#6 – Leidenschaft, Leiterschaft & echtes Vertrauen | mit Pinda Bongo
27.11.2025 145 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode spreche ich mit Pinda über ein Thema, das in Gemeinde, Glauben und Alltag gleichermaßen wichtig ist: Leidenschaft und Verantwortung. Wir reden darüber, wie echte Leitung aussieht, warum Vertrauen so wichtig ist und wie man mit Herausforderungen, Missverständnissen und persönlichem Wachstum umgeht.
Du hörst, wie wir über Herzenseinstellungen sprechen, über Lobpreis, über Gebet – und darüber, wie unser Charakter und unser Herz eine zentrale Rolle spielen, wenn wir Menschen leiten und begleiten.
Pinda's Anzugvideo: https://www.instagram.com/reel/DOq7KG2CNz4/?igsh=MXVzM3p6cmw0ZXp0OQ%3D%3D&wa_logging_event=video_play_open
🎧 Diese Folge ist für alle, die im Glauben wachsen wollen – ob in Verantwortung, Beziehung oder im eigenen Inneren.
🙏 Danke fürs Zuhören! Ich hoffe, dass dich dieses Gespräch stärkt und inspiriert.
👉 Thema: Leidenschaft, Leiterschaft, Vertrauen, Herausforderungen im Glauben
👉 Format: Tiefes Gespräch mit Pinda über Leben, Verantwortung und echten Teamgeist
Du hörst, wie wir über Herzenseinstellungen sprechen, über Lobpreis, über Gebet – und darüber, wie unser Charakter und unser Herz eine zentrale Rolle spielen, wenn wir Menschen leiten und begleiten.
Pinda's Anzugvideo: https://www.instagram.com/reel/DOq7KG2CNz4/?igsh=MXVzM3p6cmw0ZXp0OQ%3D%3D&wa_logging_event=video_play_open
🎧 Diese Folge ist für alle, die im Glauben wachsen wollen – ob in Verantwortung, Beziehung oder im eigenen Inneren.
🙏 Danke fürs Zuhören! Ich hoffe, dass dich dieses Gespräch stärkt und inspiriert.
👉 Thema: Leidenschaft, Leiterschaft, Vertrauen, Herausforderungen im Glauben
👉 Format: Tiefes Gespräch mit Pinda über Leben, Verantwortung und echten Teamgeist
Transkript
Halleluja, würde ich mal sagen.
Vielen Dank, Pinda, dass du dir die Zeit genommen hast, so ganz spontan.
Bevor wir gelaufen haben, habe ich ja die Story erzählt, die wollte ich nochmal
erzählen. Wir hatten ja ursprünglich, wir hatten ja die letzte Episode war 30.
Oktober, die veröffentlicht wurde, die hatte ich kurz davor aufgenommen und
wir hatten dann zwei Wochen danach jemanden angesetzt und heute und vor zwei
Wochen ist jemand dann ausgefallen wegen Gesundheit.
Heute ist der dann ausgefallen, am Samstagabend hat er mir dann geschrieben, leider.
Und dann, heute hatte ich einen Ersatz gefunden, der hat gesagt,
er weiß es nicht ganz sicher, aber eher schon.
Und um 18 Uhr kriege ich das dann raus, dass es nicht so, ja,
dass es nicht klappen wird.
Und jetzt sind wir 19 Uhr 33 und du bist hier.
Vielen Dank. Wie Gott das hat eben gemacht.
Nee, immer wieder gern. Wie ich auch vorhin schon gesagt habe,
ich liebe, was ihr hier macht und ich bin ein Freund des Podcasts.
Dementsprechend, wann immer ich helfen kann, wann immer ich einspringen kann,
komme ich sehr gerne, dementsprechend fühle ich mich auch geehrt.
Vielen Dank. Es ist ja voll interessant, weil wir haben den Podcast ja am 1.
Oktober gelauncht, oder 2. Oktober, ich weiß es gerade nicht mehr genau.
Und für die Leute ist es ja so, die haben den Bernd gesehen,
die haben die Sophia gesehen, die haben dich gesehen.
Und halt zwei Päsionen, drei Päsionen kamen ja auf einmal raus.
Und das ist ja jetzt gerade, jetzt haben wir Ende November war und die Leute
haben dich ja quasi auch schon gerade erst gesehen, aber was sie ja nicht wissen,
wir haben ja dich im Juli aufgenommen.
Das ist ja das ganze Annenken sich vielleicht, oh Pinda ist wieder da,
aber nein, es ist so viel passiert.
Da ist unglaublich viel Zeit dazu. Also wenn ich auch überlege,
Die Aufnahme, für mich fühlt sich das echt an, als wenn wir wirklich,
es war ja tatsächlich vor so zwei, drei Monaten.
Ja, vier Monate.
Vier Monate so.
Ja, Anfang Juli war das.
Ja, ich glaube, ein paar Leute werden dann erstmal kurz gucken und denken,
wir haben zwei Personen innerhalb von einer Woche aufgenommen,
was? Ja, nee, es ist echt.
Weil wir halt so viel gemacht haben, wir hatten ja eine Sommerpause dann mit
dem Podcast und wir haben halt aber auch tatsächlich...
Wir haben ultra viel Vorbereitungen gemacht, halt für, wir haben halt,
wie gesagt, Parison vorproduziert, dann haben wir ja ab allen Leuten gesagt,
hey, sag niemandem, dass wir das machen.
Und dann haben wir ja, was wir gemacht haben, war ja dann auch,
war dann halt einfach in die Social Media Leute zu holen.
Kleiner Shoutout an Nico und an Alex.
Falls ihr unseren Podcast anschaut, vielleicht schaut ihr euch auch nur die
Shorts an, die ihr zusammenschneidet.
Aber vielen Dank für eure Arbeit. Absolut.
Mega Job.
Genau, und dann haben wir uns Social-Media-Jungs geholt, die echt toll arbeiten machen.
Am Anfang war es ein bisschen kompliziert, da hatte ich ganz andere Vorstellungen
als sie und dann, genau, dann ein paar Mal freundlich auf den Tisch gehauen
und dann musste ich, ich bin so jemand, ich muss mich da mal echt voll entschuldigen,
ich meine das nicht böse,
ich will einfach nur, dass es gut klappt, ich stecke mein Julian,
ich stecke unser Herz hier rein.
Nein, wir wollen einfach nur, dass es gut funktioniert, der Podcast.
Und da ist halt dann, genau, es ist halt nicht, ich verstehe voll,
für Profis ist es einfach ein weiterer Kunde, oder halt ein weiterer Kunde, den sie mit Herz machen.
Aber für uns ist es halt dieser eine Podcast.
Das ist euer Leben, das ist euer Baby. Das habt ihr aufgebaut, das ist eure Vision.
Und deswegen kann ich vollkommen verstehen, dass man, vor allem wenn man eine
Vision hat, dass man auch möchte, dass das halt unbedingt auch in die Richtung
geht. Aber das ist die Identität des kompletten Podcasts.
Das muss halt raus. Ich meine, ich muss sagen, ich kann Social Media nicht ausstehen.
Ich finde das. Sie hatten ja letztes Mal ein bisschen drüber geredet.
Ja, ja, ja.
Ich finde Social Media so nervig.
Und ich, Hassens ist ein viel zu starkes Wort, aber es kommt nah ran.
Ja.
An denen, weil ich das, das ist so ein absoluter Zeitfresser einfach. Und aber auch, ähm,
Es ist halt aber auch so einfach, dass es funktioniert halt nicht ganz fair einfach, finde ich.
Einfach gewisse Dinge oder halt fair ist das falsche Wort.
Es ist halt auch sehr viel Glück und Gunst dabei und man muss halt das machen,
was zum Trend ist. Und ich bin da gar nicht so.
Ja, in Algorithmen oder alles Mögliche. Und ich glaube, es ist nochmal eh so ein besonderes Thema.
Da schenkst du dich ja voll ein. Wenn wir jetzt über vegan, eine vegane Küchen-Podcast
machen würden, glaube ich, wären wir wahrscheinlich voll im Trend gehen. 100 Prozent.
Wir haben dann, genau was wir gemacht haben, war ja in der Vorbereitung,
was ich gerade gesagt habe, im August haben wir viel vorbereitet.
Wir haben ja auch dann quasi einige Sachen gebucht.
Wir haben dann die Domain gekauft. Wir haben was haben wir noch gemacht?
Social Media gemacht, vorbereitet dann mit den Jungs. Wir haben.
Ja, Website aufgebaut und halt auf dem Zeug, was mir gar nicht mehr ganz so
einfällt, tatsächlich so spontan, aber es war halt viel Arbeit.
Und wir haben ja letztes Jahr im September uh,
hatte ich angefangen quasi den Wunsch im Herzen zu kriegen, aber ich habe meine
Bachelorarbeit geschrieben und habe dann erst im Dezember,
abgegeben und im Januar angefangen und jetzt haben wir Ende November und wir
haben halt echt viel Arbeit reingestickt und deswegen ist es halt für uns halt
auch, wir haben im Juli die letzte Episode aufgenommen und danach die ganzen anderen Sachen,
und das ist halt echt lustig, weil man halt so viel passiert ist,
wie wir schon gesagt haben und auch voll die Themen hat, die man eigentlich
nochmal weiterreden kann.
Ja, ich fand das echt spannend. Du hast ja auch jetzt angefangen mit Social Media wieder.
Ja, ja, so Stück für Stück.
Was ja lustig war, ja, im Juli hast du gesagt, hey, du wirst dann schauen, dass du,
anfangen wirst und dann fängst du an. Genau, und jetzt hast du ja dieses Einzug-Video gemacht.
Das ist für den Leuten.
Genau, das verlinken wir in die Videobeschreibung auf YouTube.
Wenn ihr das Video anschauen wollt, dann müsst ihr auf YouTube gehen, damit ihr das seht.
Genau, aber erzähl mal so ein bisschen, wie bist du auf dieses Video gekommen?
Was sind so deine Pläne? Was geht gerade bei dieser ab? Du bist ja der Gast
und ich rede hier die ganze Zeit.
Ich will dir auch deine Zeit geben, weißt du?
Also fangen wir erst mal mit der ersten Frage an, wie kam ich auf dieses Video? Ganz einfach.
Ich bin erstmal ein großer, also ich würde nicht sagen, ich liebe Anzüge,
ist jetzt nicht so, als würde ich, als hätte ich jetzt unglaublich.
Sorry, meine Flasche ist ultra laut.
Nee, ist jetzt nicht so, als hätte ich jetzt, keine Ahnung, 50 Anzüge. Aber ich habe schon.
Wie viele hattest du jetzt, bevor du die anderen weggebracht hast?
Bevor ich die anderen weggebracht habe? Ich war bei 17.
Und 17 in meiner Welt ist noch normal.
Ich weiß ja nicht.
Ich kann das nicht ganz einschätzen. In meiner Welt ist das normal.
Kann aber auch sein, dass es ein bisschen zu viel ist. Nee, ähm,
und dann habe ich aber mal ein Video vor, schon etlichen Jahren,
zwei, drei, vier, ja, lass es sogar vier Jahre sein, habe ich mal ein Video gesehen,
wo es quasi hieß, ja, jeder Mann braucht eigentlich nur fünf Anzüge,
ein schwarzes, ein blaues, und so weiter und so fort.
Und ich dachte mir, Hey, irgendwie...
Könnte man dann daraus doch irgendwie so einen witzigen christlichen Twist machen,
statt dass man halt sagt, okay,
jeder Mann braucht fünf Anzüge, sagst du halt, okay, jeder Christ sollte fünf
Dinge in seinem Leben halt normalisieren.
Und dann habe ich so darüber nachgedacht, okay, was sind so die fünf Dinge,
die du wohl, die ich persönlich am wichtigsten finde und dann kam halt so,
ja, evangelisieren sollte normal sein, beten sollte normal sein,
Lobpreisen sollte normal sein und so welche Sachen,
und dann konnte ich das so ein bisschen drehen und ich habe gemerkt,
das Video kam halt super über den Leuten an, es war halt super,
super witzig, weil ich wurde halt Engagement war krass.
Ja, das war voll witzig, weil dann, gut, auf einmal an dem Tag,
ich habe es gepostet und es war einfach nur so entspannt, also ich wollte es einfach nur posten.
Und dann kam direkt eine Stunde danach, wenn man Nachrichten bekommt.
Tag danach kam die Jugend zu mir.
Und wir haben darüber... Ich wusste gar nicht, was für... Also,
dass es so viele Leute gesehen haben.
Es war eigentlich nur so ein Joke. Ich habe es einfach mal gepostet,
um endlich mal was zu posten.
Und es war halt gleich das allererste und das kam halt dann direkt gut an.
Und dann habe ich halt überlegt, okay, um auf deine zweite Frage zu kommen, was ist noch so geplant?
Ich werde viele...
Lifestyle-Sachen machen. Also es wird auch Videos geben, wo ich beim Sport bin,
aber vielleicht während dem Sport halt zwar das Video läuft,
aber ich als Voice-Over quasi kurz predige oder irgendwas erzähle oder irgendwie das so verbinde.
Mit dramatischer Stimme. Sport.
So dramatisch dann auch nicht. Nee, aber es wird schon, also es werden so ganz normale Sachen.
Also ich werde jetzt nicht, ich werde mich nicht auf eine Sache irgendwie so spezialisieren.
Also es wird jetzt nicht so, dass ich sage, hey, ich mache jetzt nur noch anzugbezogene
Videos und dann versuche ich das kreativ. Es wird auch Sport kommen.
Vielleicht werde ich auch irgendwann mal ein Kochvideo machen und dann werde
ich währenddessen irgendwas, irgendein Bibelvers mit rein.
Also bitte nichts Veganes.
Ich habe leider gedacht.
No hate an unsere Forderer, die vegan sind. Wir lieben euch,
aber ich mag ich bin kein Veganer.
Ich bin auch ganz ehrlich, ich wüsste nicht mal, was ich Veganes machen soll.
Leider bin ich auch kein Veganer, dementsprechend kann es ein bisschen schwierig werden.
Aber ne, da kommt alles. Also ich bin, ich lasse mich da auch gerne von dem
leiten, was einfach gerade auch, weil du ja meintest, es wird dann auch oft
auch nur das gepostet, was trendig ist und alles mögliche.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich dem Trend unbedingt nachfolge,
aber ich habe schon einen Blick, was auf jeden Fall die Generation anspricht.
Also das ist mir schon wichtig zu gucken, okay, wie finde ich einen Weg,
quasi, dass die Generation es versteht, dass die Jugend es versteht.
Die Jugendgeneration.
Das ist ja auch eher die Zielgruppe. Natürlich bin ich auch junger Erwachsener
natürlich auch und alles mögliche, aber ich glaube, meine Zielgruppe,
so ist mehr die Jugend, junger Erwachsener, so ungefähr.
Und um zu dem Video zurückzukommen,
Wie verbindest du quasi Anzüge mit Bibel?
War das, was das Ursprungsvideo über Anzüge war, was ein Mann braucht?
Oder wie verbindest du das?
Ja, tatsächlich, die Anzüge sind nur der Catcher.
Die Anzüge habe ich ja nur gehabt, weil A, ich hatte die ganzen Farben,
all die Farben, aber ich wollte mit den Anzügen, wollte ich die Leute nur catchen, dass die dranbleiben.
Ich wollte nur, dass die Leute auf dem Video bleiben.
Denn oftmals kommt es halt vor, dass man sich vielleicht ein Video anguckt und
in den ersten zwei, drei Sekunden hast du eigentlich schon wieder keinen Bock
auf das Video, weil du einfach merkst, so wie es gedreht wurde,
so wie es gemacht wurde, darauf habe ich keine Lust.
Aber ich wusste, okay, das mit den Anzügen, das ist eine witzige Idee,
wo auch die Leute dann auch sagen werden, weißt du was, lass mich das doch mal
auch bis zum Ende anschauen. Das war das Ziel.
Und dann habe ich halt noch das Christliche mit reingebracht,
weil ich gesagt habe, okay, wenn die sich schon das ganze Video anschauen,
dann lass mich doch wenigstens diese kurze Zeit nutzen, um dann auch wirklich
auch eine Message rauszubringen.
Und so kam es halt. Also es werden viele, auch für die nächsten Videos,
es werden immer so Catcher kommen, wo,
du auf den allerersten Blick vielleicht nicht drauf kommst, dass es jetzt ein
christliches Video ist oder,
ein Foto oder was auch immer, sondern einfach nur dazu dienen,
die Leute zu catchen und dann, wenn du aber tiefer zuhörst und wenn du wirklich
dem Video bis zum Schluss hast,
dann hörst du die tieferen Message, dann hörst du die Predigt,
dann hörst du den Bibelvers und das ist so ein bisschen die Idee,
wie das jetzt in Zukunft dann laufen soll. So kam es dann auch bei dem Video dann.
Hast du schon noch was vorproduziert oder wie ist dein Stil?
Bereitest du viel vor und postest dann so Stück für Stück oder bist du eher
der, ich mache ein Video, poste, ich mache ein Video, poste, wie ist so dein Stil?
Sehr unterschiedlich. Also jetzt habe ich zum Beispiel für die kommenden Wochen
schon Sachen vorproduziert, also ich habe schon Videos parat.
Es kommt aber auch oft mal vor, dass ich einfach mal,
keine Ahnung, heute spontan auf die Idee komme und statt jetzt zu warten,
bis ich jetzt das nächste Video auch noch mache, poste ich das schon mal,
weil ich genau weiß, okay, die Inspiration für ein nächstes Video wird schon
kommen. Also da mache ich mir keine Sorgen.
