lobpreisleiter einen schlechten Tag hat, dass er nicht seine Kinder im Lobpreis begegnen will. Wenn er Geist vorhat, einer Person heute zu begegnen und im Lobpreis Heilung zu bringen, wird er sich nicht davon abbringen lassen, dass es eine Einstellung die Person hat. glaube ich. Deswegen kann man es, glaube ich, nicht pauschalisieren, aber ich denke, es ist so ein Richtwert und vielleicht auch so ein Appell einfach an einen selber auch, je nachdem welchen Dienst man ist, dass man halt eine Verantwortung hat, glaube ich.
Tobi
01:05:49
Das hast du jetzt gut beschrieben, weil ich habe mir gerade echt schwer getan, das irgendwie so zu benennen, weil, ja, es ist halt so krass komplex, ne? Ja. Also es ist nicht nur Musik, es ist nicht nur, ähm, dass wir einfach unsere Augen zu machen und uns nur auf Gott konzentrieren. Das ist irgendwie beides.
Benny
01:06:12
Ja. Nice. Dann hey, lasst uns mal eine kurze Pause machen. Super. Und machen wir nach der Pause weiter mit ein paar Themen, die du vorbereitet hast.
Tobi
01:06:28
Ich freue mich.
Benny
01:06:29
So, nun geht's weiter, gestärkt in die nächste Runde.
Tobi
01:06:32
Da sind wir wieder.
Benny
01:06:32
Ja, wir haben ja als den Ersten so die, gerade eben so ein bisschen über so Identität geredet, Selbstwert, wie das so ein bisschen zusammenhängt für dich in deinem Leben und so. Und du bist ja, kann man schon sagen, so ziemlich jemand, der voll gerne Lobpreis macht in vielen Bereichen und auch eine Bedeutung hat. Und du hast ein bisschen... Sachen einfach dir überlegt, die du gerne teilen wollen würdest für den Lobpreis. Da wollte ich dir die Möglichkeit geben, dass du kurz so teilst. Du hattest ja was aufgeschrieben, glaube ich.
Tobi
01:07:06
Ja, genau. Schau mal ganz kurz.
Benny
01:07:08
Schaust mich so verwirrt an? Du hattest doch irgendwas gesagt, deswegen wollte ich dir die Möglichkeit geben.
Tobi
01:07:15
Ne, wir haben ja schon einige Themen schon angebrochen. Ich muss da tatsächlich noch meine Notizen reingucken.
Benny
01:07:24
Alles gut. Wie in einem Café in einem Gespräch und nicht geskriptet.
Tobi
01:07:31
Ja, nee, aber ich fühle mich da echt voll geehrt, dass ich hier dabei sein darf.
Benny
01:07:35
Ich freue mich sehr, dass du dabei bist.
Tobi
01:07:37
Nee, ist echt cool. Das ist jetzt der dritte Anlauf,
Benny
01:07:41
Glaube ich. Im dritten Mal hat es geklappt.
Tobi
01:07:42
Also, falls ihr letzte Woche zugehört habt beim Pinda, ich war derjenige, der kurzfristig abgesagt hatte.
Benny
01:07:50
Ja. Ich habe extra nicht gesagt, wer es war. Du hast dich selber geoutet.
Tobi
01:07:55
Ich habe mich selber geoutet, ja, genau. Aber ich habe auch eine Ausrede dafür, eine gute, ne?
Benny
01:08:02
Das war ja keine Ausrede, das war ja ein guter Grund.
Tobi
01:08:04
Ja.
Benny
01:08:04
Und ich meine, ich habe es ja auch nicht irgendwie böse gemeint, ich fand es nur lustig.
Tobi
01:08:08
Ich weiß, ja schon. Weil ich, der
Benny
01:08:10
Punkt der Aussage war ja, dass einfach Pinder so spontan, ich habe ihm per WhatsApp geschrieben, hey, mir sind zwei Leute ausgefallen, hast du spontan so eine Episode zu machen? Er so, ja, gib mir zehn Minuten. Ich so, okay, zehn Minuten, ich brauche, lass uns um sieben Uhr starten. Genau, das war richtig cool, dass er dann so spontan Zeit hat, das ist richtig cool gewesen. Gott hat da echt ein gutes Gespräch geschenkt.
Tobi
01:08:36
Ja, ich habe hier einfach noch einen Bibelfers von Johannes 15,5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Weil sie das unsere wahre Identität in Christus selber ist. Genau. Das war so als Zusammenfassung von dem Ganzen, was wir quasi, wo wir uns zuvor unterhalten hatten. Jawohl.
Benny
01:09:07
Ich muss kurz die Flaschen aus dem Bild räumen. Ja. Kleinen Moment, gib mir eine Sekunde, wir wollen ja kein Branding-Problem kriegen.
Tobi
01:09:14
Alles gut.
Benny
01:09:15
Ich versuche gerade zu verstehen, was Julia mir so zu sagen. Sie lacht gerade. Ihr könnt es nicht sehen, aber es sieht sehr lustig aus.
Tobi
01:09:22
Es ist herrlich.
Benny
01:09:24
So, jetzt ist es richtig?
Tobi
01:09:26
Ihr braucht Nachhilfe bei meinen Eltern.
Benny
01:09:30
Das ist lustig, weil man darf, was erlaubt ist, ich habe mich informiert, bei einem Podcast darfst du schon machen, dass du zum Beispiel jetzt eine Marke nimmst, eine Cola und trinkst und so, aber ich stifte sie jetzt nicht, präsentabel hinstellen.
Tobi
01:09:47
Ja, das ist klar. Heute gesponsert worden.
Benny
01:09:49
Genau, es darf nicht sein, Nee, ist das klar. Das ist jetzt zum Beispiel lustig, weil es dann nicht werbstichtig war. Genau, aber sorry, du hast mir so einen Weinstock gesagt, die Reben.
Tobi
01:09:59
Ja, genau.
Benny
01:10:01
Und was bedeutet das für dich?
Tobi
01:10:02
Für mich als Zusammenfassung von dem Ganzen, wovon wir davon geredet hatten. Also wir ohne Jesus als Fundament, als unser Weinstock quasi. Wir können von uns aus keine Frucht bringen. Es ist tatsächlich allein Jesus, der durch uns quasi diese Frucht dann bringt. Vielleicht habe ich es vorhin auch nicht ganz klar formuliert. Also ich bin jetzt auf keinen Fall so einer, der jetzt sagt, hey, bitte schaut jetzt nicht, ja nicht auf mich, wenn ich vorne im Lobpreis stehe. Ich stehe vorne im Lobpreis und man schaut, man kann ja nur nach vorne schauen und auf den Lobpreis. Der hat eben gerade den Lobpreis leitet. Aber was da dem Wichtiges ist, man kann sich auch die schöne Technik anschauen. Es wird viel zu wenig wertgeschätzt. Viel zu wenig. Das wollte ich noch sagen. Ihr seid so der Hammer. aber also wirklich schon, ja, ich meine das wirklich von Herzen.
Benny
01:11:05
Ja, und wie siehst du das eigentlich? Es gibt ja so dieses, diesen, Streit ist ein starkes Wort, aber so diese Unstimmigkeiten in, ich sage jetzt nicht speziell CWG, sondern allgemein in Kirchen im christlichen Kontext, mit falscher Demut und sowas. Ich meine, das ist zum Beispiel vor ein paar Jahren, da kam jemand zu mir und hat gesagt, hey, danke für dein Wort, war voll gut und dann habe ich halt Danke gesagt und dann kam halt jemand anders dazu und hat gesagt, das heißt, preis den Herrn, es war Jesus. So nach dem Motto, weißt du? Und für mich war das so, das war so, ich verstehe, wo sein Herz herkommt, aber andererseits, finde ich, muss man auch irgendwie Lob annehmen können. Ich finde das ganz interessant, weil die, So eine Kirche in den USA, die macht immer diesen Witz. Ich glaube, Bill Johnson hat das gesagt, oder Chris Bell hat einer von beiden, dass da einer gesagt hat, vielleicht kennst du es auch, wo er gesagt hat, einer kommt zu ihm und sagt, ich übersetze das jetzt einfach mal, der Pastor kommt zum Lobpreisleiter und sagt, hey, du hast vor Gott gesungen. Und dann sagt der Lobpreisleiter, das war nicht ich, das war Jesus und dann sagt der Pastor, er hat sich gedacht, aber so gut war es nicht.