Aber ich versuche eigentlich in den meisten Fällen schon vorzuproduzieren und
einfach schon mal Videos zu haben, damit dann auch zwischen den ganzen Videos
nicht zu viel Zeit dazwischen bleibt.
Ich habe jetzt hier zum Beispiel drei Videos hintereinander gepostet innerhalb
von einer Woche und das nächste Video kommt in zwei Monaten erst wieder.
Das ist total, auf Social Media ist das echt krass. Wir haben,
zu dem was du gerade sagst, wir haben ja gelauncht und wir hatten innerhalb
zwei Wochen ungefähr 600 Follower.
Und jetzt sind wir fast zwei Monate live und es ist weniger geworden.
Weil wir hatten quasi diesen krassen Peak, weil Leute begeistert waren. Boah, cool.
Christlicher Podcast, Leute aus der Gemeinde. Und dann ist der Algorithmus voll angesprungen.
Was dann passiert ist, wir haben ja drei Episoden auf einmal gepostet und dann
kamen zwei Wochen später erst, kam die andere Episode.
Zwei Wochen später kam die andere Episode und dann kam die Krankheit in der Ausfall.
Wir posten zwar alle zwei Tage, immer so Reels oder was wir auch mal machen,
dass wir posten auch mal Bibelferse und solche Sachen, aber tatsächlich dieser
krasse Anstieg, der hat aufgehört.
Das waren zwei Wochen, zwei Wochen ungefähr waren es 600 und dann hat es aufgehört
und jetzt wird es eher weniger und es wird eher weniger, als dass es mehr wird, tatsächlich.
Weil wir nicht dieses Kontinuierliche haben und ich habe gemerkt,
wir müssten tatsächlich jede Woche eine neue Episode rausbringen,
damit wir sozusagen wachsen. Aber mein Wunsch,
ist ja nicht irgendwie der nächste Influencer zu werden. Darauf habe ich absolut keinen Bock.
Ich will ja, weißt du, ich will ja einen Podcast mit Tiefe haben,
mit Bedeutung und das ist halt, kannst du machen jede Woche,
hätte ich, hätte schon Bock drauf jede Woche, jetzt wollen wir hier,
ums Eck einziehen, ist das ja auch vielleicht, ist das cool,
dass wir das machen können, aber bis jetzt haben wir in Füssenfeldbruck gewohnt,
das ist 33 Kilometer weg von hier und das ist halt einfach.
Und dann fahr mal ständig hier rein.
Ja, genau. Und dann halt auch die Gäste zu finden, die dann auch da sind.
Und deswegen finde ich es halt voll cool, wenn du es sozusagen alleine machst,
dass du halt den Vorteil hast, du kannst es halt auf dein Schedule machen.
Du kannst einfach mal schnell eine Episode machen, wenn du Zeit hast,
ein paar Sachen vorproduzieren und dann launchst du das.
Ist definitiv ein entspanntes Problem halt auch, ist halt immer das,
ich finde das Bearbeiten danach ist halt immer, das nimmt dir extrem viel Zeit.
Und die habe ich dann halt manchmal nicht. Und da bin ich auch schon im Gespräch,
sowohl mit meiner Frau als auch mit ein paar anderen, wie man das vielleicht
so hinkriegen kann, dass man wirklich ein Team dahinter hat,
weil man merkt schon, wenn man sich wirklich Zeit dafür nimmt, dann ist...
Ist da schon, Zeitfresser ist so ein krasser Begriff, aber das nimmt über sehr,
sehr viel Zeit. Also wirklich, wirklich viel Zeit.
Also allein die Bearbeitung von so einem Video kann manchmal mehrere Stunden dauern.
Und das ist am Ende dann nur ein Video, das vielleicht, keine Ahnung,
eine Minute geht. Und das ist dann so, du opferst eine Stunde,
wenn du es gut haben möchtest und wirklich auf die kleinsten Details achtest, dann dauert das halt.
Und deswegen natürlich dadurch, ich arbeite ja auch noch nebenbei.
Sonst nicht.
Ich habe eine Frau, ich habe die Gemeinde, ich habe die Dienste und all das.
Ich muss da ja schon immer sehr gucken, dass ich das zeitlich einfach hinbekomme.
Das ist die einzige Schwierigkeit, die ich jetzt gerade habe.
Aber ich glaube, da kommt jetzt auch in 2.26 werden gerade ein paar Dinge vorbereitet,
die das beitragen sollen oder helfen sollen, dass es ein bisschen smoother abläuft nächstes Jahr.
Und willst du so auf die Influencer-Schiene gehen, wo du sagst,
hey, ich will so diese Art von Content machen, wo ich dann auch so Lifestyle,
mache, weißt du, so wie ein paar, es gibt ja ein paar christliche Influencer,
ist es so diese Richtung, die du gehen willst, oder willst du mehr so lustige
Sachen machen mit einer, sagt man Pointe dazu?
Ja, Pointe dazu. Ähm,
Also ich, Influencer ist so ein Bequad.
Mit dem ich immer nicht... Die öffentlich-rechtlichen sagen,
die öffentlich-rechtlichen haben sogar einen Namen. Die sagen,
glaube ich, Christfluencer oder so.
Ja, ja, ja.
Es gibt ja voll die Hate-Dokus.
Boah, die habe ich letztens, ich habe letztens einer gesehen. Och, das ist krass.
Das ist krass. Ich schaue mir sowas prinzipiell nicht an.
Ich hatte einer gesehen.
Das ist echt krass.
Und das sage ich auch wirklich aus... Ich finde, ich finde so schade manchmal, wie,
Dinge manchmal aus dem Kontext genommen werden und die dann natürlich ohne Erklärung
oder ohne richtige Erklärung dann einfach ins Netz gestellt werden.
Und das dann das Bild von Christen heutzutage ist.
Ich bin, also mich wundert es manchmal gar nicht,
wie viele Menschen gegen den Christentum sind, wenn ich mir die Videos anschaue,
die veröffentlicht werden und wie Punkte oder.
Ganz feste Prinzipien der Bibel einfach falsch oder anders dargestellt werden,
ohne Kontext, ohne Erklärung und ohne gar nichts, sondern ich finde das einfach
sehr schade manchmal und ich glaube,
ich möchte da eher, ich würde mich nicht als Influencer unbedingt sehen,
aber ich würde schon sagen, dass ich,
Einen Einfluss haben möchte auf Influencer.
Ja, aber ich mag den Begriff Influencer einfach nur nicht, weil ich nicht glaube,
dass das ist, was ich nur mache.
Also ich möchte nicht bekannt sein als ein Influencer.
Ich möchte einfach nur Gott dienen und das mit meinem Charakter und mit der
Art und Weise, wie ich bin.
Und wenn ich dann Leute beeinflusse, dann ist das einfach nur das Outcome davon,
also dass ich Gott dienen möchte, aber ich würde mich nicht als Influencer,
sondern ich versuche einfach nur einen Weg zu finden,
dieses Evangelium auf eine witzige, coole, kreative Art und Weise einfach rauszubringen.
Und heutzutage geht es halt durch Videos, durch diese kurzen,
hey, hier mal was Witziges, aber hey, mit einer tiefen Message.
Und deswegen, was immer, was immer, was immer die Leute am Ende dann von mir
denken, solange das immer noch Gott die Ehre gibt, boah, ich bin fein.
Wenn du mich als Influencer siehst, siehst du mich als Influencer.
Wenn du mich als Diener Gottes siehst, siehst du mir, Diener Gottes, du.
Machst du dann auch so oder hast du so vor, so Sachen wie die Trends,
die gerade sind dann zu machen, oder einfach um quasi den Algorithmus auf dich
aufmerksam zu machen, oder machst du nur so Original Content?
Aktuell Original?
Ja. Ja.
Ich würde aber schon sagen, dass ich fürs nächste Jahr geplant habe,
auch so ein bisschen wirklich nachzuforschen, was sind denn die aktuellen Trends
und wie kann ich diese aktuellen Trends so nutzen,
um eine christliche Version draus zu machen.
Also ich werde schon fürs kommende Jahr mir ein bisschen mehr Gedanken darüber machen, okay,
das sind die Trends, so kann ich sie nutzen, so kann ich sie effektiv nutzen,
um wirklich auch Reichweite zu bekommen, obwohl ich, auch beim letzten Video
habe ich es auch schon gesagt, Reichweite ist bei mir auch immer so ein Thema.
Aber natürlich, es sollen so viele Menschen wie möglich die Message sehen und
hören. Das ist schon mein Ziel.
Aber es ist nicht so, dass es mein Main-Focus ist. Es ist mehr,
wie kann ich in dem Fall, was ändert das in der Person?
Das ist mir fast schon wichtiger als nur die Tatsache, dass es plötzlich,
keine Ahnung, Tausende von Aufrufen hatte. oder 10.000 Aufrufe,
mehr als bei dem letzten Video oder so welche Sachen. Da versuche ich sehr,
sehr vorsichtig zu sein.
Aufrufe ist auch nur, ja, was soll man sagen, das ist nicht viel,
das sagt nicht viel aus, weil am Ende des Tages, was zählt, ist halt Engagement.
Also schreiben die Leute dir Nachrichten, tun die Leute das anschauen.
Und vor allem das Wichtigste ist für uns, die jetzt Christen-Content produzieren,
ist ja das Leben erreicht werden.
Für mich ist es, weißt du, einen Klick und eine Nachricht wo Leute sagen,
hey, das hat mir geholfen, das ist mehr wert als Millionen Klicks und null Engagement.
100 Prozent. Und da ist mir, da hatte ich vor, ich glaube, zwei Wochen den Fall,
dass nachdem ein Video rauskam,
und das auch ein paar tausend Aufrufe hatte, hatte ich dann eine Person,
die mir geschrieben hat und die das so toll fand und auch erzählt hat,
dass dieses Video sie berührt hat und dass es sie auch positiv beeinflusst hat.
Und das war mir so viel mehr wert als die mehreren tausend Aufrufe.
Weil ich mir denke, dafür tue ich es. Ich möchte, dass eine Person zu Christus
findet. Ich möchte, dass eine Person sagt, ey, das Video hat mich zum Nachdenken
gebracht und vielleicht möchte ich Jesus kennenlernen.
Vielleicht kannte ich ihn noch nicht und jetzt will ich ihn kennenlernen oder
vielleicht kannte ich ihn sogar, aber meine Beziehungen in der letzten Zeit
waren ein wenig schwierig und die Wege, die ich eingeschlagen habe,
waren jetzt auch nicht so die wahren.
Und durch das Video habe ich gemerkt, ey, ich muss meine Beziehung zu Gott wieder
nicht nur verschärfen, ich muss sie einfach wieder bessern oder beziehungsweise
ich möchte wieder von mir aus diese tiefe Beziehung bekommen.
Das ist mir so viel mehr wert, als die Aufrufe. Natürlich ist es cool,
wenn irgendwas viral geht und das ein gutes Video natürlich ist. Super, ey.
Man will ja auch für die richtigen Sachen bekannt sein.
Genau, ich wollte gerade sagen, genau. Also wenn es viral geht und das ist auch
wirklich ein Video, das ganz klar Jesus verherrlicht, boah, da sage ich nicht nein.
Ich bin ganz klar, da sage ich nicht nein und ich bin sehr dankbar dafür und
das ist dann wirklich ein Geschenk Gottes, wo ich sage, ey, das kommt allein von Gott.
Aber für mich ist so viel wichtiger, die Konversation mit Personen zu haben,
Interaktionen mit Menschen zu haben und auch zu verstehen,
wie können oder wie haben meine Videos dir geholfen oder wie kann ich dementsprechend
weiteren Personen helfen?
Das ist eher mein Ziel, als hier Aufrufe und diese Likes und das sind alles so Nebensachen.
Ja, cool. Und würdest du sagen, dass du,
die Forschung ist, langfristig zu machen, so Videos? Oder ist es mehr so,
jetzt gerade, was dir jetzt gerade Spaß macht und in zwei Jahren machst du vielleicht
was anderes, weil du bist ja total,
musikbegeistert und deswegen könnte sein, dass wenn zum Beispiel Musik,
mehr Raum einnimmt, würdest du dann trotzdem noch Videos machen? Wie ist so dein Gefühl?
Also darauf habe ich noch keine,
Keine genaue Antwort. Also es kann alles sein. Ich glaube schon,
dass es aber eher weniger wird.
Aber wie du gerade sagtest, ich bin, also ich liebe die Musik,
ich liebe vor allem Lobpreis und aktuell verbringe ich auch sehr viel Zeit mit
unserer Jugendlobpreisgruppe.
Und natürlich habe ich auch aus der CWG, ja klar.
Ich vergesse immer, dass die Leute nicht wissen, in welcher Gemeinde ich bin.
Ja, aus der CWG.
By the way, big shout out an euch, Fam.
Und ich weiß es nicht.
Pünktlich kommen, ja.
Du, dieses Thema. Hähn? Über die Pünktlichkeit, darüber sprechen wir noch.
Nee, aber ich glaube, die nächsten Jahre habe ich ja auch ein paar Ziele und
ein paar Vorstellungen, die
ich schon realisieren möchte mit dieser Lobpreisgruppe und dementsprechend,
genau so ein Ding, Da investiere ich aber gerade sehr, sehr viel Zeit und die
Jugend, die macht da wirklich einen guten Job,
die steigern sich stetig, die sind wirklich dabei, die sind mit Herzen dabei
natürlich, das sind Jugendliche,
da ist viel, was noch wachsen muss, was definitiv auch noch weg muss.
Aber daran arbeiten wir Stück für Stück. Und ich freue mich jetzt einfach,
dass ich Part davon sein kann.
Aber ich weiß ganz genau, da kommt auf jeden Fall noch viel auf uns zu im nächsten Jahr.
Was ist so dein, wenn du beschreibst, ist gerade die Jugend der ZWG und vor
allem die Lobpreis-Band.
Was ist so dein...
Hast du so ein Ziel? Ist es mehr so ein fortwährender, laufender Prozess,
wo du sagst, hey, ich will einfach, dass jeder einzelne Charakter entwickelt wird?
Oder sagst du, hey, ich habe so dieses Big Picture, so ich will wie Maverick
City sein? Oder weißt du so, was ist so?
Nein, ich meine, weil, ich nehme an, es ist ja, fangen wir mal so an.
Du hast jetzt eine, ich weiß nicht, wie viele Leute sind, sagen wir mal zehn
Leute vielleicht? Ich weiß es nicht.
Zwölf aktuell.
Zwölf, okay, genau. Und mal mehr, mal weniger.
Und dann hast du quasi den einen, der leitet quasi. Und dann gibt es dich sozusagen
noch das Ganze overseed oder leitest du direkt? Wie?
Und fangen wir mal so an, vielleicht mal das Strukturelle so zu beschreiben.
Also von der Struktur ist das eigentlich ganz simpel.
Ich, das ist so Witziges, ich nenne mich so ungern immer ihr Leiter,
weil ich Part der Fan bin.
Ich bin genauso gesegnet wie jeder andere von denen und verbringe unglaublich
gerne Zeit mit denen und darf, Ich möchte anmerken,
ich darf von unseren Jugendleitern aus, darf ich diese zwölf wunderbaren Jugendliche
anleiten im Lobpreis, was ein volles Geschenk ist.
Natürlich haben wir da unseren Lead-Sänger,
den Andy, der auch sehr viel Verantwortung übernimmt, auch bei der Planung der
Lieder und alles mögliche, was mega ist, was wirklich eine riesen Unterstützung ist.
Und dann haben wir natürlich unsere vier, fünf Sänger, wir haben zwei Gitarristen,
wir haben einen Schlagzeug, wir haben einen Bassisten, wir haben zwei Keyboard-
und Klavierspieler, wir haben eine Person, die geil gespielt hat.
Schlagzeug.
Habe ich schon die E-Gitarre erwähnt?
Nee, was? Ich habe sie nicht mitgeschrieben.
Zwei E-Gitarristen und die Fan wächst immer weiter und das ist,
wir haben erst vor kurzem nochmal eine Person mit dazu bekommen, was voll der Segen ist.
Ich liebe es einfach mit den Jugendlichen zu arbeiten, weil auch wenn man natürlich
sieht, dass sie jung sind und vielleicht auch von der Erfahrung her noch nicht
so weit sind, sieht man, dass da noch dieses junge Feuer, da ist noch dieses
dass, hey, wir wollen es tun und sie müssen noch,
lernen, ja, aber sie haben Bock und das ist ein Riesengeschenk.
Willst du jetzt in jeden Einzelnen investieren und dann die Gruppe so voranbringen
oder willst du die Gruppe an sich voranbringen und was ist so das Ziel, dein Wunsch?
Es gibt ja nie so ein Fertig eigentlich.
Irgendwann ist es halt so, dass sie halt irgendwann sind sie erwachsen,
und dann ist es natürlich auch so, irgendwann sind sie nicht mehr in der Jugend,
aber sie können trotzdem weiter eine Worship-Band sein und das ist ja absolut
kein Problem, weil sie können ja an sich zusammen, so wie Hillsong United,
die waren die Jugendband von,
Hillsong Church aus Sydney und die sind dann vorangegangen jetzt durch die ganze Hillsong-Situation,
machen sie ja aktuell nichts, aber jahrelang haben sie auch,
obwohl sie nicht mehr in der Jugend waren, haben sie ja als Band weiter existiert.
Dann hat Young & Free ja übernommen.
Dann so ein paar Jahre danach zwischendrin gab es noch was anderes.
Und ist das so deine, wenn man das so als Vorlage nimmt, sozusagen so dein Wunsch,
dass sie so als Gruppe weiter bestehen?
Oder ist es mehr so, hey, ich fokussiere mich auf die Jugend und wenn,
dann gehen die, die älter werden und dann kommen die neuen dazu.
Also wie ist so der Progress und dein Ziel, sie zu entwickeln und so.
Ähm, also ich glaube, für mich persönlich,
Die zwölf, die wir jetzt haben, sind natürlich der Fokus. Also jeder einzelne
von denen. Ich möchte, dass jeder von denen wächst.
Und natürlich habe ich meine Ziele mit denen. Ich werde sie aber bewusst nicht sagen.
Weil ich weiß, dass der ein oder andere sich … Wir können jedes Mal einen Sensor-Button machen.
Weil ich weiß ganz genau, dass der ein oder andere diesen Podcast auch anhört von denen.
Ich hoffe, alle hören die an.
Und mir ist aber, vor all diesen Zielen ist mir eine Sache am wichtigsten.
Und zwar, dass die in der Beziehung mit Gott wachsen.
Denn all die Ziele, die ich habe oder die komplette Vision, die ich mit denen
habe, ist komplett irrelevant, wenn die nicht in der Beziehung mit Gott wachsen.
Und das ist unser Fokus, das ist das, woran wir eigentlich jedes Mal arbeiten, auch bei jeder Probe,
dass wir erstmal sagen, bevor wir irgendeinen Fokus auf irgendwelche Skills
legen oder wie cool wäre das, einen eigenen Lobpreisabend zu leiten oder wie
cool wäre das, eines Tages ein Konzert, bevor wir überhaupt über sowas sprechen,
möchte ich erstmal, dass unsere Herzenseinstellung richtig ist.
Und das bedeutet, wir müssen erstmal alle an dem Punkt sein,
wo wir sagen, ich möchte Jesus dienen.
Ich möchte diese Dinge nicht tun, um gesehen zu werden, sondern ich möchte das
tun, damit Jesus ganz, ganz oben schon die Leute wirklich erkennen, hey,
dieser Jesus, der muss echt krass sein, dass diese zwölf Jugendlichen,
die alles machen könnten in diesen jungen Jahren, sagen, ich entscheide mich nicht.
Zur Welt Nein zu sagen und Ja zu Jesus zu sagen.
So, das ist das Ziel. Und erst danach können wir darüber, oder während dieses
Prozesses können wir erst darüber sprechen,
eines Tages Lobpreisabende zu machen oder Konzerte oder Touren oder was auch immer.
Das sind alles Dinge, das sind Dinge der Zukunft. Die mache ich mir jetzt noch
nicht so wirklich Gedanken.
Ja, ich habe eine Vision, ja, ja, aber ich versuche sogar, ich will die noch
nicht teasen, weil das ist, da sind gerade andere Dinge viel, viel wichtiger.
Du kannst mir sagen, wir machen einfach alles stumm.
Ich wollte gerade sagen, wir können auch in dem Part vom Video machen,
aber das ist einfach so für zwei Minuten komplett stumm.
Nee, was ich sagen kann, ist, dass auf jeden Fall, und das weiß ich,
und das kann ich sagen, es kommen große Dinge in der Zukunft.
Und es ist noch ein langer Prozess, ja.
Ich rede ja auch hier nicht von nächsten Jahren unbedingt, ich rede hier von
den nächsten fünf bis zehn Jahren. Aber ich kann jedem Einzelnen garantieren, es kommen große Dinge.
Dann wird es aber mehr so sein, dass du diese Gruppe an Menschen ...
Eher als Mentor begleiten wirst, weil in zehn Jahren wird keiner von denen in der Ja.
Wobei, ich weiß jetzt nicht genau, wie alt jeder von ihnen ist,
aber ich glaube, in zehn Jahren wäre die jüngste Person vielleicht 23 und damit
dann wäre sie noch bei der Jugend vielleicht.
Ja, die jüngste Person wäre so ja, 24 im Genomsten. Ja, 24 wäre die jüngste Person.
Genau, und ich glaube halt, das heißt sozusagen, es würde sich,
was ja cool ist, es würde sich ja mehr so in ein Mentoring hineinbegeben,
wo diese Gruppe dann noch existiert, die sich in der Jugend entwickelt hat.
Weil das meinte ich ja vorher, weißt du, die entwickelt sich in der Jugend,
geht dann raus, dieser Freundeskreis und das wird dann halt,
bleibt dann halt als Band bestehen.
Und das kann ja sozusagen einfach eine Lobpreisband sein, dann,
wo du halt investierst und wo halt Gott so gut will und es weiterführen wird.
Genau.
Weil sonst, wenn du sagen würdest, hey, ich mache nur CBG Jugend Worship,
dann wäre das ja so, dass irgendwann mal die Leute Genau, gehen und eine neue Generation kommt.
Ja.
Ich meine, Investitionen sind nie verloren. Aber ...
Genau, das hat die Frage, weil dann irgendwann mal hast du vielleicht,
rechne es mal durch, keine Ahnung, 20, 30, 40 Jugendliche, die du betreuen musst,
weil ja, du hörst nie auf, sie zu betreuen, aber es kommt immer neue dazu.
Es kommt immer neue dazu, ja. Ist ein guter Punkt.
Oder noch nie drüber nachgedacht.
Doch, doch, also aktuell ist mein Fokus halt nur auf diese Jugend hier.
Ich habe nie über die nächste Generation nachgedacht. Also wenn ich das Vertrauen
unserer Jugendleiter, unserer Pastoren bekomme, um auch die nächste Generation
anzuleiten, dann Mai, warum nicht? Das sage ich zwar jetzt, ich weiß es auch.
Das passiert einfach. Glaub mir, das passiert einfach.
Ja, aber ich weiß ja auch nicht, ob ich zu dem Zeitpunkt dann überhaupt noch
die Kapazitäten habe. Ich habe ja auch noch Frau, Familie, all diese Dinge.
Dementsprechend, Stand jetzt ist mein Fokus halt diese Jugend,
diese Jugend Lobpreisgruppe und ich werde alles geben, was ich habe und alles
investieren, was ich habe in diese Lobpreisgruppe, weil ich einfach weiß,
sie sind es wert. Also ich sehe es.
Ich sehe es und vertraue mir, ich bin der Gesegnete.
Ich bin unglaublich dankbar, dass ich Part davon sein darf, weil ich genau weiß,
Gott möchte so viel Großes mit denen machen und er wird die gebrauchen,
um Deutschland zu verändern.
Das weiß ich, das spüre ich und das proklamiere ich über ihr Leben.
Ich sag's dir, da kommen große Dinge. Ich belasse es dabei, es kommen große Dinge.
Dann würde ich sagen, damit unsere Zuschauer nicht nur über CBG hören,
dann lass uns auch über andere Sachen reden.
Wie geht's dir so mit,
So, wenn du jetzt zum Beispiel, du liest was, ein Bibelfers und eine Stelle,
du findest die voll gut und du kriegst den Impuls, hey, darüber sollte ich ein
Video machen. Wie würdest du herangehen?
Und wie geht es dir so dann, wenn du das hast? Bist du nur so überfordert?
Oh, ich merke, ich muss da was machen. Gott will, dass ich was mache.
Und dann lässt dich das nicht los. Und wie ist so dein Prozess von Inspiration zu einem Video und so?
Also das macht mich nicht nervös, im Gegenteil, das freut mich sogar.
Das sind meine Lieblingsmomente, wenn ich was lese und ich sehe,
der Herr möchte jetzt gerade nicht nur zu mir sprechen, sondern Gott möchte,
dass ich genau dieses Wort gebrauche, um es rauszubringen.
Ich liebe diese Momente. Ich verspüre dann keinen wirklichen Druck.
Es ist dann nur dieses Zeitthema dann, dieses okay, ich will es machen,
wann habe ich aber nur die Zeit dafür.
Aber ich würde nicht sagen, dass ich Druck dafür, ich liebe diese Momente.
Und ich glaube, eigentlich als christliche, ich nenne mich jetzt mal für einen
kurzen Moment doch Influencer.
Christfluencer.
Wir haben eigentlich, also uns wird es ja nie an Content mangeln,
weil die Bibel hat so vieles zu sagen.
Okay, es wird uns nie irgendwie an irgendwas, an Messagen mangeln,
an Predigten mangeln, an Bibelvers mangeln.
Und das ist schon, also die Bibel allein gibt uns ja schon genügend Content,
weißt du? Oder Content-Ideen, weißt du?
Und dementsprechend, ich glaube für mich, für mich ist es einfach nur...
Wirklich nur das Thema mit der Zeit. Ansonsten, ich liebe es. Es ist ein Geschenk.
Ich sage dir, aus der Bibel kann man sich die besten Ideen eigentlich für ein Video holen.
Also, wenn du das kombinierst und so eine kleine kreative Ader hast,
dann wirst du immer einen Weg finden, Content zu produzieren.
Okay, dann sagen wir mal, du liest jetzt einen Bibelfers in der Früh,
merkst du, boah, cool, da kriegst du einen Impuls, hey, cool,
hey, Geist, sag mir, dann mache ich was. Wie geht es weiter?
Die nächsten Schritte wären erstmal, ich würde mir erstmal eine Message überlegen.
Ich würde mich erstmal hinsetzen und was ich oft mache ist, ich suche mir noch
einen zweiten Vers raus, der zu diesem Vers passt.
Ich habe ja auch oftmals meine Studienbibel mit dabei.
Das heißt, ich kann mir dann immer ganz gut auch noch einen zweiten Vers reinholen.
Und aus diesem zweiten Vers bildet sich dann meistens auch dann die Message, die richtige Message.
Und wenn ich dann mal so vor meinem Spiegel stehe oder in meinem Zimmer stehe
und diese Predigt einfach mal so ein bisschen vorsage, dann nehme ich es manchmal
auf und gucke einfach, okay, wie lange würde das dann gehen.
So, nachdem ich gemerkt habe, okay, eine Minute, Minute 30, zwei Minuten,
passt alles, okay, würde ich dann überlegen, wie kann man das kreativ aber darstellen?
Ich würde mich ja nicht nur von, also manchmal werden das einfach so ganz simple
Predigten, wo ich aber nur von der Kamera stehe und es erzähle,
aber manchmal kann man ja auch wirklich es kreativ gestalten.
Zum Beispiel, ich habe, das darf ich noch nicht teasern, da kommt demnächst ein Video, ähm.
Und obwohl doch, ich kann anteasern, es geht ums Laufen.
Und es wird aber auch während dem Video, also laufe ich, theoretisch.
Und dann kann man, und dann findet man einen Weg, während Leute,
die nichts mit dem Christentum vielleicht zu tun haben,
denken, okay, das ist nur so ein Sportvideo, ist die tiefere Message dahinter
halt in dem Wort verborgen. Und das sind halt so Dinge.
Und das meine ich mit dem, die Bibel gibt dir dann auch schon Möglichkeiten, kreativ zu sein.
Ich würde mir dann überlegen, okay, die Message, die ich habe,
kann ich das irgendwie kreativ einbauen?
Kann ich zum Beispiel, wie mit dem Anzügen, kann ich vielleicht so ein Anzugvideo
machen und dann einfach nur als
Voice Over vielleicht im Hintergrund eine Message und so läuft es dann.
Und wenn ich dann eine kreative Idee habe, dann setzt man sich hin,
nimmt es auf und dann habe ich meistens noch meine Frau, die dann auch noch
kurz Feedback gibt und sagt, hey, passt, passt nicht.
Alles schlecht.
Katastrophalpinder kannst du direkt löschen.
Schreibst du dir so Sachen auf oder ist alles im Kopf, wie es ist?
Predigten schreibe ich mir nicht auf. Ich schreibe mir aber die Bibelwerte auf, weil mir,
Und oftmals kann es auch sein, dass das, was ich aufgeschrieben habe,
zwar gut war, aber das, was spontan vielleicht noch mit dazu kommt, besser ist.
Und ich halte mich schon gerne an Skripts, bin aber auch super offen dafür,
spontan auch noch Sachen mit reinzubringen, wenn ich das Gefühl habe,
dass das, was neu dazugekommen ist, vielleicht sogar irgendwie cool ist oder
vielleicht noch verständiger ist oder irgendwie vielleicht von der Art und Weise,
wie das Video dann auch aufgebaut ist, viel cooler rüberkommt und viel verständlicher rüberkommt.
Und dementsprechend bin ich da auch immer offen dafür, auch mal spontan was
Neues zu sagen, spontan in eine neue Richtung zu gehen.
Dementsprechend so skriptmäßig mache ich es nicht.
Das behalte ich eher so in meinem Kopf. Aber die Bibelverse,
die habe ich halt meistens in meinem iPad oder in meinen Notizen.
Das ist alles. Und vielleicht mal zwei Bullet Points oder so.
Okay.
Das ist das Maximum.
Und ja.
Wenn du in der Predigt merkst, der Geist führt dich gerade komplett woanders
hin, kämpfst du dagegen oder läufst du mit dem Flow?
Nope, ich laufe mit dem Flow. Du glaubst nicht, wie oft mir das passiert.
Ich versuche schon sehr oft, mich an meiner Predigt zu halten,
aber das sind halt nur die Momente, wenn ich halt weiß, ich habe ein Zeitlimit.
Gehen wir jetzt mal davon aus, bestes Beispiel, irgendwie fliegen wir jetzt
doch wieder zurück in TWG, aber im Frühgebet weiß ich, ich habe nur maximal 20 Minuten.
Ich kann da jetzt nicht eine 30, 45 Minuten Predigt draus machen,
das funktioniert nicht.
In so vielen Momenten versuche ich mich schon ganz klar an meine Predigt zu
halten und wenn ich mal so ein spontan oder,
das Gefühl habe, dass der Heilige Geist noch was mit reinwerfen möchte und ich
sehe, ich habe noch genügend Zeit, okay, dann werfe ich das auch noch mit rein,
ansonsten versuche ich mich schon dran zu halten.
In der Jugend beispielsweise ist es komplett was anderes.
Wenn der Heilige Geist spricht, dann spricht der Heilige Geist und wenn ich
eine 40 Minuten Predigt mache, Fan, ihr habt euch dazu entschieden,
an dem Freitag bei der Jugend mit dabei zu sein, dann ist es so.
Ja, okay.
Es ist immer abhängig vom Kontext. Es ist immer wichtig, wo bin ich gerade.
Und du machst ja auch schon lange Low Price.
Ja.
Und was würdest du sagen, deiner Meinung nach, ist das Herz von Low Price?
Wow. Wow.
Wow.
Das ist eine super Frage. Das ist eine so diepe Frage, die mir so noch nie gestellt
wurde. Ich bin so dankbar für diese Frage. erst mal.
Ich glaube,
bevor man, also Lobpreis ist eine Sache, die du meiner Meinung nach.
Nicht einfach so machen kannst, als wäre das so eine Nebenbeschäftigung.
Lobpreis ist eine bewusste Entscheidung.
Lobpreis für mich ist ein, für diesen Augenblick, Herr, möchte ich dir die Ehre geben.
Für diesen Augenblick möchte ich dich in ein Zentrum von allen stellen.
Im Lobpreis kann es nie, es darf nicht um dich gehen, weil du lobst nicht dich, du preist nicht dich,
du betest dich nicht selbst an, sondern es geht um Jesus, um Gott in dem Fall.
Und ich glaube, du musst...
Diese Erkenntnis erstmal haben, dass es geht nicht um dich.
Gott kann viel für dich tun. Gott kann, kann, ist ein allmächtiger Gott,
der kann, der kann, der kann Berge versetzen für dich, der kann,
der kann, der kann wirklich große Wunder tun dein Leben.
Es ändert nichts an der Tatsache, dass in diesem Augenblick des Lobpreises es ganz allein um ihn geht.
Und ich weiß nicht, ob ich so richtig deine Frage beantwortet habe,
aber das war für mich gerade ist das aber auch so eine wichtige Message an jeden Einzelnen da draußen.
Denn oftmals oder nicht oftmals, ich kann ja nicht für das Leben wie das Einzelne sprechen, aber,
um mich persönlich zu nehmen, es gab Momente in meinem Leben,
wo es beim Lobpreis mehr für mich darum geht, hey, wird gerade mein Lieblingssong
gesungen und ja, und dieses Lied, ah, das ist ein gutes Lobpreislied,
ah, hier gefällt mir die Gitarre nicht, ah, ich warte bis zum nächsten Lied.
Und ich musste Buße tun.
Weil ich habe verstanden, es geht.
Ach, das war jetzt nicht, du hast so wirklich gedacht, ich dachte,
du meinst das gerade hier.
Ich mein es gerade, das war ich vor zwei Wochen.
Nein, nein, nein, das ist ein paar Jahre her. Nee, das muss ich vor,
Vier Jahren gewesen sein. Vor vier Jahren. Und ich habe da schon zu dem Zeitpunkt schon.
Mindestens zehn Jahre schon im Lobpreis, weil ich habe sehr früh angefangen.
Ich habe das so von meinem Bruder übernommen mit dem Schlagzeug und alles.
Und ich dachte, im Lobpreis geht es wirklich darum, dass deine Lieblingslieder gespielt werden.
Und vor allem die, das Lied mit, oh, die Noten gefallen mir hier,
das ist ein starkes Lobpreislied. und das andere ist nicht so meins.
Und ich musste wirklich Buße tun. Ich musste wirklich Buße tun.