Tobi
01:12:33
Ja, schon, wenn es Jesus wäre, das wäre perfekt.
Benny
01:12:36
Genau und Bam! Ich glaube, das ist so der Witz an der Sache halt und das beschreibt so ein bisschen so zusammen so falsche Demut und Demut. Wie würdest du das so als als Lobpreiser beschreiben, so wie navigierst du Demut, richtige Demut und falsche Demut? Würdest du sagen, man kann Lob annehmen als Prediger, als Lobreise, egal in welcher Funktion? Wie navigierst du das Thema?
Tobi
01:13:03
Ich denke, man darf auf jeden Fall schon Lob annehmen. Aber es darf auf keinen Fall dafür sein, dass man sich selber damit gerühmt. Sondern Lob und Ehre Jesus Gott allein.
Benny
01:13:21
Und ja Hast du es gemacht oder hast Gott es gemacht?
Tobi
01:13:28
Naja, im Prinzip in dem Lobpreis habe ich es dann, habe ich das gemacht, aber für Gott, aber natürlich konnte jemand nur sagen, hey, danke für den Lobpreis Und ich finde, wenn man dann halt eben mit, also ich sage dann immer sehr gerne, weil ich das halt eben von Herzen auch so meine, also dass ich es auch gerne gemacht habe. Und ich glaube, man kann es auch nicht pauschal sagen, dass es irgendwie, dass man eben eine falsche oder eine richtige Demo zeigt. Man weiß es selber am Herzen, ob es ernst gemeint ist oder nicht. Genau. Und dann unter dem Strich sind, dürfen wir, glaube ich, die Letzten sein, die die richten, sondern halt Gott allein weiß das, wie wir es auch gemeint hatten, ob es dann eben von Herzen gemeint ist oder halt eben von einer falschen Demut. Genau.
Benny
01:14:19
Und wie würdest du jetzt richtige Demut und falsche Demut beschreiben?
Tobi
01:14:24
Falsche Demut, wenn es, also sagen wir mal so, richtige Demut, wenn ich aus den Sachen quasi lerne und halt eben quasi Fortschritte mache für die nächsten Male. Und ich halt dann eben auch sehe, okay, ich nehme es mir an, aber ich nehme es mir jetzt nicht für meine Ehre, sondern ich schiebe quasi meine Ehre jetzt quasi, also die Ehre, die ich bekommen hatte, danke ich Gott dafür, dass er es halt eben so gemacht hatte. Genau, also ich denke mal, falsche Demut ist, wenn ich es dann eben mir selber in meinem Herzen behalte und halt eben ich mich damit quasi dann groß mache und denke ja, hey, ich bin der große Lobreiser, Musiker, wie auch immer.
Benny
01:15:19
Und findest du, diese Aussage ist aber nicht ich, das war Gott, demütig oder falsch demütig? Boah. Wie würdest du das beurteilen?
Tobi
01:15:30
Ich denke, man legt sich so einen Fachjargon einfach drauf.
Benny
01:15:38
Christianese sagt man ja dazu.
Tobi
01:15:40
Ja, genau, dass man einfach so eine Floskel sagt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es auch mal gesagt hatte. Aber ja, ich mir tatsächlich auch, wie du es dir jetzt auch schon sagtest, halt einfach weiter überlegen kann. Und ich finde das Beispiel einfach hammer, dann zu sagen, hey, wenn es jetzt gut gewesen wäre, dann wäre es anders.
Benny
01:16:06
Auf jeden Fall schon.
Tobi
01:16:07
Also ich denke, man kann es nicht pauschalisieren. Es ist schon, es ist echt tricky. Und mit dem Finger drauf zu zeigen ist schon echt hart, ne? Also ich meine, man
Benny
01:16:17
Kann nie mit dem Finger auf jemanden zeigen. Also ich glaube, das ist nicht, dazu sind wir nicht da. Genau. Was hast du jetzt gesagt? Was siehst du denn? dann siehst du den Dornen im Augen deines Nachbarn, aber siehst den Balken in deinem einen Auge dann nicht. Und ich glaube, das ist so unser Call, wie wir sehen sollten, wie wir umgehen sollten.
Tobi
01:16:40
Entschuldigung, als Beispiel auch, wo Jesus, bevor er im Himmel aufgefahren ist, dann war es ja auch so, dass im Johannesbrief steht, dass Petrus sagt zum Johannes, und was ist mit dem, Jesus? Und Jesus sagt, was geht es dich an?
Benny
01:16:56
Krass, oder? Ja, voll.
Tobi
01:16:57
Das ist echt krass.
Benny
01:16:58
Voll hart, wie Jesus auch mit seinen Jüngern manchmal geredet hat. Ja, voll.
Tobi
01:17:01
Also echt, so verbale Watschen. Ja. Also echt krass.
Benny
01:17:04
Die haben viel gekriegt. Viele verbale Watschen. Erziehung ist, Jesus musste sie auch ein bisschen erziehen. Ja, das ist schon krass. Schon spannend.
Tobi
01:17:13
Ich fand es umso spannend, auch wie es dann in der Apostelgeschichte weiterging. Wie sie durch den Heiligen Geist dann diese Vollmacht bekommen hatten.
Benny
01:17:22
Sie wurden transformiert innerlich.
Tobi
01:17:24
Volle Kanne, ne? Also es ist so krass, also von Angst, also nicht nur ängstlich, sondern einfach alle Fenster, Läden waren zu, alles war dunkel und so. Und dann kam der Heilige Geist auf sie und dann hatten sie diese Vollmacht.
Benny
01:17:37
Ja, das ist krass, weil ihre Herzen verändert wurden. Sie wurden mutig und Petrus hat auf einmal angefangen zu predigen und 3000 Leute haben sich begehrt. Und es ist so, wow, was für eine Vollmacht der Identität und Gegenwart Gottes da war. So eine Conviction war dann da, dass die Leute überzeugt wurden, hey, Jesus ist der Heiland. Und das ist krass und das motiviert mich halt auch, dass Heilung und eine Herzensveränderung auch in einem Artentzug passieren kann und der Heilige Gast begegnet die und verändert das Herz der Leute. Und es muss nicht immer ein langwieriger Prozess sein, wo du irgendwie, keine Ahnung, 50.000 Bücher lesen musst und, keine Ahnung, jetzt voll überspitzt gesagt richtig viele Bücher lesen musst und Sachen auswendig lernen musst. Nein, allein die Gegenwart Gottes kann dich verändern. Aber das heißt nicht, dass man das pauschal machen kann. Ich glaube, es gibt auch diesen Moment, wo du sagst, hey, manche Sachen, Prozesse dauern länger, manche Sachen müssen aufgearbeitet werden, manche Leute müssen vielleicht auch in Therapie und es dauert so Heilung. Aber es gibt auch diese Möglichkeit und ich glaube, das ist das, was mich motiviert, dass man sehen kann, es gibt diese Möglichkeit, dass Heilung schnell passiert. Wir können Gott nicht vorschreiben, wie er es macht. Gott in seiner Souveränität weiß, was für uns wichtig ist. Und wir haben diese Aufgabe, ihm da zu vertrauen, einfach, würde ich sagen.