Ich musste erkennen, im Lobpreis geht es nicht darum, was ist dein Lieblingssong
und was ist nicht dein Lieblingssong.
Und ich liebe die Lieder von dieser Lobpreisgruppe und von dieser Lobpreisgruppe mag ich sie nicht.
Nee, ich musste verstehen, du musst die Texte haben, die wir da singen.
Das sind teilweise Proklamationen.
Das sind die, die, die, da ist es,
egal, welche Low-Preis-Band das Lied gesungen hat oder welche Version.
Es geht um so viel mehr. Es geht darum, den Herrn zu anbeten.
Es geht nicht um dich und mich, sondern es geht um Gott.
Und wie schon gesagt, ich weiß nicht, ob ich deine Frage eigentlich so wirklich
beantwortet habe, aber das wollte ich jetzt gerade noch mit rausbringen,
weil ich das super wichtig finde für diese Generation.
Es geht im Low-Preis nicht um uns.
Und wie würdest du, weil du sagst, es geht nicht um uns, es geht um Gott,
wie würdest du die Rolle von Lobpreis in der Gemeinde beschreiben?
In der Gemeinde?
Ich rede jetzt nicht von unserer Gemeinde, sondern allgemein so.
In der Gemeinde. Im Namen Christi. Was ist so die Rolle von Lopreis,
die Aufgabe von Lopreis?
Und genau, wir haben jetzt das Herz angeschaut.
Und wie ist so die Rolle? Was ist so die Aufgabe?
Das ist ja ein bisschen verbunden mit dem Herz dahinter.
Ja, ich glaube, und da rede ich jetzt bewusst nicht von unserer Gemeinde,
aber da rede ich generell,
wie in allem Part der Gemeinde empfängt man eigentlich.
Wenn es Zeit zur Predigt ist, dann empfängt man, man empfängt das Wort.
Ich weiß nicht, wie es bei anderen Gemeinden abläuft, aber sei es,
man hat am Anfang einen Begrüßungspartner. Das sind alles Dinge,
die empfängt man. Bei dem Lobpreis,
der Lobpreis stellt nochmal klar, für wen versammeln wir uns eigentlich?
Für wen sind wir eigentlich hier? Der Lobpreis gibt uns dieses Gefühl von.
Du bist der Einzige, für den wir uns hier so versammeln könnten.
Für niemand anderes würde man sich so treffen oder würde man sowas tun als für Gott.
Natürlich, und ich sage bewusst, man kann Lobpreis nicht mit einem Konzert vergleichen.
Das, was während einem Lobpreis passiert, vor allem wenn, das Wort sagt uns
ja, da wo zwei oder drei sich in seinen Namen versammeln, das ist ja mitten
unter ihnen. Und ich finde es, während dem Lobpreis geschehen Dinge,
die kannst du dir so nicht erklären.
Die passieren nur, weil wir zwei, drei oder in manchen Gemeinden 30 oder in
manchen Gemeinden 300 oder 3000, wie groß auch die Gemeinden Neunzage sind,
sich versammeln und sagen, Gott, ich stelle dich an allererster Stelle.
Und wichtig ist, meiner Meinung nach, laden wir den Herrn auch sozusagen damit
ein, Platz zu nehmen in seiner eigenen Gemeinde.
Weil wie schon gesagt, es ist ja nicht so, als würden wir Gott predigen.
Es ist ja nicht so, als müsste Gott nochmal sein eigenes Wort nochmal hören.
Aber durch die Anbetung sagen wir, Gott, es ist deine Zeit. Es ist deine Zeit. Komm.
Würdest du dann sagen, dass Lobpreis passiv sein kann?
Es sollte es nicht. Ich sage bewusst, es sollte nicht.
Also es gibt nur aktive...
Ich sage bewusst, es sollte nicht, weil das wäre, das klingt jetzt vielleicht
harsch, aber das ist so vergeudete Zeit, wenn du passiv Lobpreis machst.
Wenn du nur da bist, um da zu sein. Wenn du nur da bist, weil du es musst.
Weil Lobpreis kann vor allem in diesem Moment, in dem dieser Shift kommt,
dieser Fokus-Shift, dieser Moment, wo du begreifst, es geht nicht um dich, sondern es geht um ihn.
Da geschehen ja wirklich Dinge auch in deinem Leben, die dich verändern.
Aber diese Veränderung kann nicht geschehen, wenn du nur passiv daran teilnimmst.
Sondern das geht nur durch aktiven Beitrag.
Ich glaube natürlich, Gott ist groß. Gott kann jeden auf jede Art und Weise
verändern. Verstehe mich nicht falsch.
Ich glaube, Gott kann jeden aus jeder Ecke holen und ihn verändern.
Wir glauben an einen mächtigen Gott.
Dementsprechend, das bestreite ich gar nicht. Aber es passiert so viel Übernatürliches,
wenn man aktiv am Lobpreis partizipiert, Jesus Christus.
Okay, und jetzt mal ganz praktisch, wie schaut dann Lobpreis aus?
Es kann bei jedem sehr unterschiedlich aussehen.
Es gibt keinen positiven Lobpreis, haben wir jetzt gerade.
Dargestellt, wie würdest du sagen, hey, das ist Lobpreis. Es gibt ja verschiedene Formen.
Ja, es gibt verschiedene Formen und das durfte ich auch innerhalb der letzten
Jahren nochmal lernen. Also Lobpreis,
Er beginnt ja auch sehr oft schon in dem Herzen. Und das ist ja eine Sache,
die kann ich ja nicht sehen.
Ich kann ja nicht sehen, ob du gerade offen für einen Lobpreis bist oder nicht.
Ich kann es vermuten, der ein oder andere kann sagen, der kniet,
der weint, der hebt seine Hände, der ist wahrscheinlich voll drinnen.
Kann gut sein, aber auch da kann ich, das kann auch nichts, also es kann auch
einfach nur sein, dass du es in Anführungszeit spielst.
Ich sage das jetzt nicht so, aber es beginnt erst mal mit dem Herzen.
Das heißt, dein Herz muss erstmal offen dafür sein.
Das ist der allererste Fokus.
Du musst erstmal reingehen und sagen, Gott, ich bin jetzt nur hier, um dich zu anbeten.
Ich bin jetzt nur hier, um dich in den Mittelpunkt zu stellen.
Danach, und das empfehle ich immer jedem.
Such dir einen Platz für dich, weil es kann oftmals auch sein,
dass während dem Lobpreis, dadurch, dass du dir dein Herz geöffnet hast,
dass du wirklich dieses Gefühl verspürst, deine Hände zu heben,
dass du das Gefühl verspürst, dich hinzuknien.
Das sind alles so Dinge, die können während dem Lobpreis passieren.
Ich sage nicht, dass wenn das nicht passiert, dass die Leute dann nicht Lob preisen.
Aber ich glaube, jeder verspürt in sich dann schon den Drang,
etwas für den Herrn zu tun. Es gibt Leute, die werden während dem Lobpreis zum
Beispiel sehr emotional. Das ist eine Form.
Es gibt auch Leute, die stehen dann eher starr oder singen vielleicht laut oder
singen vielleicht leise.
Das sind alles so Sachen, das ist dann mehr so der Mensch, wie er halt ist.
Aber die Herzenseinstellung, ich glaube, die ist die wohl wichtigste Sache an dem Ganzen.
Das heißt, mit der richtigen Herzenseinstellung zu loben, das ist meiner Meinung
nach das A und O damit begibt.
Kann Lobpreis auch, also muss Lobpreis immer Musik sein? Kann Lobpreis anders
sein? Wie würdest du das beschreiben?
Gar nicht. Das ist ja das Tolle an Lobpreis. Lobpreis und Anbetung hat ja eigentlich
nichts mit Instrumenten zu tun.
Wir nutzten Instrumente ja auch nur als Tool, um es einfacher zu machen für...
Die Menschen sozusagen. Denn wie in allen Dingen, Musik beeinflusst uns ja.
Zum Beispiel wenn wir Klavier-Solo hören oder ein Gitarren-Solo,
dann macht das ja was mit uns.
Manche Dinge finden wir einfach super, super schön. Es gibt auch manchmal Piano,
also Instrumentals, die wir uns manchmal anhören, wo kein Gesang ist,
aber allein, dass wir es hören,
beeinflusst uns und wir sind offener zu akzeptieren, wir sind offener,
uns hinzugeben, wir fühlen uns gut und dafür nutzen wir eigentlich die Instrumente,
einfach nur, um einen Weg zu finden,
dass wer auch immer gerade mit dabei ist,
offener ist für das, was Gott machen möchte.
Aber man kann Lobpreis genauso gut auch im Zimmer machen, ohne Instrumente.
Ohne Backgroundmusik, sondern nur allein im Zimmer und sich hinkriegen und den
Herrn einfach ein Lied singen.
Aber es muss ja nicht mal ein Lied sein, es kann auch einfach dein Gebet sein.
Das ist auch eine Form der Anbetung.
Also daher kommt ja Anbetung.
Das heißt, es Es müssen nicht immer die Umstände unbedingt passen,
sondern es ist, wie gerade schon gesagt, die Herzenseinstellung.
Du kannst auch in deinem Zimmer um drei Uhr in der Nacht dich hinknien und den Herrn anbeten.
Und es ist da nicht weniger Anbetung, weil da jetzt gerade kein Keyboard im
Hintergrund spielt oder weil da keine Gitarre im Hintergrund spielt,
sondern es ist Anbetung, weil du von deinem Herzen sagst, Herr, ich gebe dir alles hin.
Und das ist, glaube ich, der Hauptfokus beim Lobpreis.
Also gar nicht das ganze Instrumentals und all diese Nebensachen,
sondern der Hauptfokus ist der jetzt.
Aber ist das außerhalb von Musik?
Ist Lobpreis für dich immer mit Musik verbunden?
Gar nicht.
Ist es ein Lifestyle? Ist es vielleicht eine Art Kunst, ein Überbegriff?
Ein bisschen tiefer reinzugehen in die Beschreibung von Worship?
Lobpreis kann auch die Art und Weise sein, wie du lebst tatsächlich.
Erklär das mal genauer. Wie meinst du das?
Dass wenn du einen Lebensstil hast,
das dem Herrn ehrt, dann ist das theoretisch schon Lobpreis,
weil du zeigst damit, Herr, ich gebe dir alles hin, durch die Art,
nicht durch meine Worte.
Worte sind, ich würde nicht sagen, Worte sind nicht cheap, aber...
Ich kann ja alles sagen. Ich kann ja die schönsten Worte haben,
aber trotzdem anderes tun.
Ich würde sogar manchmal sagen, der Stellenwert von Taten ist so viel höher als nur Worte.
Durch deine Taten zeigst du ja wirklich, wie sehr. Ich kann jetzt mich hier
hinkriegen und sagen, Herr, ich bete dich an und ich gebe dir mein ganzes Leben
und das ist alles schön und gut.
Aber wenn sich das nicht in meinen Taten zeigt, dann inwieweit habe ich den
Herrn dann wirklich am Beten?
Dann habe ich ihm einfach nur das gesagt, was er vielleicht hören wollte,
aber habe ihm damit nicht wirklich die Ehre gegeben.
Und deswegen ist der Lebensstil, die Art und Weise, wie wir leben,
wenn wir rausgehen und ein ehrfürchtiges Leben führen, ein Leben führen nach
dem Standard des Wort Gottes, dann ist das schon der Lobpreis.
Dann ist das schon das, was unseren Herrn Freude macht.
Weil damit zeigen wir schon wieder, der Fokus ist auf ihn.
Ich lebe mein Leben so, wie er es möchte. Ich lebe mein Leben nicht so,
wie ich es mir vorstelle und ich tue nicht, was ich für richtig halte,
sondern ich lebe so, wie er es möchte.
Und das bringt mich immer wieder zurück zu diesem Fokus auf ihn.
Lobpreis und Anbetung geht um ihn.
Und daher der Punkt, mit dem auch deine Lebensart und Weise,
also die Art und Weise, wie du lebst,
kann den Herrn auch Ehre geben und dementsprechend ist das auch Lobpreis.
Und wie würdest du das jetzt für dich persönlich im Alltag anwenden?
Oder was bedeutet das für dich in deinem Alltag?
In meinem persönlichen Alltag ist es ganz simpel, indem ich erstmal überall, wo ich bin, Licht bin.
Erstmal Licht bin. Bedeutet,
Ich darf keine Kompromisse eingehen. Im Gegenteil, ich muss die Menschen um
mich herum so beeinflussen, dass sie sich fragen, irgendwas ist an dem anders.
Irgendwas, ich weiß nicht was, aber an dem ist irgendwas anders.
Und nach Gottes Maßstäben zu leben, ist in dieser heutigen Zeit ja gar nicht so easy.
Ich weiß nicht, für den einen oder anderen ist es vielleicht einfacher,
aber ich weiß ganz genau, dass viele ja auch sich sehr schwer tun,
dann auch in einem Kreis der Outsider zu sein, der plötzlich was anderes tut.
Aber genau das ist das, was Gott ehrt. In meinem Leben habe ich gemerkt,
dass genau das die Momente sind, wenn ich zum Beispiel rausgehe und ich merke,
dass meine Arbeitskollegen oder meine Freunde etwas tun möchten,
was gegen die Prinzipien Gottes geht.
Dann gebe ich den Herrn Ehre oder preise den Herrn, indem ich sage,
nee, ich schließe mich dem Ganzen nicht an.
Denn das ist das, was er möchte. Ich möchte leben, wie er es möchte.
Und das kann natürlich Verzicht sein, wie gerade schon gesagt.
Das kann aber auch sein, dass ich rausgehe und so wie Jesus es wollte,
rausgehe und die frohe Botschaft verkünde.
Das ist genauso Lobpreis.
Es geht nicht nur darum, auf Dinge zu verzichten, es geht auch darum,
die Botschaft, die uns geschenkt wurde, weiter zu verkünden.
Genauso Lobpreis. Es geht darum, unseren Nächsten zu lieben.
Genauso Lobpreis.
Unserem Nächsten zu vergeben, genauso Lob heißt. Also alles,
was nach dem Wort Gottes ist, das ist wahrer Lob.
Und wenn du schaffst, also in meinem Leben, wenn ich es schaffe,
mich an den Tag zu laufen und sage, hey,
ich konnte nach diesem Wort leben, ohne Kompromisse einzugehen,
dann weiß ich, ich habe heute den Herrn gepriesen durch meine Lebensart.
Und das ist der Hauptvorgang. So ist es zumindest Letztens bei mir.
Und in welchen Bereichen würdest du sagen, wenn du ehrlich bist, darfst du noch lernen?
Viel.
Wie gehst du damit um? Wie gehst du mit deinen Struggles um?
Im Alltag, das Christentum, das Leben eines Lobreisers.
Das Leben eines Lobreisers ist eigentlich das Leben eines Christen.
Würde ich sagen. Ja, komplett.
Wie gehst du damit um den Alltag mit Struggles? Es ist mehr so, Beispiel,
du verfehlst, ist eher so, verdammtes dann so eine Sache oder bist du,
rennst du dann zum Lobpreis? Was sind so deine Tools?
Vielleicht kannst du so ein bisschen erzählen, wie dein Alltag.
Du musst jetzt nicht so, ich meine, es ist nicht so wie letztes Mal du geredet
hast, über gewisse Themen, sondern mehr so wie, ähm,
Ja, wie so im Alltag einfach das Leben eines Kindes, von einem Kind Gottes und wie ich.
Mit diesen Struggles.
Quasi überlegen kann.
Also auf deine allererste Frage, in welchem Bereich struggle ich denn?
Ich glaube, ich muss noch unglaublich viel lernen, was es bedeutet, Menschen anzuleiten.
Und da merke ich sehr stark, dass Leiter sein eine sehr komplexe Sache ist,
weil du auf der einen Seite den Menschen so viel Liebe geben musst,
dass sie die Liebe Christi in dir sehen.
Aber auf der anderen Seite musst du auch ganz klar Stellung beziehen,
wenn etwas nicht nach dem Wort Gottes läuft.
Und du lernst halt sehr schnell, du musst diese Mitte finden zwischen ich liebe
dich, aber ich liebe dich so sehr, dass ich nicht zulassen kann,
dass du einem falschen Weg weitergehst.
Und da darf ich gerade noch sehr stark lernen.
Ich würde sagen, ich bin in den letzten Jahren darin schon gewachsen,
aber ich finde, vor allem in dem Bereich Leiterschaft, da lernt man nie aus.
Da lernt man definitiv nie aus.
Und was, um auf die zweite Frage einzugehen, was ich dagegen tue, wenn ich struggle?
Ich glaube, das wichtigste ist das Gebet. Ich glaube, bei mir ist es definitiv das Gebet.
Ich würde nicht sagen, dass ich perfekt bin. Ich würde auch nicht sagen,
dass ich, seitdem ich Jesus aufgenommen habe, nie wieder gefallen bin.
Also ich hatte meine Momente.
Aber was mir immer geholfen hat, bei mir kam nicht diese Verdammnis unbedingt.
Bei mir kam natürlich schon, du denkst dir schon so, ach, Bindermann,
du weißt es besser und all das.
Aber es kam auch sehr schnell, dass ich möchte mich nicht von dir entfernen.
Im Gegenteil, ich erkenne gerade, wie viel mehr ich eigentlich zu dir laufen muss.
Ich muss immer mehr in die Arme des Vaters laufen.
Es kommt dann direkt der Switch auf, Vater, ich erkenne wieder,
ohne dich schaffe ich es nicht.
Ohne dich, Gott, ohne dich schaffe ich es nicht. Ich kann zwar suchen,
was ich möchte, aber ohne dich schaffe ich es nicht.
Und ich glaube, das hilft mir dann halt immer gleich danach,
mich an dem Tag hinzuknien, vor allem, und das ist das Wichtigste,
lass niemals einen Tag vergehen, ohne dass du gebetet hast. Niemals.
Niemals. Und auch wieder, bei mir ist es oft genug passiert,
dass ich auch vielleicht mal durch den Tag gelaufen bin und mir eingeredet habe,
oh, der Tag war so stressig und all diese Dinge.
Und dann vielleicht meinen Tag ausfallen lassen habe, Aber.
Und dann aber gemerkt habe, ich hätte Gott aber so sehr gebraucht eigentlich.
Was ist für dich denn, vielleicht ein bisschen komplexere Frage, aber zum Thema Gebet.
Du sagtest, Gebet ist meine Antwort auf meine Struggles oder wenn ich struggle.
Wie meinst du das? Was genau machst du? Also ich meine, also beten ist ja ein
sehr, je nachdem wo du, was im Kreis du aufwächst, hat es die eine oder die andere Bedeutung.
Und genau, wie würdest du das beschreiben?
Also mein Gebet sieht eigentlich ganz simpel aus.
Für mich ist Gebet ganz klar die Kommunikation zum Herrn, also ganz klar die
Kommunikation mit Gott.
Und dann kommuniziere ich halt auch laut. Aber ich kenne auch viele Leute,
die beten zum Beispiel, die beten eher im Herzen, was ich auch vollkommen verstehen
kann, weil Gott hört ja alles.
Sei es dein Herz, sei es du sprichst laut, der hört ja alles.
Oder deine Gedanken, der weiß und hört alles. Ich bin aber einer,
ich bete dann laut und für mich ist es dann ein,
ich verberge nichts, sondern ich sage Gott direkt, also er weiß es schon.
Aber ich sage es ihm, um ihn zu zeigen, Gott, ich möchte nichts vor dir verbergen.
Das heißt, wenn ich,
was falsch gemacht habe oder vielleicht in der Situation falsch entschieden
habe, dann gehe ich ganz klein ins Gebet und sage, Gott, ich glaube in der Situation.
Oder nein, ich glaube nicht nur, ich weiß, in dieser Situation habe ich falsch entschieden.
Vater, was kann ich tun?
Vater, lass mich deine Wege verstehen. Lass mich sehen, was du eigentlich in
meinem Leben machen möchtest.
Ich weiß, ich bin nicht perfekt und wie du sehen konntest, offensichtlich habe
ich noch einen langen Weg zu gehen, aber Gott, wie kann ich es schaffen,
davon wegzukommen? Und das kommt immer wieder.
Also ich verberge nichts vor Gott bei einem Gebet. Also es ist kein,
es ist ein ich bitte um Vergebung.
Also ich bin ja, mir ist durch Jesus Christus vergeben worden und ich bin reingewaschen,
aber ich bin trotzdem einer, ich bitte trotzdem, wenn ich was falsch mache,
bitte ich, wie du auch bei deinen Eltern um Vergebung bitten würdest,
auch wenn du weißt, dass sie dir vergeben würden,
du bittest halt trotzdem um Vergebung. Das ist bei mir einfach so eine Sache.
Ich möchte Gott einfach diese Art von Respekt geben, wenigstens einzusehen,
dass ich was falsch gemacht habe.
Natürlich könnte der ein oder andere auch sagen, naja, mir ist schon vergeben
durch Jesus Christus. Ach, alles gut.
Aber ich persönlich sage, nee, ich spreche das Problem beim Namen an Gott.
Ich habe das und das falsch gemacht. Vergebe mir.
Und dann aber auch, Vater, ich weiß, du hast mir vergeben. Wie kommen wir da,
wie komme ich da raus? Wie komme ich aus diesem Kreis raus?
Denn ich möchte dir die Ehre geben. Ich möchte wirklich ein Leben leben, dass dir die Ehre gibt.
Ich möchte wirklich, wirklich ein Vorbild sein für diese nächste Generation.
Ich möchte wirklich Menschen anleiten, die du mir anvertraust.
Aber ich weiß, das geht auch nur, wenn ich ein Leben lebe, das du für mich vorhergesehen hast.
Dementsprechend Gott, wie mache ich das? Wie komme ich da raus?
Und vertrauen wir innerhalb der letzten Jahre.
Gott musste einiges aus meinem Leben rausholen und er hat's getan und.
Also es ist mehr so ein Dialog. Würdest du sagen, dein Gebet,
dein Gebet, es ist mehr so ein Dialog, Gott Gott.
Und wie würdest du beschreiben, dass du Gottes Stimme dann hörst?
Also sagen wir mal, hey, ich habe ein Story gehabt, ich war gerade voll unfreundlich zu meiner Frau.
Ich war einfach nicht liebevoll zu ihr Vater.
Wie gehst du heran? Einmal mal, um es praktisch zu machen. Das hilft doch Leuten,
so ein bisschen zu wissen, hey, wie funktioniert Gebet? Wie würdest du das beschreiben?
Du kannst aber auch sagen, meinetwegen, du hast irgendwas anderes gemacht.
Ich wollte gerade sagen, du hast genau das perfekte Beispiel ausgepickt.
Du kannst mir das gerne später geben.
Ich wollte gerade sagen,
um mal bei dem Beispiel zu bleiben, weil das auch ein sehr, das schon öfters vorgekommen ist,
es gibt beispielsweise, wie jeder Ehe hat man vielleicht mal eine Meinungsverschiedenheit.
Ich glaube, das ist nochmal... Was?
Hattest du noch nie eine? Was?
Nee, aber wie in jeder Ehe hat man schon sein. Oder generell auch in Freundschaften,
auch in der Familie hat man Meinungsverschiedenheiten.
Und ich finde es so krass, Gott oder der Heilige Geist ist bei mir eher der
Heilige Geist, der dann durch mich spricht und dann mir dann ganz klar zeigt,
Pinder, reflektiere diese Situation. Und dann kommt sehr schnell,
du weißt ja, wie man ist, wenn man noch ein bisschen wütend ist. Nein, ich will nicht.
Man unterdrückt es so. Man ignoriert es. Nein, das sind doch nur irgendwelche Stimmen.
Ich habe gar nichts falsch gemacht.
Ja, genau. Man redet sich alles ein. Und ich höre dann aber immer wieder dieses,
diese Stimme in mir, die sagt, reflektiere dein Verhalten. Reflektiere dein Verhalten.
Fokussiere dich nicht auf das, was die andere Person gemacht hat,
sondern fokussiere dich, was hast du falsch gemacht.
Und dann, wenn dann mal diese Mauer gefallen ist und der Stolz dann wegfliegt,
dann gibt es schon einen Moment, wo ich dann sage, hey, vielleicht habe ich
da wirklich zu harsch reagiert oder vielleicht habe ich diese Perspektive nicht gesehen.
Dann kommt oftmals dieses, siehst du, dann weißt du aber auch,
was der nächste Schritt ist.
Und das ist in dem Fall immer, dann bete um Vergeben. Vor allem in der Ehe.
Also es ist schon, und das war jetzt nur das Beispiel jetzt mal in der Ehe,
aber der Prozess läuft einfach oft so ab, dass wenn ich bete,
und das habe ich auch erst später angefangen, versuche ich Gott auch genügend
Zeit zu geben, auch zu antworten.
Ich habe immer das Gefühl, wir beten, beten, beten, und dann,
wenn Gott aber gerade antworten möchte, sind wir schon durch mit unserem Gebet.
So, Amen, und es geht weiter.
Und ich habe, was ich mir aber vornehme, immer wieder ist, ja,
ich habe mein Gebetsanliegen vor Gott gebracht, aber jetzt gib ihm auch die Zeit zu antworten.
Und es ist dann einfach wirklich diese Stimme in mir, die dann sagt, hey, tu das oder,
Oder sag doch mal das. Oder sehe deinen Fehler ein oder reflektiere deinen...
Bist du nervös, wenn du auf Gottes Stimme wartest, dass er vielleicht dir was
sagt, was dir nicht gefällt?
Wie ist deine... Also bist du wirklich so, dass du sagst, hey Gott,
ramme mir das Herz rein, schneid es raus?
So nach dem Motto, ich heile mich sofort. Oder bist du mehr so, es könnte wehtun, Gott.
Ich bin ein bisschen nervös, was du sagst. Ich will es gar nicht so, wie es...
Nee, ich sag, mach es, mach es direkt.
Also du sagst, du bist aber auch im Frieden, dass du sagst, hey.
Ich bin im Frieden damit, weil ich eine Sache immer vor Augen habe und zwar
Gott weiß es besser als ich.
Ob ich es hören möchte oder nicht, er weiß es besser als ich.
Und früher hatte ich sehr oft das Gefühl, dass alles nach meinem Willen geschehen muss.
Aber es soll nicht nach meinem Willen geschehen, sondern es muss nach seinem Willen geschehen.
Und wenn sein Wille sagt, ich will, dass du dich jetzt entschuldigst und Pinder
ist aber in seinem Herzen noch so voll das harte Herz und ich will eigentlich
gar nicht und nein, dann ändert das nichts an der Wahrheit, dass ich es tun soll.
Oder wenn Gott mir zeigen möchte, Pender, du warst im Falschen oder du musst
jetzt andere Wege eingehen oder du musst diesen Kreis verlassen.
Klar, es tut weh, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass er genau weiß, warum ich es tun muss.
Er sieht schon den Ausgang, er sieht schon den kompletten Weg,
während ich nur das hier und jetzt sehe.
Dementsprechend, warum sollte ich mich nicht auf den verlassen,
der alles sieht und mich eher auf meinen eigenen Stolz und mein eigenes Ego verlassen.
Dementsprechend habe ich mir gesagt, Gott, was immer du mir zu sagen hast, sag es einfach.
Ob ich happy damit bin oder nicht, das ist ein Thema für einen anderen Tag.
Das ist halt dann so, aber ne, ich bin da schon jemand, der ganz klar sagt,
Gott, dein Wille geschehe und ja, ich mach trotzdem Fehler, ich will das aber
auch mit hier rein erwähnen, weil ich will nicht dass man denkt,
oh ja, voll der Überchrist was geht denn hier?
Ne, ne, ich hab ja gefragt wie gehst du damit um, wenn du struggelst?
Ja, wenn, also ich versuch wirklich immer wieder zu kommen zu Gott und zu sagen Ja.
Und seine Stimme hören.
Ja, seine Stimme hören weil das ist das, was ich am Ende des Tages mehr möchte
als alles andere Ich bin nicht perfekt. Ja, ich falle auch.
Aber nichts, keine Sünde, nichts kann mich jemals davon trennen,
Gott nachzufolgen. Nichts.
Er hat aber zu viel in meinem Leben getan. Einfach zu viel. In meiner Kindheit,
in meiner Jugend und vor allem auch jetzt in meiner Ehe, jetzt auch als Diener.
Er hat zu viel für mich getan, dass ich es jemals sagen könnte.
Nee, Gott, diesen Ratschlag nehme ich jetzt nicht an.
Ich weiß, dein Wort sagt das, aber nö, danke.
Ich könnte das nicht. Dafür hat Gott einfach viel zu viel für mich geopfert,
viel zu viel gegeben, als dass ich jemals sagen könnte, nee, das nehme ich nicht auf.
Was würdest du jemandem empfehlen, wenn er mit Gebetsleben struggelt?
Sagen wir, er hat eine Routine fürs Bibelesen, er hat eine Routine für Worship,
Routine in die Gemeinde zu gehen, Aber so das Gebetsleben, das ist noch so ein Struggle.
Wie würdest du jemandem empfehlen, diese Schritte zuerst?
Zu gehen zu meinem Gebetsleben, zu einem Herzen, das bereit ist zu hören.
Da fragst du genau den richtigen, weil ich oft selber mit meinem Gebetsleben gestruggelt habe.
Ich habe wirklich, wirklich, also ich hatte kein Konstantes, wirklich.
Sondern es gab einfach immer so Phasen, wo ich selber sehr gespürt habe und
ich gemerkt habe, oh, jetzt ist die Zeit des Gebets und dann sind vielleicht
auch so zwei, drei Tage, ich habe zwei, drei Tage vergangen,
wo ich selber nicht gebetet habe.
Was mir geholfen hat.
Also gar nicht mit Gott geredet oder halt nicht intensiv?
Doch, also nicht intensiv. Also natürlich über den Tag sagt man sicher, hey Gott.
Bitte ein paar Glatz.
Ja, genau. Ja, so und stuff. Also oder, oh Mann, ich bin echt dankbar, dass ich dich habe.
So welche Sachen gab es. Also man hat schon kleine Konversationen geführt.
Ja, schon. Also das wird nie fehlen.
Aber dass man sich wirklich die Zeit nimmt, dass man auch mal sagt,
Gott, ich nehme jetzt diese Die nächste halbe Stunde nur für dich und nicht
nur, ich bin jetzt gerade beim Parken und bete jetzt oder ich bin gerade beim
Kochen und habe gerade drei Minuten, bis das Fleisch durch ist.
Dementsprechend mache ich mal so ein schnelles, sondern wirklich so ein bewusstes Gott.
Ich nehme mir jetzt die nächsten 10, 15, 20 Minuten Zeit nur für dich.
Das hatte ich oftmals für mehrere Tage da einfach nicht. und was mir geholfen
hat, ist erstmal zu gucken, womit fülle ich denn meinen Tag, okay?
Und dann das Ganze dann runterbrechen auf Arbeit, für die, die sehr viel auf
Social Media sind, okay, Social Media, da verbringe ich vielleicht zwei Stunden,
und dann zu sagen, okay, was ist, wenn ich von all diesen Dingen,
fünf Minuten nehme, okay, was ist, wenn ich fünf Minuten von Social Media rausnehme, fünf Minuten,
wenn du jemand bist, der auch noch Sport treibt, fünf Minuten von meiner Sportzeit
rausnehme, vielleicht fünf Minuten früher von der Arbeit raus bin,
vielleicht fünf Minuten früher aufstehe, dann hast du plötzlich 20 Minuten mehr
an dem Tag und wenn du diese 20 Minuten nimmst und sagst, okay Gott,
diese 20 Minuten möchte ich nutzen,
um dir die Ehre zu geben und wenn du das das allererste Mal machst und dann
vielleicht auch das zweite Mal und dann vielleicht das dritte Mal,
vielleicht vergisst, aber das vierte Mal, fünfte Mal,
dann bildet sich da auch langsam wieder diese Routine und so habe ich es geschafft,
einfach zu sagen, okay, ich nehme einfach wenige Minuten aus allen anderen Bereichen
und nutze diese Zeit, die ich dann gewinne, für Gott.
Oder was auch sehr hilft und das ist jetzt für die Menschen unter uns,
die einen Partner haben und dann auch noch einen Partner, der im Glauben lebt.
Das größte Geschenk, was du haben kannst, ist auch noch jemand,
der dich halt jeden Tag dran erinnert.
In dem Fall ist meine Frau zum Beispiel, die ist eine vorm Schlafen gehen,
die erinnert mich jetzt nicht unbedingt jedes Mal, weil ich weiß es ja oftmals
selber, aber sie ist schon jemand, die dann nochmal proaktiv nochmal sagt,
hey, ich will jetzt, wenn sie jetzt zum Beispiel früher schlafen geht als ich, hey,
Können wir davor aber noch beten und dann hast du jemanden, der dich auch darauf anspricht.
Also jemanden zu haben, der dich auch immer wieder daran erinnert,
hey, es ist wichtig, dieses Gebetsleben zu haben.
Ein Gebetspartner zum Beispiel, das ist das Beste, was du haben kannst.
Ein Gebetspartner, das kann dein Ehepartner sein, das kann dein bester Freund
sein. einen Gebetspartner zu haben, hilft extrem.
Das kann ich wirklich jedem nur nahelegen. Also bevor ich meine Frau hatte.
Für die Leute, die jetzt nicht in der Gemeinde sind, was ist ein Gebetspartner?
Ein Gebetspartner, danke. Ich vergesse immer wieder, dass nicht jeder in der Gemeinde geht.
Ein Gebetspartner, also bei uns in der Gemeinde oder generell,
auch in der alten Gemeinde war es ja fast genauso, ist eine Person,
die du dir schon sehr anvertraust.
Also eine Person, die oftmals auch ein bisschen mehr weiß als alle anderen Gemeindemitglieder
über dich, mit der du auch über deine Probleme sprechen kannst,
aber auch nicht nur immer über die negativen Dinge, du kannst auch über die
positiven Dinge mit der Person sprechen.
Und wenn du dann dementsprechend mal in einem Moment bist, wo du für dich selbst
nicht beten kannst, dann hast du immer diesen Gebetspartner,
der dich quasi unterstützt.
Oftmals, bei vielen ist es so, manche treffen sich auch einmal die Woche und
beten zusammen, manche treffen sich oder rufen sich sogar mehrmals die Woche an und beten zusammen.
Es ist bei jedem immer so ein bisschen unterschiedlich. Ich kann jetzt nur von
meinem Gebetspartner zum Beispiel sprechen. An der Stelle Shoutout an Nelo.
Und da ist es immer so ein, das sind so random Momente.
Zum Beispiel hat ein Studio, ein Haarstudio. Und es gab auch schon Momente,
wo wir gesagt haben, hey, bevor du mir die Haare schneidest,
wollen wir kurz, wenn sowieso keine Klienten kommen, wollen wir jetzt kurz für
eine halbe Stunde beten.