Tobi
01:19:05
Ja, genau. Das ist halt eben diese Kunst, das Vertrauen in Gott zu haben, ne? Dass er das tun wird zu seiner Zeit.
Benny
01:19:13
Ja.
Tobi
01:19:15
Ich kann auch nur sagen, auch als Zeugnis für... Für manche, also ich, Tanja und ich haben Kinder und wir haben nicht nur ein Kind, wir haben nicht nur zwei, wir haben Drehrlinge.
Benny
01:19:29
Auf einmal.
Tobi
01:19:30
Auf einmal, genau. Und das war auch eine Sache von Gebet.
Benny
01:19:39
Du hast für Drehrlinge gebetet?
Tobi
01:19:40
Nicht für Drehrlinge, wir haben einfach für Leben gebetet.
Benny
01:19:43
Ja, Leben in Fülle.
Tobi
01:19:45
Wir haben Leben in Fülle bekommen, ja. Und wir haben wirklich regelmäßig.
Benny
01:19:50
In der Job-Lessi-BG gibt es eine Kampagne, gibt es eine Woche, wo jemand jemand verleicht.
Tobi
01:19:54
Ja, genau. Und Gott hat er einfach überschüttet halt mit Leben. Und ja, jetzt im Moment gibt es halt keinen Moment zu Hause, wo es mal ruhig ist. Und außer die Kinder sind in dem Bett, aber dann haben wir trotzdem nicht Ruhe, sondern bis wir ins Bett kommen, ist dann auch noch der Rest, der erledigt werden muss. Naja, was ich sagen wollte, ist, dass ich in diesem Kontext auch ganz viel lernen darf mit den Kindern. Die sehen auch total oft einen Spiegel von dem, wie wir halt manchmal aus sind. Als Beispiel, wenn die sich zum Beispiel anpflaumen. Da so, ja und hier und da und da. Oh Mann, habe ich das mal gesagt?
Benny
01:20:44
Ja, ja.
Tobi
01:20:47
Oder wenn sie sich um Kleinigkeiten streiten, hey, wie oft streiten wir uns um Kleinigkeiten? Ich sehe das und ich kriege mich in dem Moment auf. Und ich finde es auch so krass, dieses Thema um Geduld. Und mir wird oft nachgesagt, dass ich ein ultra geduldiger Mensch bin. Ich darf noch so viel an Geduld lernen. Das ist so krass mit den Kindern.
Benny
01:21:17
Ich glaube, wenn man sowas wissen will, muss man seine Frau fragen.
Tobi
01:21:20
Ja, genau richtig. Und ich bin der Tanja echt so von Herzen dankbar, dass sie auch da so geduldig ist mit den Kindern. obwohl es halt dann meistens auch natürlich eskaliert.
Benny
01:21:33
Noch geduldiger als du? Wenn du sagst, du bist super geduldig, dann muss sie ja ultra geduldig sein.
Tobi
01:21:41
Also eigentlich wird nachgesagt, dass ich geduldiger bin, aber sie ist natürlich dann, also ich arbeite ja Vollzeit und sie ist halt den ganzen Tag zu Hause. Man kann es nicht vergleichen. Ich glaube, wenn ich zu Hause wäre, würde ich genauso reagieren. Oder weiß nicht, sogar eine kürzere Zündschnur haben.
Benny
01:22:00
Sie ist ja dauerhaft. Oder halt, da haben wir die Kinder von Kindergarten-Schule? Kindergarten sind die, genau. Kindergarten kommen, Ich glaube, das ist ja nochmal ein ganz anderes Kaliber, als wenn du ein paar Stunden am Abend hast, den ganzen Tag. Deswegen, glaube ich, hast du Vorrecht, kann man das nicht vergleichen. Aber wenn Leute schon über dich sagen, hey, du bist super geduldig, dann muss ja Tanja voll krass die Leistung haben. Ich glaube, das ist auch, was man nicht vergessen darf, die Leistung einer Mutter. Und dann von einer Mutter von Drillingen, das ist ja brutal. Also Tanja, Props an dich, solltest du das anschauen. Hammer, ich ziehe meinen nicht aufgesetzten Hut vor dir.
Tobi
01:22:39
Ja, und du kriegst Küsse von mir.
Benny
01:22:42
Und ich glaube einfach, dass es, ja, also ich stelle mir das Wort drinnen und es ist halt echt krass. Also wirklich, du hast halt, du erlebst ja alles, Gleichzeitig und in dreifacher Art und Weise. Das heißt, wenn sie mal in der Pubertät sind, sind sie alle gleichzeitig in der Pubertät.
Tobi
01:22:59
Ja, das wird mal ein Thema für später mal.
Benny
01:23:03
Ja. Genau.
Tobi
01:23:05
Nee, voll. Nee, ich bin da echt auch so dankbar dafür, dass sie auch alle gesund sind. Ja. Was auch super interessant ist. Einfach, dass sie, trotz dass sie für Außenstehende super gleich aussehen, für uns sehen die drei wirklich auch individuell anders auch aus.
Benny
01:23:22
Ja, aber wenn du ins Gesicht schaust, ohne Brille, du kannst sofort erkennen.
Tobi
01:23:28
Ja, das schon. Und auch allein an der Stimme, an deren Verhalten auch. Ja. Da kann ich sie schon auseinanderhalten. Und also man kann auch unzählige Beispiele machen, auch zu Gott, wie er auch seine Schafe auch sieht. Auch, dass jeder individuell auch gesehen wird. Ja. Und auch die Langmut, die er hat, das ist so krass.
Benny
01:23:50
Oh ja. Ja, ich denke mir, das ist so.
Tobi
01:23:55
Meine Zündschnur ist so, Gott, das Zündschnur ist unendlich gefühlt. Ja, und du musst dir mal vorstellen,
Benny
01:23:59
Aber mit Gott, wir haben das vielleicht mit einem Menschen, wir regen uns vielleicht über unseren Ehepartner auf, über unseren Freund, Freundin, Klassenkameraden, Kommilitonen und Gott hat das einfach sechs Milliarden Mal. Also, das ist halt, doch, sechs Milliarden Menschen haben wir, glaube ich.
Tobi
01:24:18
Ich glaube auch, ja.
Benny
01:24:18
Ja, Julia, du kannst ja mal schauen, ob das stimmt. Ich glaube, 6 Milliarden sind es. Mach mal einen Fact-Check.
Tobi
01:24:25
Yes.
Benny
01:24:28
Aber genau, ich finde das halt krass, weil Gott ist ja dann, aber natürlich hat Gott ein ganz anderes Volumen und Kapazität. Ich meine, ich glaube, Gott würde auch mit 100 mal 100 ... Acht Milliarden Menschen. Dankeschön, Julia. Krass, ja. Genau, aber Gott könnte auch hundertmal acht Milliarden, also er könnte siebenmal sieben, wie die Bibel sagt, zahlen für. Also halt, er könnte einfach mit, was ich auch sagen wollte, er könnte so viel mehr Menschen haben und trotzdem noch geduldig am Geduldigsten sein. Ja, schon.
Tobi
01:25:07
Ja.
Benny
01:25:07
Was ich voll lustig finde, ist, Mose hat über sich selber gesagt, er war der demütigste Mensch. Und das finde ich halt so lustig, weil Julia, kannst du mal die Bibelstelle raussuchen, du musst sie jetzt nicht anzeigen dann, aber einfach uns mal zeigen, wo das steht, dass Mose über sich selbst geschrieben hat, dass er der demütigste Mensch war, der lebte. Weil ich finde das so spannend, weil zu dem Thema Mentalität, das greift so ein bisschen zu dem, was wir gerade gesagt hatten mit dem Demut, falsche Demut und so und Mose sagt halt über sich, hey, ich war der demütigste Mensch, der gelebt hat. Und ich finde das so krass, wenn man das über sich selber sagt, weil man halt ja auch irgendwie. Man, also ich finde, das ist so, für mich muss ich sagen, ich habe noch nicht 100% verstanden und weiß nicht so ganz, wie ich das so navigieren soll, was ist im Rahmen des Möglichen als Christ und was nicht im Sinne von, dass man über sich selber sagt, hey, ich bin der demütigste Mensch überhaupt. Wenn ich das jetzt sagen würde, würden die Leute mich schief anschauen. Jedoch siehst du es in der Bibel. Du siehst, dass Jesus mit Feuer und Leidenschaft für das Haus seines Vaters gebrannt hat und Tische umgeworfen hat. Und er gesagt wird, er war ohne Sünde. Wenn ich das machen würde, würden Leute sagen, ich habe gesündigt. Aber weil Jesus das in so einem reinen Herzen und einem Feuer gemacht hat für seinen Vater. Das war nicht mit Hass oder Bosheit, sondern es war einfach ein Brennen. Und das finde ich so krass. Das heißt, wie navigiert man, die Bibel sagt ja, seid zornig und sündig nicht. Ich frage mich so, wie navigiert man so diesen Bereich zwischen einer gesunden Demut, jedoch zu sagen zu können, hey, ich bin der Demütigste. Wie kann man einen heiligen Zaun haben, Tische umhauen, ohne sauer, ohne zu sündigen, weißt du? Und das sind so Sachen, ich finde es voll spannend, weil man dann noch schon so ein bisschen überlegen kann als Christ. Wie kann man so als Christus navigieren? Jui hat uns gezeigt, 4. Mose 12, 3. Kannst du uns das mal einfach auf den Teleprompter hauen? Du musst es nicht auf den Podcast hauen, aber du kannst gerne Telekom da reinhauen, dass sie mir das vorlesen können. Genau, und ich finde, das ist so, Einfach interessant zu überlegen. Ich glaube, wir haben als Kinder Gottes noch nicht ganz verstanden, wie man dieses geistliche Leben korrekt navigiert und so was, so diesen Bereich. Und es ist voll krass, weil die Bibel sagt ja auch, wenn jemand weiß, Gutes zu tun und er tut es nicht, dann wird es ihm zur Sünde. Es wird ihm zur Sünde. Was bedeutet, da muss wohl ein subjektiver Maßstab an Sünde in so einem Bereich sein.
Tobi
01:28:05
Ja, schon.
Benny
01:28:06
Es gibt einen objektiven Maßstab natürlich, das ist die Bibel, aber da muss es dann wohl etwas geben. Ich finde es einfach nur interessant, darüber nachzudenken. Ich würde jetzt keine, wirkliche Hypothesen aufstellen, aber es ist auch so ein Gedankenprozess, finde ich. Und das ist einfach voll spannend, einfach so, sich mal das zu überlegen.
Tobi
01:28:27
Ich denke, das, was halt eben ganz oben drüber steht, Bei dem ganzen Thema, was du gemeint hattest, ist halt eben die Liebe. Das ist das, wo ich ja gerade eben im Vorteil bin oder quasi, wo ich schon ein bisschen voraus bin, weil ich jetzt eben schon Papa seit sechseinhalb Jahren bin. Egal, was sie für ein Schaman machen, ich habe immer noch diese unendliche Liebe für meine Kinder. Egal, ob die sich die Köpfe einschlagen, die streiten, ja, die können sich auch wirklich die Köpfe einschlagen. Da dürfen wir abends auch öfters mal irgendeinen Prellstick einschmieren und so weiter. Aber das ist immer noch diese Liebe da und steht ja auch in der Bibel, egal was, also überall soll die Liebe stehen unter euch. Und an der Liebe unter euch sollen sie euch erkennen. Ja. Ich würde mal sagen, daran kann man auch erkennen, ob jemand in wahrer Demut ist oder halt eben in falscher Demut.
Benny
01:29:37
Das Herz, glaube ich, gell?
Tobi
01:29:39
Ja, genau.
Benny
01:29:39
Das Herz dahinter, wo ist man? Das hat ja Jesus ja auch, Jesus hatte ja dieses Herz, was den Vater gebrannt hat, für das Haus seines Vaters und und da war eine Liebe, eine Leidenschaft dahinter und ich glaube, dass das, Ja, am Ende des Tages kommt das echt das Herz drauf an, glaube ich, in die Situation. Weil wenn die Bibel sagt, hey, wenn jemand weiß, was Gutes zu tun ist und er tut es nicht, dann wird das ihm zur Sinne. Dann zeigt es ja auch das Herz einer Situation, das Herz eines Momentes, würde ich sagen.
Tobi
01:30:13
Schon.
Benny
01:30:14
Und es zeigt, wie krass individuell doch unser Vater ist und wie individuell doch gewisse Maßstäbe einfach sind. Schon. Wir als Kinder Gottes tun gut daran, das Wort Gottes einfach zu studieren und so tief einzutauchen, um dann zu verstehen, wie ist Gott der Vater eigentlich und zum Beispiel auch zu wissen, hey, was ist Sünde, was ist keine Sünde, was ist richtig, was ist falsch. Keinen Maßstab von jetzt, von den Lebenswert-Podcast nehmen, wir stellen keinen Maßstab auf, was Sünde ist, sondern nein, die Bibel ist der Maßstab, die Bibel ist der Ort, wo du das herholst, wo du weißt, ich bin gerade auf dem Holzweg oder nicht. Wir können darüber reden, wir können darüber philosophieren, aber am Ende des Tages ist es der Bibel, die Wahrheit und ich glaube, in dem allen, glaube ich, ist es einfach die Erkenntnis, wenn wir das Wort Gottes lesen Und ich glaube, das ist so, was auch ich, glaube ich, noch mehr, viel mehr tun darf. Das Wort Gottes noch intensiver zu studieren, um einfach auch diese Dinge tiefer zu verstehen. Ich liebe es, darüber zu reden und darüber nachzudenken und mit anderen Leuten dann so ein Podcast-Setting darüber zu reden. Aber ich glaube, es ist, glaube ich, diese Erkenntnis, man lernt voneinander unter Geschwistern, was voll gut ist. Aber ich glaube, das Beste ist, Gott zu suchen und sein Herz da einfach zu erforschen.
Tobi
01:31:41
Ja, schon. Ja, jede Situation ist ja auch individuell. Ah ja, der Mann Moser war sehr demütig, mehr als alle anderen Menschen auf der Erde.
Benny
01:31:52
Ja, und von Mose geschrieben. Das ist schon sehr lustig.
Tobi
01:31:58
Sehr demütig. Wahrscheinlich, wenn es von Herzen geschrieben ist, ich glaube, es kommt auch auf die Übersetzung auch drauf an. Also, ich weiß nicht, wie es dann eben diese wörtliche Übersetzung von Hebräisch auf Deutsch ist. Ja. Ob sie dann auch genauso gemeint ist. Das ist ja so interessant auch, ne? Dann wie auch die Übersetzung oder Interpretation von dem Wort dann ins Deutsche dann eben auch genommen wird.
Benny
01:32:29
Ja, voll. Absolut. Es gibt ja, danke Julia, übrigens kannst du. Dankeschön. Ich schaue mir sehr gerne Wes Huff an von Apologetics Canada.
Tobi
01:32:46
Ja, ja.
Benny
01:32:46
Kennst du den? Ja, boah, Hammer. Der ist so weise, der Typ. Genau, und Hammer. Und das ist, was ich mir halt voll damit beschäftige. Und ich habe so eine, als ich es angeschaut habe, am Anfang war ich so begeistert. Ich habe meine Arbeitskollegin davon erzählt. Ich habe Julia davon ganz viel erzählt. Ich habe dann voll reingetaucht in die Geschichte von der Bibel. Warum ist die Bibel vertrauenswürdig um diese Sachen? Und man hat so viel einfach gelernt darüber. Ja, das spricht ja ein bisschen zu dem, was du gesagt hast, mit dem, wie die Bibel, also wie Worte verstanden werden, was gemeint wurde und das ist echt krass. Wie bist du auf das Haft gekommen? Ein Vorschlag?