Und dann betet man da einfach so eine halbe Stunde.
Und das sind so Dinge, die helfen, die haben mir extrem geholfen.
Und ich glaube, das kann auch jedem da draußen helfen. Das heißt, wenn du...
Gerade an einem Punkt in deinem Leben bist, wo du dir wünschst,
dass dein Gebetsleben einfach noch viel besser wäre oder noch einfach mehr wäre,
dann empfehle ich dir wirklich,
suche dir eine Person, die dich da wirklich pusht und die mit dir zusammen diesen Weg geht.
Das ist ein absoluter Segen, sage ich dir.
Okay, und wenn du jetzt sagen würdest, hey, das sind so jetzt ein paar konkrete
Schritte, die jemand machen könnte, um das zu machen.
Hast du vielleicht so drei Steps, die er machen könnte?
Oder sie machen könnte, je nachdem.
Drei Steps, um Gebetsleben aufzubauen?
Ja, genau. Eine Beziehung zu Gott, so die Richtung zu gehen.
Okay. Drei Steps. Das sind eigentlich die simpelsten Steps.
Es ist genau, beginn erstmal jeden Tag damit. Und das mache ich zumindest.
Beginn jeden Tag damit erstmal Gott zu danken, dass du überhaupt aus dem Weg
steigen kannst. Das ist schon so ein Gebet, das ist schon der Start.
Komm erstmal mit Dankbarkeit zu Gott.
Komm erstmal, bevor du, Gott bitte hilft mir durch den Tag oder Gott gibt mir
Kraft. Nein, nein, nein, komm erstmal mit Dankbarkeit.
Das ist erstmal Step 1. Jeden Tag, jeden Tag, bevor du zehn Dinge suchst,
die im Leben nicht gut laufen oder die gerade schwierig sind.
Nein, nein, nein, nein, du stehst auf. streckst dich und sagst,
danke Gott für diesen neuen Tag, okay,
so das ist Step 1, so Step 2,
wenn du aus dem Haus gehst sei dir bewusst, dass du ein Licht dass du,
wenn du Jesus aufgenommen hast dass du das Licht dieser Welt bist,
das heißt, dass überall wo du hingehst, dass die Leute genau darauf achten, was du tust,
und dementsprechend, bevor du, vielleicht bist du ja auch gerade voll neu in dem Ganzen.
Nimm dir jeden Tag vor, viele sagen, nimm dir ein Kapitel oder nimm dir vielleicht mehrere Kapitel.
Ich rede jetzt bewusst zu dem, der wirklich Schwierigkeit hatte,
eine Beziehung mit Gott aufzubauen, und jetzt wirklich Step für Step langsam
wieder zu Gott kommen möchte.
Dann ist Step 2 eigentlich, schnapp dir einen Bibelvers, nur einen,
einen einzigen, den du durch den ganzen Tag trägst.
Durch den ganzen Tag.
Weil wenn du diesen, wenn du, wenn du, wenn du, sobald du diesen Bibelvers hast
und das Tag für Tag tust, dann hast du ja irgendwann mal wirklich,
also beginnst du langsam zu verstehen, wie groß Gott ist und wie wundervoll
Gott ist und wie viel Autorität in seinem Wort ist.
Und das ist dann dieser langsame Prozess, der dann einfach in dir passiert,
den du vielleicht auch in den ersten Wochen noch nicht siehst,
aber der dann immer, immer größer wird.
So, das heißt, Du beginnst den Tag mit Dankbarkeit und schnappst dir einen Bibelvers,
den du durch den ganzen Tag trinkst. Das sind so Step 1 und 2.
Step 3 für mich persönlich ist nochmal, beende den Tag nicht ohne ein Gebet.
Und das ist auch wieder so eine Sache, du kannst auch wieder da mit Dankbarkeit kommen.
Oder nochmal so ein Tages-Recap machen und das vor Gott bringen.
Aber starte den Tag mit einem Gebet, laufe den ganzen Tag mit dem Wort Gottes
oder in dem Fall mit dem einen Bibelvers und dann beende den Tag auch wieder mit einem Gebet.
Wenn du das tust, 365 Tage im Jahr, vertrau mir, da passiert was in deinem Leben.
Das kann mir keiner erzählen, dass sich da nichts ändert.
Vertraue mir, beginne deinen Tag mit Dankbarkeit, laufe den ganzen Tag mit einem
Bibelvers und beende deinen Tag wieder mit einem Gebet.
Sam, ich sage es euch, da passiert was in deinem Leben.
Und was würdest du sagen hindert dich daran, das manchmal umzusetzen?
Ich meine jetzt nicht dich jetzt, aber ich meine so allgemein oder vielleicht
formuliert, was hindert einen daran?
Ich glaube, und da nehme ich wieder mich auch als Beispiel, was mir früher...
Was bei mir früher dazu geführt hat, dass ich es nicht geschafft habe,
ist, ich habe mir eingeredet, ich hätte so viel zu tun.
Ich habe mir eingeredet, mein Tag wäre so busy, dass ich gar keine Zeit dafür habe.
Aber wenn ich überlege, du kannst mir nicht erzählen, dass du nach dem Aufstehen
direkt busy bist, wenn du noch halb müde bist, Zähne noch nicht geputzt hast
und du noch gar nicht, da hast du die Zeit.
Und ein Bibelvers zu lesen ist auch wieder ein Bibelvers. Das sind fünf Sekunden.
Kommt auf den Vers drauf an.
Kommt auf den Vers. Kommt auf den Vers drauf an. Okay.
Und am Abend darauf zu achten, dass ich bete, bevor ich einschlafe, ist auch nicht.
Also ist gar nicht so ein Ding, dass. Also natürlich, was ich da gelernt habe,
ist, geh niemals, bete vielleicht nicht im Liegen, wenn du schon müde bist.
Also praktischer Rat, bete nicht im Liegen, wenn du müde bist.
Weil das war nämlich eines der Dinge, die bei mir dann damals nicht geklappt
haben, weil ich bin dann immer eingeschlafen.
Oder in der Früh habe ich mir eingeredet, ich bete später. Das ist auch so eine
Sache. Immer dieses, ich bete später.
Nein, bete jetzt. Wenn du jetzt merkst, in deinem Herzen hast du diesen Drang
zu beten, verlege es nicht auf später.
Denn dieses später wird vielleicht nie kommen. Oder, oh, ich lese später das Wort.
Nee, wenn du es gerade im Herzen hast, jetzt das Wort Gottes zu lesen, dann lies es jetzt.
Deswegen habe ich auch angefangen bei mir dann in der Arbeit,
wenn ich irgendwie gemerkt habe, dass ich gerade den Drang hatte zu beten,
dann bin ich einfach irgendwo runtergegangen und habe angefangen zu beten.
Weil wir haben immer diesen Drang, Dinge immer nach hinten zu verschieben,
bis dann aus später Morgen wird.
Ja, der Heilige Geist kommt ja auch oft. Und finde ich, es gibt ja auch so Impulse,
jetzt für eine Person zu beten. finden.
Also ich finde, das merkt man, wenn man da so in Sync mit Gott geht, dass man das hat.
Voll. Und das meine ich ja mit dem, dass im Verschiebe es doch erst gar nicht auf später.
Wenn der Heilige Geist gerade genau jetzt einen Impuls gibt,
warum nicht jetzt für die Person beten?
Weil immer dieses später, später, später, das ist das, was uns dann oftmals,
was oftmals dazu führt, dass dann plötzlich, es ist plötzlich 0 Uhr,
jetzt bin ich zu müde, morgens auch noch ein Tag und dann morgen,
wieder später, später, später, später, später, später. Und dann wieder noch Lohre.
Und deswegen, wenn immer der Heilige Geist dir so einen Impuls gibt oder Gott
zu dir spricht und dir zeigen möchte, ich möchte vielleicht,
dass du jetzt gerade Zeit mit mir verbringst.
Auch wenn es nicht lange ist, auch wenn es nur zwei Minuten sind,
aber nimm dir diese zwei Minuten.
Oder wenn es fünf Minuten sind, dann fünf Minuten. Aber nimm dir doch jetzt die Zeit.
Oder mach jetzt kurz Lobpreis. So, also.
Ich hab mal, zu dem, was du gerade gesagt hast mit dem im Liegen, ich hab mal gehört,
Also ein Gedanke, den ich vorstellen will, den kannst du gerne kommentieren.
Und zwar habe ich mal einen Prediger gehört, der hat gesagt,
weil oft sich Leute schlecht fühlen, dass sie während dem Beten einschlafen.
Und ich glaube da, wenn man immer einschläft und dadurch ein Nullgebetsleben
hat, ist das nicht gut und dann sollte man dagegen was tun.
Aber es ist auch so, dass man zum Beispiel vielleicht einfach einen krassen
Tag hatte, fertig ist und dann betet man so und,
der Prediger hat quasi gesagt, hey, welcher Vater ist sauer,
wenn sein Kind auf dem Schoß einschläft.
Und es hat meinen Fokus so ein bisschen geändert, dass ich mich nicht schlecht
fühle, wenn ich mein BNR einschlafe, weil ich mir dachte, mein Vater ist doch
nicht sauer auf mich, wenn ich auf seinem Schuss einschlafe, wenn ich mit ihm rede.
Es ist in dem Sinne mit Vorsicht zu genießen, dass man sagt,
hey, wenn dein einziges Gebetsleben daraus besteht,
ein Bett zu liegen und einzuschlafen, dann ist das nicht gut,
weil du dann gar keinen Kontakt mit dem Vater hast, aber wenn du so ein Leben
hast, dein Gebetsleben, dann finde ich, ist das voll okay.
Weil ich merke das, wenn ich voll die gute Zeit hatte mit Gott und dann mich
ins Bett lege und voll in Frieden habe und mich so unvoll diesen Moment hatte,
das kennt man ja, diesen besonderen Moment mit Jesus.
Und dann schläf ich mal an, nein, dann ist der Vater nie sauerfein,
glaube ich. Und es hat mir geholfen.
Wie ist es für dich, wenn du sowas hörst? Es ist mehr so, nee,
ich glaube bei mir, ich bin so ein Kandidat, ich schlafe ja ein.
Was sind so deine Gedanken?
Also erstmal zu der Aussage, aus der Perspektive habe ich es noch nie gesehen.
Und das ist echt schön. Das ist wirklich schön.
So habe ich es noch nie gesehen. Also, dass man,
dann quasi auf dem Schoß des Vaters einschlägst. Aus dieser Perspektive habe ich es noch nie gesehen.
Aus der Perspektive ist es auch noch super schön. Dann da, aus der Perspektive finde ich es klasse.
Weil lieber, lieber schlafe ich betend ein, sage ich jetzt mal, als gar nicht zu beten.
Mein Beispiel bezog sich aber eher mehr darauf, wenn du wirklich auch Sachen an deinem Herzen hast,
die du wirklich auch loswerden möchtest, dann ist halt, dann ist die Wahrscheinlichkeit,
dass du im Liegen einschläfst, halt höher, als wenn du kniest oder gerade stehst.
Weil es kann auch sein, dass du einfach gerade viel hast, was du eigentlich
loswerden möchtest, aus deinem Herzen.
Deswegen empfehle ich halt jedem immer im Gebet zu stehen, zu knien, was auch möglich.
Aber natürlich, du, das sollte gar nicht irgendwie bedeuten,
dass es schlecht ist, im Liegen zu schlafen. Ich sag nur, die Wahrscheinlichkeit.
Im Liegen zu schlafen, du meinst beten.
Im Liegen beten, dankeschön, im Liegen beten, ich für mich persönlich,
Es ist halt nur am Ende des Tages wichtig, dass man sich so oder so die Zeit für Gott nimmt.
Wie ich schon gesagt habe, für mich war es einfach nur so, dass ich persönlich im Liegen nicht bete.
Ich bete ab und zu, wenn ich fit bin, bete ich im Liegen.
Wenn ich aber merke, die Augen fallen schon ein bisschen zu,
dann stehe ich vielleicht ganz kurz.
Aber es ist nichts Negatives, es ist nichts Schlechtes. sollte wirklich nur als Rat.
Ich glaube, es ist sehr kontextbezogen und der Heilige Geist weiß es auch.
Ich gebe dir mal ein Beispiel.
Ich habe, wenn ich körperlich voll fit bin und ich sitze und ich bete,
dann merke ich, es ist voll träge.
Wenn ich anfange aufzustehen und rumzugehen, dann fließt es voll und ich merke,
dem Heiligen Geist gefällt es viel mehr, wenn ich aufstehe und voll engaged
bin und dann komme ich so voll in so,
wie so ein Hamsterrad, man fängt immer vorne an zu beten und ist on fire und das ist richtig cool.
Aber es gibt Momente zum Beispiel, wenn ich oder als ich zum Beispiel mal vor
ein paar Jahren einen Unfall hatte und mein Rücken verletzt war und ich lag
am Boden und ich konnte mich,
kaum bewegen und weil jede Bewegung so weh getan hat.
Und in dem Moment Das war's.
Habe ich Gott so krass gespürt.
Und das macht mich voll emotional, ich kriege voll die Tränen in den Augen.
Ich habe Gott in dem Moment, ich habe Gottes Liebe und Umarmung so krass gespürt,
weil ich lag am Boden und ich konnte mich kaum bewegen, weißt du.
Und ich hatte wirklich körperliche Schmerzen, weißt du.
Und das ist jetzt voll das krasse Extrembeispiel, aber ich glaube,
der Heilige Geist, der weiß einfach, in was für einem Moment du gerade bist.
Und er begegnet dir dann. Und das ist, ich glaube, Gott hat mir damals voll
den Frieden gegeben und es wird okay und am Ende.
Es ist gut ausgegangen. Klar, ich habe bis heute noch Rückenschwierigkeiten,
aber in diesem Moment hatte ich den Frieden und wusste, Gott ist bei mir.
Und für mich ist es so, einfach wenn ich sitze und,
Aber der Heilige Geist weiß genau, ich könnte eigentlich aufstehen.
Dann ist er schon ein bisschen strenger mit mir.
Aber wenn er weiß.
Oder zum Beispiel, ich hatte allein dieses Jahr dreimal so einen Vorfall am Rücken.
Und in den Momenten ist es so, zum Beispiel, da kann ich, ist es besser,
für meine Gesundheit zu sitzen.
Und dann weiß der Heilige Geist das zum Beispiel. Und dann liegen in dem Fall.
Und dann ist es voll, merke ich, voll gut.
Und das ist, was ich voll merke, das ist auch ähnlich mit Mit Mitleid und solchen Dingen.
Wenn ich zerbrochenes Herzens bin, dann spüre ich, es ist so krass und dann
tröstet er mich so stark.
Aber wenn ich voll rumjammere und mich beschwere, ist er so schnallhart streng in mir.
Und dann tritt er mir wirklich in den Hintern und dann kriege ich nicht diese
intime Begegnung mit Jesus, bis ich quasi.
Mich am Riemen reiße. und mich benehme oder,
verstehe und ich finde das so besonders, weil der Heilige Geist,
das zeigt einfach, er ist eine Person und er kennt dich und er weiß,
wie du bist und ich glaube, das ist einfach so,
warum man Fußballspieler so oft belächelt, wenn sie hinfallen und schreien,
weil sie drehen dann fünf Rollen und fassen sich wohin, wo sie eigentlich gar
nicht gefault wurden, weißt du?
Und das ist anders, wie wenn du siehst, jemand verletzt sich und das ist,
ne, jetzt, Beispiel Musiala, du wusstest, der Kerl hat Schmerzen.
Du, ich glaube, offensichtlich.
Ja, genau.
Wir werden immer noch schneller genießen.
Das war ja genau und ich glaube, das ist das Besondere einfach mit,
der Kontext ist wichtig absolut, wann ist es Zeit auf dem Schuss des Vaters
einzuschlafen und es gibt eine Zeit, wo es heißt, aufstehen und kämpfen ja.
Das kann ich kann es eigentlich nicht besser sagen, ich bin da 100% der Meinung,
also der Kontext ist halt immer wichtig, wo befindest du dich gerade und was
kannst du auch gerade machen Ja, nee, da gebe ich dir voll recht.
Es ist aber auch nicht nur was, also es ist auch, was kannst du,
es ist ja, es muss ja nicht nur, ich habe jetzt meine so jetzt körperliche Beispiele
gemacht, aber es gibt ja auch vielleicht emotionale Sachen, wo du gerade einen
Verlust hattest. Jemand ist gestorben.
Dann ist ja auch so, dann hast du vielleicht gerade nicht die Worte,
eloquent ein Gebet zu sprechen, da brauchst du vielleicht nur Jesus,
sei bei mir, ich brauche dich.
Und das reicht voll.
Absolut.
Und das ist ja das Krass an das Gebet.
Krass, das wird gerade so stark auf dieses Thema Gebet eingehen.
Bei dem Gebet geht es ja auch nicht darum, dass wir 10.000 Worte sagen und dann
sagen, okay, das war jetzt ein gutes Gebet. Ich weiß, es steht auch in der Bibel, dass,
Und ich sage es jetzt mal in eigenen Worten, dass diese ...
Wenn du betest, sollst du nicht plappern wie die Heiden. Nicht wie die Heiden,
wie die Pharisäer? War das nicht Pharisäer?
Ich weiß es, du meinst nicht, aber für die Leute, die die Stelle nicht kennen,
müssen wir das schon sagen.
Es ist, wenn du betest, dann sollst du nicht plappern wie die Heiden,
die denken, dass wenn sie groß reden und Leute es hören, sie viel Ehre haben,
sondern wenn du betest, geh in eine Kammer, schließ die Tür.