Tobi
01:33:27
Ja, Feed, Feed auf YouTube dann und dann halt noch weiter geforscht.
Benny
01:33:31
Hast du dir die Debatte angeschaut mit Billy Carson?
Tobi
01:33:33
Ne, hab ich nicht angeschaut, ne. Aber es kann auch sein, dass ich es angeschaut habe. Ich hab jetzt nicht mehr alles im Kopf. Aber ja, allein die Inhalte, ich, Hammer, Hammer, siegen der Typ.
Benny
01:33:45
Ja, es ist richtig krass und Gott segnet ihn ja voll die Reichweite die er jetzt hat. Wow.
Tobi
01:33:51
Schon.
Benny
01:33:52
Sehr stark und sehr, ähm, Sehr liebevoll einfach und ja, es zeigt aber auch, wie wenn du das Wort Gottes kennst und suchst, das formt deinen Charakter.
Tobi
01:34:04
Ja, vor der Karakter.
Benny
01:34:05
Wenn du Gott an erster Stelle stellst, dann ist die logische Konsequenz, dass dein Herz wie das Herz des Vaters wird.
Tobi
01:34:13
Ja.
Benny
01:34:13
Und das ist, wo ich sage, hey, das ist, wo ich hin will. Es ist möglich und ich weiß, es ist möglich und da kann man hin. Ja. Ja, wie würdest du sagen, so um ein Thema anzuschlagen, so stille Zeit, wie macht ein Vater von Drinningen und irgendwann stille Zeit, ich meine, ist es so, sagst du, hey, ich mache meine Zeit in der Dusche, ich mache meine Zeit beim Autofahren, nee, ich stehe morgens früh auf, ich meine, das ist ja voll, ich nehme an, euer Haus ist ständig am Leben, wie du gesagt hast, wie navigierst du das?
Tobi
01:34:58
Wir waren jetzt ja eh schon dabei, ehrlich und offen zu sein. Ich muss tatsächlich auch sagen, dass ich aktuell auch keine Zeit dafür hatte. Eigentlich habe ich Zeit dafür, aber ich muss ehrlich sagen,
Benny
01:35:15
Ich nehme mir die Zeit nicht.
Tobi
01:35:18
Beziehungsweise natürlich ist es schön, auch im Auto dann auch Predigten zu hören und so weiter, aber es ist nicht das Wort Gottes. Also ich höre mir sehr oft Predigten an auf der Autofahrt, ich fahre relativ lange in die Arbeit und ja, ich habe auch mal angefangen, mir die Bibel vorlesen zu lassen mit der Bibel-App, aber ja, ich liebe das. Ja, ich liebe das auch, aber ich finde das ist, ich höre mir auch öfters auch Predigten an, die richtig aufbauend sind, aber unterm Strich, Wort Gottes bleibt Wort Gottes. Und Predigten ist es natürlich dann auch am Predigten, aber wenn Gott zu mir direkt sprechen möchte, kann er natürlich das auch über den Predigt machen. Aber sein Wort bleibt immer noch das Wort. Ja.
Benny
01:36:10
Und es ist tatsächlich auch so, wenn du, ich sage das jetzt bewusst so, wenn du lesen kannst, wenn man lesen kann. Finde ich, dann hat das nochmal mehr Qualität, wenn du die Bibel liest, als wenn du sie hörst. Ja, schon. Aber jetzt, das kannst du nicht pauschal sagen, weil jemand, der blind ist, der kann natürlich mit Braille zum Beispiel kann man das lesen, aber sagen wir mal, der kann es nicht. Und dann kann er hören. Dann hat das einen ganz anderen Charakter, die Bibel zu hören. Deswegen finde ich es einfach interessant, weil es zeigt so einfach, wie individuell doch alles ist. Und ich glaube, ich weiß nicht, ob wir da schon mal drüber geredet haben, aber ich habe jetzt zum Beispiel vor einem Jahr habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben, also Ende 2024 und, sehr intensive Zeit, wirklich neben Arbeit eigener Firma dann auch eine Bachelorarbeit zu schreiben und ich habe angefangen in der Dusche stille Zeit zu machen. Was unsere Nebenkastenabrichtung extrem die mich nicht mehr getrieben hat, aber ich habe endlange geduscht und ich habe einfach Lobpreis gemacht oder gebetet. Manchmal habe ich einfach nur dank Jesus, dass du mich liebst, gesagt. Manchmal bin ich einfach nur vor Gott gekommen und ich habe gesagt, hey, ich brauche dich. Und das ist, was ich gemacht habe. Und Gott ist mir so in so einer Intimität auch begegnet. Und das war so ein Anfang für mich, aber weil ich einfach nicht mehr Kapazitäten hatte. Und ich finde, dass Gott weiß, wo unser Herz ist. und. Wenn man das Gott gibt, dann mach Gott mehr. Ich habe da sogar eine ganze Episode mal drüber gemacht, eine Einzelepisode vor ein paar Wochen, wo es irgendwie um Geschaffen für Gemeinschaft mit Gott ging und einfach, wie man anfangen kann, so praktische Tipps gegeben und so. Und du sagst, hey, du hast dir die Zeit noch nicht so genommen dafür. Aber ist es so, dass du dann so dauerhaft im Hinterkopf so dieses Knopfen hast, ich muss es machen?
Tobi
01:38:17
Ja, also entweder habe ich das in meinem Kopf oder es ist auch so, dass es sind viele Sachen. Oder es ist dann auch eben meine Frau, die hat eben gesagt, hey, keine stille Zeit genommen. Hey, was ist da jetzt los und so? Und wir sollen mal auch wieder zusammen beten und so weiter. Und das ist so stark einfach diese Gemeinschaft, dass man sich gegenseitig da sich wieder erinnert. Und ja, auch zusammen auch das Abendmahl auch zu nehmen zum Beispiel und sich daran auch wieder erinnert. Und ja, das haben wir auch öfters dann auch mal gemacht, wenn halt zum Beispiel schwierige Zeiten kamen. Ja.
Benny
01:39:09
Welche Bedeutung würdest du, oder welche Bedeutung würdest du, stille Zeit dann geben? Also ich meine jetzt unabhängig von wie du es anwendest in deinem Leben, was ist aus deiner Sicht der Wert? Ich gebe dir ein Beispiel, ich habe mal, ich kann kennen oder kannte jemanden, der gesagt hat, er ist ein Verfechter von der stillen Zeit, weil weil er findet, man sollte alle Zeit in der Gegenwart Gottes leben. Das war seine Perspektive. Stillezeit ist, Ein cooles Instrument, aber man sollte alle Zeit in dieser Beziehung mit Gott leben und darf in dieser Beziehung mit Gott leben und dadurch diese Qualität haben. Das war halt seine Sichtweise. Ich meine, es ist ja okay, jeder darf ja seine Meinung haben. Ich würde sagen, ich bin nicht der selben Meinung, ich teile das nicht. Aber da er nicht hier ist, will ich nicht anfangen. Wenn er hier wäre, würde ich sagen, okay, dann können wir darüber und die Meinung ausfaschen. Aber wenn er nicht hier ist, will ich nicht quasi so ein Debunking-Video machen. Aber wie, einfach Interesse, welche Rolle schreibst du so der stillen Zeit für den Leib Christi?
Tobi
01:40:25
Ich würde sagen, stille Zeit ist einfach eine intensive Zweisamkeit mit Gott. Also wie wenn ich eine Zweisamkeit habe mit meiner Frau, das ist einfach was anderes, wenn zum Beispiel, als Beispiel, wenn meine Kinder da sind, dann ist es was anderes, dann kann ich mich nicht auf meine Frau komplett konzentrieren, sondern so kann ich es mir auch vorstellen mit der stillen Zeit, dass man halt eben sich nicht intensiv diese Zweisamkeit mit Gottes Wort oder mit Gott selber sich auseinandersetzt. Und ja.
Benny
01:41:01
Würdest du sagen, das ist sehr wichtig, wichtig, relevant, wie würdest du sagen, hey Leute, es ist ein Film, macht es.
Tobi
01:41:11
Ne, also ich habe dann absoluten Hunger danach und ich würde sagen, es ist sehr wichtig mit Ausrufezeichen.
Benny
01:41:17
Ja.
Tobi
01:41:19
Ausrufezeichen, Ausrufezeichen.
Benny
01:41:21
Unterstrichen. Genau. Schrift A72. Times New Roman. Bold. Ja, es ist, ja, ich finde, Stillezeit zum Beispiel für mich ist, so wichtig und ich bin noch in einem Prozess, gerade wieder zu lernen, dann wirklich das aktiv zu leben. Das ist, ja, wie ich in dem einen Video gesagt hatte, das ist einfach, wie ich angefangen habe, Stück für Stück einfach, anfangen, eine Routine reinzuholen. Und das mache ich. Aber ich merke, dass meine Seele schreitet nach der Gegenwart Gottes. und ich bin nur voll, geerdet und voll, innerlich zufrieden, wenn ich meine Zeit mit gehöre. Und ich finde, dass so Dinge wie Social Media, wie so ein. Nicht dauerhafter Betäubungsmittel ist, für die Sehnsucht nach Gott. Nichts kann dieses stillen, außer die Gegenwart Gottes. Und man konsumiert dann so Sachen wie Social Media und die halten einen davon ab, die betäuben das, aber sie können es nicht wegnehmen. Das heißt, sobald du dein Handy weglegst, fühlst du dich schlecht. Ich hatte das vor ein paar Jahren mal, erzählt in der Predigt, da habe ich dann, da ging es mir nicht so gut, dann habe ich mir gedacht, okay, ich schaue jetzt einen Film an, ich hoffe, dass es mir dann besser geht, dann war der Film vorbei und mir nichts hat sich verändert.
Tobi
01:43:07
Ja, super.
Benny
01:43:08
Und so ist es halt mit Social Media. Ja, voll.
Tobi
01:43:12
Zeitverschwendung. Ja. Das ist schon krass, ne? Also, muss ich auch ehrlich sagen, dass, ja, man abends halt dann manchmal so fertig ist, dass man halt dann zum Beispiel nicht, kann ich jetzt von mir sagen, dass man nicht da halt eben das Wort Gottes aufschlägt, weil halt eben der Tag so viel mit sich gebracht hatte und dann ja.
Benny
01:43:36
Es ist halt einfacher durch einen Feed zu squipen, scrollen und, einfach was passiv zu konsumieren, als aktiv die Bibel zu lesen, weil dann befasst man sich damit, man schenkt dem voll Aufmerksamkeit. Weil man ja mit einer Person zu tun hat und das finde ich schon echt, echt ein interessantes Thema, da zu lernen man muss die Gegenwart Gottes suchen, das schön ist, Gott lebt in uns und er ist so gnädig und immer wenn wir zu ihm kommen, ist er da, Aber ich glaube, für uns als allgemein Kindergott ist es, die steht, das etwas, was wir wirklich brauchen, was unsere Seele füllt. Dieses Lied Sehnsucht, ich weiß nicht, ob du das kennst, ich weiß nicht, ob das von Schule der Erweckung ist. Julia, ist das von Schule der Erweckung oder ist es von … Ja.
Tobi
01:44:33
Von Schule der Erweckung ist das.
Benny
01:44:34
Du bist der, der meine Seele liebt, die Antwort auf meine Sehnsucht. Ich liebe dieses Lied. Das war das Lied, was mich getragen hat durch meine Zeit in der Bachelorarbeit. Das war auch das Lied, was ich genommen habe, als ich gepostet habe. Hey, ich habe mein Studium vorgerechnet, habe beschlossen. War das das im Hintergrund? Und dieses Lied, das beschreibt es so gut. Du bist der, den meine Seele liebt. Die Antwort auf meine Sehnsucht. Nichts in dieser Welt kann uns füllen, außer die Gegenwart Gottes. Und nichts in dieser Welt gibt uns das, was wir brauchen. Als Jesus Christus. Und wir haben diese Antwort gekriegt und das ist, ja, ich glaube, das ist das, worin wir unseren Selbstwert holen, unser Leben, würde ich mal sagen. Du, um ein bisschen Thema Lobpreis noch zu kommen, du schreibst ja selber Lieder.
Tobi
01:45:30
Ich habe angefangen zu schreiben.
Benny
01:45:32
Du hast selber angefangen zu schreiben. Wir haben ja schon das ein oder andere Lied aufgenommen sogar, sind ja gerade noch im Mastering-Prozess und ich freue mich schon voll, wenn die Leute da draußen die Lieder hören, die, ich sag mal, wir gemacht haben, aber du natürlich geschrieben und federführend bist. Ich meine, ich als jemand, der nicht mein Taktgefühl hat, freue mich, dass ich dabei sein kann und der DJ sein kann in dem Ganzen. Genau, mit den unglaublich begabten Leuten aus unserer Gemeinde. Vielen Dank an euch.
Tobi
01:46:09
We love you.
Benny
01:46:10
Vielen Dank für alles, was ihr gegeben hat und genau, ich freue mich drauf, wenn das rauskommt und wie ist so ein Songwriting Prozess für dich?
Tobi
01:46:25
Ich würde sagen, es ist ein, wie du schon sagst, ein Prozess. Mir kommen Melodien zum Beispiel im Kopf oder Texte, je nachdem, eins von beiden und schreibe ich dann halt eben auf und dann bei einem Lied war es nämlich zum Beispiel so, dass ich halt eben einen Chorus geschrieben hatte, komplett einen anderen Rhythmus zum Beispiel drin hatte und einen Vers irgendwann auf einer anderen Textseite mal geschrieben hatte und ich mir aber dann am Schluss dachte, hey, das passt doch viel besser eigentlich hier dazu. Und dann habe ich halt dann eben manchmal die Texte hin und her geschrieben, dass es halt eben auch am Ende sinnvoll, auch war. Ähm, Und so ist es halt manchmal ein ziemlich langer Prozess. Manche Songs, die, also jetzt bin ich gerade noch weiter am Schreiben, aber die entwickeln sich so quasi mit der Zeit.
Benny
01:47:33
Fährst du im Auto und plötzlich kommt ein Beat in deinem Kopf? Oder wie kannst du dir das vorstellen?
Tobi
01:47:37
Ja doch, also man kann es schon sagen, also während der Autofahrt dann das Text halt eben im Kopf kommt und dann sobald ich eben angekommen bin, dann schnell einen Sprachnehmer aufnehmen oder halt einen Rhythmus halt dann noch schnell aufnehmen und dann die ganze Fahrt hinüber ständig aussagen, dass ich das am Ende nicht vergesse und dann, ja, das ist manchmal sehr herausfordernd.
Benny
01:48:03
Ja.
Tobi
01:48:05
Oder manchmal passiert es auch tatsächlich dann im Schlaf, dass ich dann von irgendeiner Melodie dann träume.
Benny
01:48:14
Abgefahren.
Tobi
01:48:15
Es ist echt abgefahren.
Benny
01:48:18
Wie träumt man von Melodien? Siehst du dann Noten?
Tobi
01:48:21
Nein, nein, ich höre sie quasi. Es ist quasi wie eine Kopfhörer aufhast.
Benny
01:48:27
Und was siehst du dann?