Und das ist so viel mehr wert. Das ist einfach so viel mehr.
Es geht nicht darum, dass die Leute sagen, oh mein Gott, Benni ist ein richtig krasser Beter.
Die Art und Weise, wie er betet und laut und voll mit der, darum geht es gar nicht.
Sondern, was immer du gerade in deinem Herzen hast, kannst du vor deinem Vater bringen.
Du musst nicht in dem besten, eloquentesten
Deutsch irgendwie dein Gebet auspacken und dann sagt er, oh, ja,
der meint das ernst, sondern wie du schon sagtest, das kann auch wirklich nur
sein, hey Jesus, ich brauch dich.
Ich schaff es nicht alleine.
Ja, ich glaube, wir alle waren schon an einem Punkt, wo man einfach nicht viel wehen konnte.
Zu oft. Und deswegen, ich glaube persönlich,
eine Sache, die ich an unserem Gott liebe, ist die Tatsache,
dass er unser Herz kennt. Und das ist das Wichtigste. Er liest nicht nur die Worte.
Er ist halt eine Person.
Er kennt unser Herz und das ist, und das macht diese Beziehung zu ihm auch so
besonders, dass während du bei einem Menschen oftmals erklären musst,
wie du dich fühlst, weiß Gott, wie du dich fühlst, weil er dein Herz sieht.
Er sieht die Zerbrochenheit, er sieht aber auch die Freuden,
er sieht, wir reden immer sehr, sehr oft über Zerbrochenheit,
über Negatives am Boden, aber er sieht auch immer das Gute, er sieht auch das
Schöne, er sieht auch deine Freuden, er sieht auch.
Alles einfach. Das ist ein Riesengeschenk. Das ist ein Riesengeschenk.
Und vor allem, wenn du eine Beziehung zu diesem Gott hast, dann kannst du dich
eigentlich glücklich schätzen, weil du einfach genau weißt, auch in den Momenten,
wo mir die Worte fehlen, weiß ich, dass du da bist.
Ich weiß, dass du weißt, was ich brauche.
Ich weiß es. Weil, auch wenn ich es nicht erklären kann mit Worte,
allein weil du mein Herz siehst, weiß ich ganz genau, dass ich mich darauf verlassen
kann, dass du als guter Gott für mich da bist.
Und wenn man, vor allem in Zeiten wie diesen, wo uns oft mal diese Person fehlt,
die uns versteht, in einer Zeit, wo...
Diese Generation oder auch wir selber manchmal das Gefühl haben,
dass die Leute, die Menschen uns nicht verstehen, dass wir zwar reden,
aber irgendwie die Vision, die Worte, die kommen irgendwie nicht so ganz an.
Da ist es einfach so schön zu wissen, dass wir einen Gott haben,
der sagt, ich fange dich auf, ich weiß ganz genau, was du benötigst.
Ich weiß ganz genau, wie ich dir, vor allem auch, wie ich dir helfen kann.
Aber du musst dich auf mich verlassen. Und das ist so schön.
Julia hat es mir gerade geschickt. Du kannst es hier mal vorlesen.
Ey, siehst du, genau deswegen brauchen wir Julia.
Nicht nur deswegen.
Nicht nur deswegen, natürlich. Ja, in Matthäus 6, 7, genau.
Perfekt, da steht es. Und wenn ihr betet, solltet ihr nicht viel plappern wie
die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
Aber das ist in dem Fall nicht der Fall, sondern ich finde es so schön,
dass unser Gott einfach sagt, du, komm einfach zu mir so, wie du bist.
Kaum einfach zu wissen, wie du bist. Ich glaube, das ist,
Besonders, ich meine, das ist, wenn du überlegst, Jesus, was sagt die Bibel,
was hat er zu Lazarus gesagt, als er tot war? Zwei Wörter oder drei?
Lazarus, komm heraus. Das ist jetzt die deutsche Übersetzung,
er hat ja nicht deutsch geredet, aber er hat aramäisch geredet,
aber ich meine, im Aramäischen werden es auch nicht 4000 Wörter gewesen sein,
sondern je nachdem, wie viele es dann waren.
Weißt du, also manchmal reichen wenig Worte, um viel zu sagen.
Ja, das ist witzigerweise ein anderes Beispiel, auch bei der Frau,
die beim Ehebruch ertappt wurde.
Da war ja auch richtig witzig, als dann kam, hey, wer frei von Sünde ist,
der wäre für den ersten Stein, um die ganzen Leute gegangen sind.
Guckt er um sich herum. Hey, wo sind denn die alle hin? Die sind gegangen, ja.
Alles, was er zu der Frau sagte, ist, okay, steh auf und sündige nicht mehr. Das war's.
Keine Ansage, kein gar nichts, kein und tu dies und das und bla bla bla bla.
Er nur so, steh auf und sündige nicht mehr.
Das war's. Jesus hatte halt einfach voll die krasse Autorität.
Weißt du, was mir Ja, das ist mir letztens aufgefallen. Ich fand den Gedanken mega lustig.
Wir sehen voll oft in der Bibel, sagt Jesus zu den Leuten mein Kind und sowas.
Und ich habe mir gedacht, Jesus ist ja so mit 33 gestorben. Ich bin jetzt 32.
Wie wäre es, wenn ich jetzt in die Gemeinde rumgehen würde und alte Leute mein Kind nennen würde?
Also, weißt du, ich dachte mir so.
Jesus war ja 33, als er gekreuzigt wurde.
Ich meine, das ist so der Gedanke, kann mir einfach, kann ich jetzt auch Leute jetzt mein Kind nennen?
Weißt du, weil das ja so ein Bezug ist, aber halt, glaubensinnig ist der Vater, ne? Aber Jesus...
Ja, genau.
Jesus hat richtig jung gewesen.
Ja. Ich glaube, das vergisst man aber auch manchmal. Manchmal hat man gar nicht
so vor Augen, mit wie vielen Jahren Jesus eigentlich gestorben ist.
Ja, mit 33 sehr gekreuzigt und auferstanden.
Aber es ist so krass, weil du merkst halt, er hat einfach so eine Autorität
gehabt, dass er das gesagt hat und es hatte so viel,
Macht, so viel Autorität einfach und das ist so stark, dass jemand mit,
es spricht aber auch so ein bisschen dazu, dass du mit jungen Jahren auch viel,
erreichen kannst. kommt man wieder ein bisschen zum Thema Jugend.
Paulus hat zu Timotheus gesagt, niemand verachte deine Jugend.
Weil einfach er jung Pastor wurde.
Und das ist ja das Besondere, dass einfach du mit jungen Jahren auch voll die
Autorität haben kannst und dieses authentische Leben führen kannst.
Ja, Gott kann da echt Grund schenken. Also das ist echt krass.
Ja, das kommt alles vom Herrn. Das kommt alles von Gott.
Das ist so, wenn man anfängt, so ein bisschen darüber nachzudenken,
wie Dinge eigentlich waren, so Jesus, wie alt war er, was hat er geredet und
solche Dinge, das ist schon sehr spannend.
Doch das finde ich so cool an The Chosen, dass manchmal so, sie zeigen so Dinge,
wo ich nie dran gedacht habe.
Absolut, ich finde aber auch, die machen das auch sehr kreativ,
dass sie die Geschichten halt auch ausbauen, auch aus Perspektiven zeigen,
manchmal auch so Vorgeschichten zeigen, die dann nochmal, weil es gab eine Folge.
Da war das mit der Frau, die Blutungen hatte.
Ja.
Genau, und die haben die Story mal, also sie haben ihr Leben auch mal so mit
so einer kleinen Vorstory gegeben, wie sie, glaube ich, zu Leuten hin wollte.
Aber dadurch, dass sie halt Blutungen hatte, hat sie halt keiner irgendwie angenommen oder irgendwas.
Es war ja früher so, dass wenn die Frau ja Blutungen hatte, dann war sie ja
unrein und durfte ja keiner mit ihr eigentlich in Kontakt treten.
Und dann in der Folge hat man halt wirklich gesehen, wie sie von den Leuten
wirklich, wirklich verstoßen wurde und wie hart das dann, also es hat mich damals
emotional voll mitgenommen, weil stell dir mal vor, du kannst zu niemanden hin,
niemanden, du willst, du bist ja auch voll alleine damit und du gehst zu jedem
Einzelnen und jeder sagt, nee, nee, nee, nee, komm mir gar nicht nah.
Nee, nee, nee, du bist ja selber unrein.
Genau, genau, du bist ja selber unrein dann und dann jeder sagt,
nee, nee, nee, bitte halt dich fern von mir, weil vor allem bei den Männern
war es ja so, Also die durften ja dann auch nicht arbeiten dann für eine Woche oder wie auch immer.
Die konnten dementsprechend, wenn du eine Woche nicht arbeitest,
kannst du kein Geld oder kein Essen für deine Familie nach Hause bringen.
Deswegen, es macht dann alles plötzlich Sinn. Dann denkt man sich,
ich verstehe, warum die Personen sich fern von der Weise halten.
Aber auf der anderen Seite, wie hart ist es, wenn du damit voll alleine bist.
Und das erklärt dann auch, was für eine Emotion die Frau dann hatte,
als sie dann quasi Jesus berührt und dann davon geheilt wurde.
In dem Moment hatte dieser Part, dieser Part hatte für mich eine komplett neue Bedeutung.
Ich habe nochmal gemerkt, die Frau muss wirklich verzweifelt gewesen sein,
weil die hat ja wirklich mehrere Jahre darunter geliehen.
Also wirklich, es war ja nicht so eine oh, ich leide jetzt gerade mal seit einer
Woche darunter oder seit einem Monat, sondern es waren ja wirklich mehrere Jahre.
Und deswegen, die Folge hat mich damals echt, die hat mich richtig mitgenommen.
Das ist, ähm, Echt eine gute Sendung. Ich bin gerade bei der,
fünften Staffel drin, mittendrin.
Ach, okay.
Genau, da, wo es letzte Abendmahl und so ist.
War das der? Ja, das war doch der, der im Kino lief.
Ja, genau.
Ja, den hab ich mir im Kino angeguckt. Alle Episoden, oder? Ja, ich hab mir den, den, ja.
Also ich bin jetzt bei Episode 5, glaub ich.
Ja, ich hab mir die Episode 5 im Kino angeguckt. Nee, ich glaub,
ich hab nur 5, ich hab nur das Abendmahl gesehen.
Aber das ist ja verteilt.
Ja.
Ich weiß nicht, wie es war.
Ja, genau, danach gibt's noch Folgen, aber die sind dann, glaub ich,
in der App. die kann man dann.
Glaube ich, ich schaue es mir jetzt in der App an und da ist es so,
dass jede Episode fängt an mit einem Ausschnitt vom Abendmahl.
Und genau, ich weiß nicht, wie jetzt bei 6, 7, 8 genau passiert,
jetzt gerade war es, wo er die Tempelreinigung gemacht hat, auch,
wo er halt rumgelaufen ist mit einer Peitsche und so und es war voll krass,
weil das ist zum Beispiel auch mal interessant zu sehen, wie das denn eigentlich war,
und ich finde das so interessant, weißt du, weil ich denke mir dann immer so,
da gibt es doch diesen Meme ähm,
Ich weiß es nicht genau, muss man darüber nachdenken, aber irgendwie sagt es
dann so, ich versetze jetzt mal ins Deutsch, weil es auf Englisch ist,
wenn etwas passiert und du biblisch handeln sollst, wieso ist der Gedanke von dem Meme,
denk daran, dass Tische rüberwerfen und Leute peitschen im Raum des Möglichen ist.
Das fand ich mal lustig, weil es heißt ja, Jesus hat ja nie gesündigt aber er ist ja mit Leidenschaft,
rumgegangen er hat ja nicht,
aus Hass Leute gepeitscht, sondern er hat sie gepeitscht oder die Leute wurde
halt rumgeschlagen in der Show hat er jetzt zum Beispiel keine Leute geschlagen,
sondern er hat so in der Gegend rumgehauen, wenn ich mich richtig erinnere Ja.
Glaube ich in der Folge Ja.
Genau. Und Abitisch hat er da umgeworfen. Und das finde ich aber ganz im Meme
voll lustig, weil ich dachte, okay, das heißt, wenn ich heiligen Zorn habe, dann ist das okay.
Die Bibel sagt ja, seid zornig, aber sindig nicht.
Das heißt, für mich ist es so, ich bin noch nicht an dem Punkt angekommen,
wo ich da die hundertprozentige Offenbarung habe, wie das funktioniert,
weil man doch so oft als Mensch dann dazu neigt,
Ich bin zornig und sündiger. Klar kann mich was ärgern.
Ich meine, ja, gewisse Dinge sind, worüber man zornig wird, man sieht Unrecht auf der Welt.
Und dann wird man nicht zündig, sondern man betet immer dafür.
Ich glaube, das ist so damit gemeint.
Aber jetzt nicht auf seine Frau sauer sein und dann den Tisch auch geöffnen oder so.
Ja, dann kannst du den Tisch auch wieder aufbauen.
Ich glaube nicht, dass das gemeint ist. Aber das ist einfach so lustig.
Ich meine, ich liebe Memes und einfach so ein bisschen so die...
Wir schicken uns immer wieder welche.
...des Glaubensleben ein bisschen entspannt zu machen. Ja. Halleluja.
Nee, absolut. Ja, es ist schon, ganz ehrlich, das Leben als Christ,
da werfe ich jetzt einfach mal auch eine, weil das mich auch interessiert, wie du es machst.
Weil wir auch gerade darüber gesprochen haben, dieses...
Wie reagiert man dann auch auf gewisse Situationen? Also du kannst ja nicht
jetzt, weil deine Frau dich aufregt, wie schon gesagt, zu Hause dann plötzlich Randale machen.
Aber wie reagierst du, wenn du merkst, dass sich bei dir was anstaut?
Also ich nenne es jetzt mal starke Frustration.
Die Betonung liegt auf dem stark.
Es kommt tatsächlich auf den Kontext drauf an.
Mit meiner,
Arbeit glaube ich, ist es so, dass ich mich schon,
dass Gott mir die Gnade geschenkt hat, da schon selbst beherrscht zu sein,
wenn Leute Dinge machen, die mich frustrieren.
Ich wollte gerade sagen, auch noch in deiner Position als Leiter auch noch,
das ist ja auch nochmal so eine Sache, wenn du als Head, wie kommst du da?
Es ist halt, weißt du,
ähm was ist eine gute Frage, für mich ist es so,
tatsächlich,
ähm Gott schenkt mir schon Gnade, dass ich würde ich sagen schon selbstbeherrscht
sein kann in Situationen ähm ich glaube ich bin nicht so der Typ, der tatsächlich,
aggressiv ist oder wird wenn Dinge mich stören, dann es ist schon manchmal so,
dass ich halt dann im Gebet,
vor Gott gehe und sage, hey, ich fühle mich so, für mich ist es,
mir ist es zum Beispiel ein Prinzip, was ich habe, ist, ich sage nie,
bin sauer oder ich bin verletzt oder ich bin müde, sondern ich sage immer,
ich fühle mich, weil ich eine ganz klare Autorität in Jesus habe und meine Emotionen
nicht definieren, wer ich bin.
Und deswegen ist es für mich so, ich fühle mich vielleicht, dann komme ich zu Gott,
dass mich das verletzt und dann trage ich es mal wieder vor Gott und ich rede dann,
mit Julia oft einfach darüber und Und dann reden wir manchmal,
manchmal rege ich mich, glaube ich, dann schon zu sehr auf, aber ich bin nicht aggressiv, weißt du?
Nicht aggressiv wütend, sondern mehr so vielleicht, ich verstehe nicht,
warum man das macht. So auf diesem Niveau.
Ähm, genau. Ich bin so meistens beim Autofahren bin ich jemand,
der dann, wenn Leute mich schneiden oder so, dann sage ich, Halleluja,
Herr segne dich. Also ich bin dann so, God bless you, man.
Da bist du noch besser als ich.
Aber ich bin dann schon manchmal so, ich sage, boah, also krass, was macht der da?
Aber God bless you. Weißt du, so bin ich dann. Aber ich bin dann nicht sofort
so Halleluja, mehr so, boah, krass, was machst du?
Hey, aber God bless you, so bin ich dann. Ich lenke dann relativ schnell ein.
Ähm, tatsächlich, Hätte ich gestern so einen Moment. Das spricht zu Ende.
Mit meiner Frau ist es so, da darf ich noch lernen, gnädiger zu sein.
Ich weiß nicht warum, aber da manchmal bin ich unfreundlicher und unfairer, als ich sein sollte.
Zu ihr.
Also, dass ich halt dann vielleicht,
So reagieren sollte, wie wenn jemand mich auf der Straße schneidet,
dass ich halt dann der Herr segne, ich sage, weißt du, statt halt vielleicht
etwas nicht so Nettes zu sagen, dass irgendwas vielleicht, was mich nervt oder so.
Genau, ich gebe dir mal ein Beispiel bei mir. Ich finde es zwar wichtig, dass man Türen zumacht.
Okay. Wenn die Tür vor allem schon davor zu war und du dann neu in den Raum reinkommst. Genau.
Und manchmal vergisst meine Frau ich liebe dich, vergisst sie die Türen zuzumachen.
Ja. Bei uns ist es nicht die Zahnpasta oder die Zahnbürste.
Boah, wie ist das die Tür?
Es ist mehr so, warum hast du die Tür aufgelassen? Sie war gerade zu.
Das ärgert mich halt. Und es ist so eine dumme Sache.