Tobi
01:48:28
Ich weiß es gar nicht. Ich weiß gar nicht, was ich sehe. Oder ich merke es mir nicht, wie es halt manchmal so mit Träumen ist. Aber dann habe ich da manchmal noch den Rhythmus im Kopf. Oder halt dann eben vorm Schlafen gehen.
Benny
01:48:39
Du bist ein Musiker, glaube ich.
Tobi
01:48:40
Na, danke. Oder dann kurz vorm Einschlafen, Schatz, Moment, ich muss kurz was aufnehmen. Das war auch einmal, ist auch immer passiert, ja.
Benny
01:48:51
Ach, lustig.
Tobi
01:48:51
Ich will aber jetzt schlafen, ja, ganz kurz.
Benny
01:48:56
Und... Wenn du so Lieder schreibst, dann kommen so, würdest du sagen, manchmal kommen Texte, manchmal kommen Melodien und dann fängst du einfach an, das aufzuschreiben, zu notieren, auszuprobieren und dann entwickelt sich ein Lied.
Tobi
01:49:11
Ja, das schon. Also ein komplett fertiges Lied, das habe ich noch nicht gehört, so auf einmal zackfertig. So ein Lied entwickelt sich meistens über mehrere Wochen oder Monate sogar. Liegt auch manchmal echt, also ein Lied, das habe ich jetzt seit zwei Jahren sogar rumliegen. Da bin ich gerade eben dabei das eben fertig zu schreiben oder hatte ich fertig geschrieben wir haben ja vorher mal darüber kurz gesprochen und das war ein Lied was ich vor zwei Jahren angefangen hatte zu schreiben und da kam mir erst letztens wieder, dass ich den Rhythmus dann komplett verändert hatte, weil ich dann eben fand dass es eben besser passte, dass ich statt einem Vierteltag einen Dreivierteltakt rausgemacht hatte und hat dann eben die Melodie halt dann angepasst hatte und dann eben zwei Zeilen von einem anderen Lied dann genommen hatte, was dann eben besser passt. Meistens ist es einfach so ein Ding, so eine komplette also eine ganz lange, lange, lange Sammlung von ganz vielen Texten und dann wenn ich selten Zeit dazu habe schaue ich dann manchmal so ein paar Memos durch und dann, hey das passt doch zusammen oder hier das passt zusammen, dann kommt das dann manchmal.
Benny
01:50:34
Ja, okay. Und was würdest du sagen, ist so dein... Das Brennen von deinem Herzen für die Lieder, die du schreibst. Woraus entsteht das? Was ist dein Ziel, dein Wunsch? Für mich zum Beispiel die Vision vom Podcast, dass Menschen ihren Wert in Jesus kennenlernen, zu Gott finden. Oder auf ihren Weg mit Gott in ihr Heilung erfahren. Diese Gespräche dienen dazu, dass Leute näher zu Gott kommen. Und das ist unser Brennen dafür, selbstwertig, so ein großes, wichtiges Thema heutzutage. Und wenn du jetzt so für dich schaust, was ist so von den Liedern der A?
Tobi
01:51:25
Ich denke auch, dass manche Lieder auch so direkt auch zu mir, also beziehungsweise das eine Lied, was wir jetzt eben zusammen aufgenommen hatten, dass das ganz speziell eben auch für mich eben zugesprochen ist quasi. Oder wie formell ich das jetzt am schlauesten? JGPT. Nee. Nein. Oder jein, nein. Ich finde, dass ganz viele Ideen oder Worte halt eben auch dann quasi zum Beispiel zum Aufbau ist oder auch zum Lobpreis von Gott, ihn groß zu machen.
Benny
01:52:18
Hast du eine Message in all deinen Liedern, die gleich ist? Oder würdest du sagen, jedes Lied ist unterschiedlich und so ein Thema, sage ich mal, für alle Lieder oder so? Ich würde sagen... So wie bei Alben sozusagen, manche machen ja so Hilfsson United hatte ja immer so Alben und mit so gewissen Themen und sowas.
Tobi
01:52:44
Noch nicht, nee. Ich denke, dass Also ich wünsche mir, dass das zum Beispiel unsere Gemeinde dann immer mehr Lobreiser halt eben vorbringt. Die hat dann eben auch eigene Lieder auch präsentieren. Ich finde, da ist der Andi echt cool mit dabei. Ja. Auch eigene Lieder schon veröffentlicht.
Benny
01:53:07
Andi, ich weiß, dass du das immer treu zuschaust. Also Shoutout und ich danke fürs Erwähnen im Frühgebiet die Woche übrigens. Jetzt erwähne ich dich im Podcast.
Tobi
01:53:15
Ich habe damit angefangen.
Benny
01:53:17
Ja. Tobi hat angefangen. Tobi said it first.
Tobi
01:53:22
Alles gut.
Benny
01:53:24
Ja, aber ich meine so, sorry, ich wollte dich hinterbrechen. Alles gut.
Tobi
01:53:28
Nee, dass es halt dann am Ende schon mal so eine Collective gibt von der Gemeinde, die hat dann eben an einem Album zum Beispiel arbeitet für ein Konzept. Also das ist schon so ein Träumchen.
Benny
01:53:46
Ja, jetzt hast du es ja artikuliert. Jetzt könnt ihr euch ja mal beim Tobi wenden, alle, die ihr das hört.
Tobi
01:53:53
Ich bin offen dafür. Gerne. Gerne. Keine Scheu.
Benny
01:53:57
Ja, aber das heißt, wenn ich dich richtig verstehe, so deine Lieder an sich haben jetzt nicht so ein übergreifendes Thema. Sie stehen noch alle so für sich, aber in der Zukunft könntest du dir vorstellen, so mit diesem Kollektiv so Themen zu machen, sozusagen.
Tobi
01:54:14
Ja, voll. Also ich stelle es mir super interessant vor oder spannend auch.
Benny
01:54:21
Ja.
Tobi
01:54:22
Also es gibt auch verschiedene YouTube-Videos von verschiedenen Gemeinden. Gateway, glaube ich, hat auch so eine Playlist über Songwriting, auch wie man zusammen auch Lieder schreibt. Ja. Das habe ich mir mal angehört und so weiter. Das klang super interessant. Mal gucken, was jetzt danach noch passiert. Ich freue mich.
Benny
01:54:46
Ich finde, es ist, Eine Kunst, Lieder zu schreiben, die tief gehen, Gott, wie Herrlichen, gut klingen und man sie in den Mund von Leuten legen kann, weil es ist so leicht, Lieder zu schreiben wie Jesus, Jesus, Jesus, du bist heilig, wir lieben dich. Und das und dann die klassischen Töne auf der Gitarre, GD-E-Mol-C so und so, weißt du aber es ist so, aber es ist eine Kunst gibt es auch wie So Will I zum Beispiel zu schreiben ein Lied, was so, tief ist voll und, das ist Kunst, weißt du und das zu machen, aber dass Leute auch singen können Ja.
Tobi
01:55:46
Voll.
Benny
01:55:46
Und verstehen. Ja. Vor allem.
Tobi
01:55:49
Das stimmt, ja.
Benny
01:55:50
Ich weiß, hast du ja diesen Hillsong United-Film gesehen, der vor fast zehn Jahren rauskommt, That Hope Rise. Ich glaube nicht. Da hat der Jair Jilly's hat da gesagt, dass der Joel Houston, die Idee schreibt, die er manchmal nicht versteht und dass, während er sie singt, realisierte, ja, es geht gerade, boah, krass, was ich gerade singe, so, ne? Boah, mega. Ja, mega. Es ist was Besonderes und man hat ja auch voll die Verantwortung, weil man legt ja Worte in den Mund von einem. Ja, vor der kann. Und was man ja proklamiert, das muss ja absolute Wahrheit entsprechen.
Tobi
01:56:31
Ja, schon, schon.
Benny
01:56:32
Das ist, äh, ja, kleine Eigenwerbung, schaut euch dazu die Episode mit Sophia an, sie erklärt ein bisschen, wie ihr es und, oder, das war doch, das war der Podcast mit Sophia, wo sie das sagt. Ja, schon.
Tobi
01:56:45
Fand ich auch super interessant.
Benny
01:56:46
Schaut euch das an, da erklärt sich das ein bisschen und ich finde das echt voll cool, einfach, dass man diese Integrität bewahrt. Das Wort Gottes, auch wenn man ein Lied schreibt, könnte voll cool klingen, aber lass uns schauen, ob es wahr ist. Ja, genau. Das ist ja auch so, aber es ist auch mit dem Predigen so. Ja, richtig. Du könntest ja voll die Hype-Predigt machen, die wahrscheinlich so erfolgreich sein wird, aber ist sie. die Wahrheit. Vor allem in der jetzigen Zeit, da kannst du, kann ich dir ein paar Themen sagen. Wenn ich diese Themen konkret anspreche und sage, Gott steht dahinter, dann explodiert das Internet. Aber es ist die Wahrheit.
Tobi
01:57:32
Ja, voll.
Benny
01:57:33
Das ist es. Man muss immer schauen, ist das, was ich sage, ist das, was ich produziere jetzt in der Media-Mail? Für dich ist es Lobpreis für mich, ist es Medien, ist es Podcast, ist es das, repräsentiert das wirklich das Herz Gottes wieder. Und ich glaube, das ist so eine Verantwortung, die man hat.
Tobi
01:57:52
Ich denke, was da wichtig ist, dass man auch seine Geschwister fragt in der Gemeinde. Hey, was hältst du davon oder hiervon? Auch, dass man Ja, auch zum Beispiel ein Lied, also besser gesagt ein paar Lieder, die ich dann quasi geschrieben hatte, hatte ich davor auch meinem Bruder mal geschickt und gesagt, hey, was hältst du davon? Was hältst du davon? Und da hat er echt sowas von konstruktive, hammer, gute Kritik auch gegeben, wo ich dann auch viel verbessert hatte und so weiter und wo es dann auch tiefer gehen konnte. Und ich glaube, das ist einfach so wichtig, dann auch einfach im Austausch zu bleiben. Und da ergänzen wir uns da echt super.
Benny
01:58:36
Ja. Ja, ich finde, das ist gut, das ist ein guter Punkt. Das finde ich, ich habe vor, ich glaube, Anfang des Jahres, da habe ich das habe ich einmal gemacht und das mache ich nie wieder. Ich habe meine Predigt mit, ich habe Tachimiti genommen, zur Hilfe, zu ein paar Zahlen, Daten und Fakten zu König David. Genau. Ich habe diese Zahlen, Daten und Fakten da nicht mit der Bibel gegengeprüft, sondern ich habe geglaubt, das stimmt schon. Genau. Ich habe diese, Zahlen dann im Frühgebet gesagt. Naja, nach dem Frühgebet kommt der Passe zu mir und korrigiert mir, dass die Zahlen nicht stimmen. Genau, das war beim Internationalen, dann gibt es das Internationale und dann beim Deutschen konnte ich es dann richtig machen und dann habe ich noch so einen kleinen Scherz reingemacht, jetzt habe ich es aber richtig gesagt. Genau, aber das war so lustig, weil halt ich habe halt einfach seitdem nie, ich benutze es nicht mehr, ich bin es wirklich nicht mehr so, weil ich habe gemerkt, wie viel, das ist schon gut geworden, aber so diese Sachen, diese Spannungen, da hat er mir voll den Quatsch gegeben. Und das ist halt einfach voll lustig, weil man vertraut halt dann, ne, und dann, ja.
Tobi
02:00:02
Schon, ja.
Benny
02:00:04
Ja.
Tobi
02:00:05
Ja, wahrscheinlich irgendwo, weil es gibt ja auch bloß die Summe raus, was am Ende an Informationen auch im Internet da sind. Wahrscheinlich nicht von allen, sondern von genau der falschen Quelle.
Benny
02:00:16
Ja und nein. Das ist ein ganz spannendes Thema, wie die Künstliche Intelligenz die Themen zusammenholen. Aber ich bin jetzt nicht so ein Fan davon, über solche Dinge jetzt im Podcast darüber zu quatschen. Weil vor allem, ganz ehrlich, ich nicht genug weiß, um jetzt hier mich hinzustellen, als Guru, um zu beschreiben, so funktioniert Künstliche Intelligenz.
Tobi
02:00:43
Dafür gibt es andere Podcasts. Genau.
Benny
02:00:46
Ja, genau. So privaten Gesprächen, wo wir nicht aufnehmen, können wir gerne darüber reden. Aber so, ich will nicht aufgenommen werden, um dann irgendwo als Video genommen zu werden. Das ist falsch.
Tobi
02:00:59
Schaut euch das ja nicht an, weil ihr habt nämlich das und das gesagt.
Benny
02:01:03
Ketzerei! Ja. Halleluja. Ja. Was ist so für dich so in nächster Zeit so das, was du, im Lobreis, für dich, für so dein Leibkressi sehen willst, dir wünscht, was passiert, wo die Reise hingeht?
Tobi
02:01:35
Ich finde, für mich, dass würde ich sagen, dass ich nicht quasi es für selbstverständlich beachte, im Reich Gottes zu sein und auch für ihn zu aktiv zu sein, Sondern es als Geschenk sehen, als, ja, wie soll ich das jetzt sagen, es schon als etwas Besonderes zu sehen, als einen Schatz auch zu nehmen. Und wie wir schon jetzt das Thema auch hatten, Thema mit Stiller Zeit, dass ich das auf jeden Fall dann auch auf jeden Fall mehr nutzen, also nicht nur mehr nutzen werde, sondern auch aktiv auch angehe und ich finde auch, da ist jetzt auch ein Commitment öffentlich, das ist echt gut auch und was ich auch wünsche, einfach, dass auch ähm, ja, nicht nur wünsche, sondern was echt genial wäre, dass einfach Gott bzw. Auch der Heilige Geist einfach da jetzt auch führen wird im nächsten Jahr und dass es nicht das ganze Jahr vor sich hin plätschert, sondern zack, einfach noch ein Jahr vorbei ist, sondern dass nächstes Jahr auch da tatsächlich auch was passiert, was Besonderes. Würde ich jetzt mal so plump formulieren, um nicht noch mehr irgendwie es zu definieren, weil ich denke, man kann sich natürlich auch Vorsätze machen für das nächste Jahr. Also wir sind jetzt im Dezember für diejenigen,
Benny
02:03:45
Die jetzt zuhören. Dezember 25.
Tobi
02:03:48
Ja, genau. Man kann sich natürlich auch Vorsätze machen. Aber sinnvolle Vorsätze ist natürlich stille Zeit. Nicht nur mehr, sondern wirklich aktiv auch zu nutzen. Und ja, der Rest, finde ich, glaube ich, ist komplett in Gottes Hand. Also mal gucken, was da auch ist.
Benny
02:04:14
Wir machen auf jeden Fall unser Lied fertig. im ersten Quartal. Hoffe ich.
Tobi
02:04:21
Nicht nur das eine,
Benny
02:04:22
Sondern vielleicht das zweite. Ja, ich meine, das eine ist ja fast fertig, das zweite ja auch. Also genau, dann machen wir auf jeden Fall weiter.
Tobi
02:04:30
Yes, ich bin da sehr gespannt.
Benny
02:04:33
Yes. Cool. Vielen Dank für deine Zeit, Tobi. Sehr, sehr gerne. Vielen Dank, dass du da warst. Ich freue mich darauf, dass nächstes Mal, wenn wir dann hier reden und sitzen, haben wir ein paar Lieder rausgebracht und erzählen uns ein bisschen mehr.
Tobi
02:04:52
Schon.