Aber jeder, der feiert sich das, weiß, das staunt sich halt einfach auf.
Ich weine vor Lachen.
Ich finde das genial. Nee, ich finde das so cool. War das auch mal was...
Das ist einfach mal was anderes. Ich bin nicht perfekt. Hey, Benni.
Ich fühle dich da. Bei mir sind es auch so Kleinigkeiten.
Die ich glaube, ich würde mal dir gerne nicht aus dem Haus packen.
Bei mir denkt man sich, hey, Pendo, stimmt nicht bei dir.
Aber daran sieht man, jeder von uns hat auch so seine kleinen Tics.
Also wo es wirklich Kleinigkeiten sind, die...
Man nimmt halt das mit, was man von zu Hause kennt.
Ja, ich habe zum Beispiel, ich habe ein Beispiel, das ist nicht das,
was mich aufregt, aber meine Frau beispielsweise aufregt und ich weiß,
sie wird mich, wenn sie dieses Video sehen, werde ich mir was anhören müssen,
aber ich werde es trotzdem erzählen.
So, es gibt, meine Frau hat auch, meine Frau ist eine sehr ordentliche Person.
Also Herr Redi, unglaublich ordentliche Person, bei ihr hat alles seinen Platz,
alles seine Ordnung, alles mögliche.
So, was ich früher nicht wusste, ist, dass Herr Redi auch sehr viel Wert darauf
legt, dass wenn beispielsweise hier ein Wasserfleck ist, ein Wasserfleck,
dann muss der weggewischt werden.
Für die, die zuhören, zeig gerade auf den Tisch.
Ja, ich zeig gerade auf den Tisch. Oder generell auf einer Fläche,
wenn da ein Wasserfleck ist.
Dann sollte man den wegwischen. Wenn ich zum Beispiel irgendwas spüle oder im
Spielwecken irgendwas tue, dann muss immer nachgewischt werden.
Für mich, es ist Wasser.
Ja, okay.
Es ist Wasser, es verschwindet irgendwann. Was ich nicht wusste,
ist, dass es dieser Dame sehr, sehr wichtig ist, dass das abgewischt wird.
Und da hatten wir einige Sitzungen, einige Familiensitzungen führen müssen darüber,
über wie wir das in Zukunft managen.
Und daran habe ich gemerkt, jeder Mensch hat so kleine Ticks.
Es sind nicht mal Ticks, sondern einfach Gewohnheiten.
Das sind ja meistens Dinge, mit denen man aufgewachsen ist. Du bist sicher damit
aufgewachsen, dass wenn man in den Raum raus, also wenn man rausgeht,
dann machst du die Tür zu.
Ja, oder man, ja, doch, stimmt. Das ist tatsächlich so. Ich erinnere mich dann an Weihnachten.
Bei uns jedes Mal, wenn jemand kommt, schreien immer alle Tür zu.
Ja, genau. Das ist einfach eine Norm. Und das ist ja nicht schlimm.
Es ist halt immer nur eine Sache der Gewohnheit.
Vor allem, wenn zwei Leute zusammenleben, die davor noch nicht zusammengelebt hatten.
Weil das ist ja auch so eine Sache bei uns Christen oder bei den meisten Christen,
dass man halt wirklich sagt, okay, man zieht halt erst nach der Ehe zusammen
und dann siehst du halt all diese Dinge erst.
Und dann hast du plötzlich einen Partner, der nicht die Tür zumacht,
wenn er den Raum verlässt.
Ja, absolut. Gott hat ja auch Humor. Ich glaube, er stellt das dann mit der
Person zusammen, wo man lernen darf. Ich glaube, aber...
Ja, ich meine, ich habe genug Sachen, die meine Frau wahrscheinlich auf die Palme bringt.
Sie ist aber richtig, Julia ist richtig liebevoll da, dass ich,
ich bin so jemand, ich spreche Dinge voll an, aber sie ist voll bei mir herzig mit mir.
Da darf ich von ihr lernen, bei mir herzig zu sein.
Genau. Ja.
Also das mit der Tür. Wie sagst du das bei Filmen?
Das ist dir noch nie aufgefallen, dass ich im Mediendienst.
Ja, ja. Oh mein Gott, jetzt macht alles Sinn. Jetzt macht alles Sinn.
Und ich dachte immer nur, ja, es liegt aber daran.
Nee, aber es hat auch damit Sinn, dass Leute nicht, wenn die Tür offen ist,
vor der Schilder hat, sind Leute einfach reingegangen.
Ja, das verstehe ich.
Aber es ist auch schon so ein bisschen wichtig. Ich finde, wenn man Türen aufmacht,
dann soll man sich auch zumachen.
Das ist gehen, oh mein Gott, es macht einfach Sinn. Es macht alles Sinn.
Ja, ich sehe schon nächste Woche in der Gemeinde, gehen die Leute extra hin und lassen die Tür auf.
Ey, das wird... Sorry, aber das ist genial.
Das ist genial. Das habe ich noch nie in meinem Leben gehört,
aber das finde ich... Ey.
Jeder hat seine Tics.
Jeder hat seine Tics und ich verstehe es.
Weißt du, was eine Sache ist bei meiner... Bei meinen Geschwistern,
nicht bei allen, aber einigen ist es so bei uns.
Wir haben jetzt eine Flasche und wir lassen immer einen Anstandsrest dran.
Also das heißt, wir machen die nicht ganz leer, sondern wir lassen immer so
ein bisschen einfach drin, weil wir denken, es könnte ja sein,
dass der Nächste noch ein bisschen was will und man will nicht unhöflich sein und alles leer machen.
Krass. Genau.
Aber es gibt auch Leute,
Die triggert das voll, wenn du die Flasche nicht leer machst.
Das wäre wahrscheinlich ich, weil ich mir denke, wenn da nur noch so ein Sip
drinnen ist, dann trinkst du doch aus. Das wäre dann eher ich.
Das ist so eine Sache. Wenn ich darüber nachdenke, das wäre eher ich,
weil ich bin, das macht Herr Riedi auch, aber das liegt daran,
weil Herr Riedi beispielsweise auch, sie kann ein Glas zum Beispiel auch einschenken.
Und sorry, meine Frau, ich werde mir sowas von was anhören müssen.
Kannst du ja vorwarnen.
Ja, das werde ich sowieso. Aber Herr Riedi kann zum Beispiel so ein Glas,
in so einem Glas so viel einschenken und das ist vollkommen fein für sie.
Für mich, ich verstehe das nicht, es ist ein Glas, okay? Da schenkt man doch mindestens so viel ein.
Also du zeigst gerade für die.
Die es vielleicht nicht sehen. Ich halte jetzt bewusst neben dem Mikro,
damit wir uns vielleicht sehen. Aber ich dachte immer.
Man schenkt noch... Neben dem Mikro, das man sieht.
Nee, aber...
Er zeigt gerade auch fast voll. Wir haben Leute, die nämlich nur zuhören.
Aha, fairer Punkt. Nee, ich zeige gerade auch nur ein Glas.
Und für mich persönlich, ich fülle mindestens die Hälfte bis drei Viertel des Glases.
Und meine Frau füllt halt manchmal einfach nur so ein Viertel davon.
Und ist vollkommen fein damit. Und ich denke mir,
Und dann hast du wirklich so eine Flasche im Kühlschrank mit so einem,
also wirklich nur noch ein Sip.
Für uns ist das Höflichkeit.
Ich verstehe mich. Mach es einfach fertig. Dann ist man aber egoistisch.
Weil man alles leer getrunken hat. Das ist so unsere, die Denkweise von meinem Bruder und mir.
Und ich finde es super, von der Denkweise und von dem Gedanken her super.
Aber jetzt stell dir mal vor, du kommst richtig durstig nach Hause und denkst
dir, oh, wir haben noch Apfelschon. Und denkst dir, oh, du hast noch voll viel.
Und dann ist da nur so ein Sip.
Ja, dann hast du ja was.
Aber es ist ein Sip.
Würdest du dich mehr freuen darüber, dass die Apfelschulde nicht im Kühlschrank wäre?
Das glaubst du mir jetzt nicht, aber ja. Weil da ist ein Sip.
Ein Sip. Nein, nie. Ein Sip.
Lustig.
Wie?
Ich kannte das nicht, bis ich bei einem Familientreffen gesehen habe,
wie es jemanden voll aufgeregt hat.
Echt?
Ja, ich bin in meiner Bubble, in meiner Familie. überall, ich ein ganzes Leben
noch nie hat mich jemand darauf angesprochen, dass es Leute stört. Noch nie.
Nicht mal Julia hat mich darauf angesprochen.
Ich habe es mein Leben lang gemacht, meine Brüder auch.
Und dann einmal bei einem Familientreffen ist es dann so, da habe ich Julia
gefragt und dann kam es raus, ich habe sie auch nicht so begeistert,
aber sie wieder pumpen, sie ist sehr barmherzig.
Ich wollte gerade sagen, du bist eine tolle Frau.
Absolut.
Nee man, aber ja, ich bin einer von denen, ich trinke es dann raus.
Weil, also außer, ich weiß, das war nicht mein Saft, das war der von Herr Riedi,
dann okay, aber ansonsten trinke ich es aus. Da bin ich, ja.
Und isst du auch Essen, wenn ihr Name draufsteht? Oder fährst du es da nicht an?
Mmm. Das ist nicht von offen.
Also, weißt du, nach diesem Podcast weiß ich nicht, weiß ich,
möchte jetzt nicht, Themen auch machen, von denen wir schon geheimnis sind.
Weißt du, ähm...
Wie konnten wir von so tiefen Themen...
Schau. Sagen wir mal so, ähm... Ich habe...
Ich habe meine Lektionen gelernt und...
Ich weine so viel.
Ähm... Ich habe daraus gelernt, dass meine Frau, wenn sie Essen im Kühlschrank
hat, dann hat sie es auch geplant zu essen und, ähm...
Sagen wir mal so, ich habe gelernt, ihr Essen einfach einfach nicht anzufassen.
Meine Frau hat den richtig krassen Vorteil, wenn sie was haben will,
was nur sie essen will, dann kann sie es einfach mit Milch kaufen.
Sie macht es nicht so. Machst du das? Mach sie nicht. Sie schüttelt den Kopf.
Ich glaube, sie macht es nicht.
Aber du könntest. Julia, du könntest. Oh, das wäre ja, das ist eigentlich super smart.
Ja, ja. Wenn du einen Partner hast, der Unverträglichkeit hat.
Oh, ich frage Harry die gleich heute. Ich so, hey, wie schaut es denn bei dir aus?
Beispiel Nussallergie, dann kaufst du nur Nüsse.
Oh, hat er auf Wegen gekommen. Aber ja, das kennt er sie.
Oh, nee, das wäre aber echt krass. Dann hast du nur noch so Äste im Kühlschrank.
Dann hast du so Pizza mit Käse und was. Oh, Mann.
Oh, nein. Oh, wieso bin ich auf diese Du hattest gefragt mit dem zum Thema Wie man hier reagiert.
Genau und ja, um da vielleicht wieder drauf zu kommen, ich finde so für mich
ist es so ganz für mich ist halt wichtig, wirklich,
geduldig zu sein, zu Menschen und selbstbeherrscht zu sein, ich bin schon so jemand,
wenn man es zum Beispiel auf die Arbeitswelt auf Mitarbeiter überträgt, auf Leiterschaft und.
Ich habe ja ganz viele verschiedene Mitarbeiter mit ganz vielen verschiedenen
Charakteren und bei manchen, da passiert was, da sage ich dann nichts,
weil ich weiß, das ist okay, das ist ein Ausrutscher gewesen, kein Problem.
Aber dann weiß ich zum Beispiel jemand, der kommt immer zu spät.
Dann spreche ich das sofort an, wenn die Person da ist, weil es mich nervt,
aber auch, weil ich die Person erziehen will.
Weil ich die Person darauf hinweisen will, hey, das ist nicht okay,
dass du jede Woche 20 Minuten zu spät kommst.
Und das ist halt, weißt du, so eine Sache halt, wo ich dann sage halt,
pass auf, das ist nicht okay, das Verhalten musst du ändern und es ärgert mich
dann und dann spreche ich es an.
Genau, manchmal im Dienst ist es mir schon mal passiert, dass ich dann mal vielleicht
ein bisschen ungeduldig war mit jemandem, weil ich es dann absolut gar nicht verstanden habe.
Und dann, genau, dann ist es so, dass es, aber ich mache es dann immer so,
ich entschuldige mich, am Ende hole ich immer das Team zusammen,
das habe ich schon ganz oft gemacht, du warst ja auch schon dabei und habe mich
dann einfach vor allem dafür für das Verhalten entschuldigt und tatsächlich
meistens war es so, dass die Leute keine Ahnung haben, wovon ich rede.
In den meisten Fällen.
Genau, aber für mein eigenes Gewissen.
Ich bin auch immer richtig confused gewesen und dann so, habe ich einen großen
Pass, war ich vielleicht da gerade weg.
Aber für mich ist es mein eigenes Gewissen. Aber das finde ich sehr stark.
Und dann bin ich halt dann so, ich entschuldige mich und öffentlich vor dem
Team, weil ich auch öffentlich den Fehler gemacht habe.
Und das finde ich schon wichtig, dass man als Leiter, wenn du öffentlich einen
Fehler machst, entschuldigst du dich auch öffentlich dafür. Finde ich. Ich finde es wichtig.
Das finde ich sehr stark und das ist auch eine Sache, die ich sehr an dir schätze.
Das ist wirklich, wirklich eine Eigenschaft, die ich sehr an dir schätze.
Du bist schon sehr auf Frieden aus. Du bist niemand, der irgendwie sein Stolz
und sein Ego irgendwie zu hochstellt und sagt,
nee, weil ich jetzt der Leiter bin, machen wir das jetzt genau so und ihr akzeptiert
einfach, egal welchen Ton, welcher Ton hat ich das sage,
sondern du bist auch sehr reflektiert bei sowas.
Das schätze ich wirklich sehr und es ist auch krass als Leiter sich dann auch
da hinzustellen und zu sagen, hey,
und dann vor allem auch noch vor versammelter Truppe sich hinzustellen und zu
sagen, hey, ich lag falsch oder wenn ich irgendjemanden verletzt habe mit meiner
Wortwahl und mit der Art und Weise, wie ich es gesagt habe, dann tut es mir wirklich leid.
Da hatte ich auch meine Erfahrung jetzt letzte Woche, weil ich auch mit jemandem
aus dem Jugendlobpreisteam gesprochen habe, ähm,
Und dann war da so ein kleines Missverständnis, also das habe ich gar nicht
böse gemeint, aber wohl in der Art und Weise, wie ich es gesagt habe, kam das falsch rüber.
Und dann hat mich ein anderer, aber nicht die Person, sondern eine andere Person
mich darauf angesprochen, dann war ich so, oh, so war das gar nicht gemeint.
Dann habe ich mir die Person direkt geschnappt und habe gesagt,
hey, wenn es irgendwas, das habe ich auch im letzten Podcast gesagt,
das ist für mich immer so die Main-Aussage, wenn es irgendwas gibt,
was ich gesagt oder getan habe, was dich vielleicht auf eine Art und Weise verletzt hat,
dann zum einen möchte ich mich entschuldigen, aber auch fürs nächste Mal,
komm zu mir und sprech mit mir darüber, weil ich möchte niemals jemand sein,
der sagt, alles, was ich sage, ist immer richtig.
Oder alles, was ich sage, müsst ihr einfach so akzeptieren und wenn es halt
mein strengerer Ton ist, dann ist es halt so, sondern nein, ich finde schon,
dass es wichtig ist, dass man mit den Leuten spricht, dass man denen aber auch
klar macht, wo das Herz ist, manchmal ist man strenger, aber nicht weil aus,
Wut, sondern einfach aus wirklich weil man.
Oder das merke ich bei dir. Dein Ziel ist es ja wirklich, jeder Gottesdienst
ist wirklich, dass die Abläufe wirklich gut sind.
Also das sieht man dir sehr an, dass du wirklich, also für dich ist nicht einfach
nur so ein Gottesdienst so, ja okay,
es läuft halt wie es läuft, sondern für dich ist es wirklich wichtig,
dass jeder Gottesdienst gut läuft, dass die Leute, die im Stream sich diese
Livestreams anschauen,
dass die genauso gesegnet werden, dass wirklich auch die Timing-Stimmen,
das Licht mit dem Sound und das ist ja auch eine Sache, das zeigt ja auch wieder,
du wirst wirklich Exzellenz für den Herrn und dass man dann da voll in dieser
Zone ist und dann natürlich dann mit manchen Dingen dann mal kurz frustriert ist,
das kann passieren und dementsprechend glaube ich, nimmt es dir da keiner übel.
Und auch bei mir.
Manchmal bin ich so passionate und denke mir, Leute, ich will wirklich nur das
Beste und ich glaube, ich glaube, das Talent von euch allen und ich will wirklich,
dass es den Herrn dient, dass ich manchmal so in dieser Zone drin bin,
dass ich vielleicht gar nicht merke, dass vielleicht mein Röhr-Ding vielleicht
in dem Fall falsch war, also es kam aus einem guten Punkt, aber einfach nur
die Art und Weise, wie ich es gesagt habe, war vielleicht falsch und dementsprechend.
Aber Ich meine, ich sage auch immer sehr oft, wenn wir unsere Gebetszeit haben,
bevor wir anfangen, sage ich immer, Leute,
wenn ich euch was sage, Dann hat es einen Grund und dann bitte führt das aus
und diskutiert nicht mit mir, während wir live sind.
Danach, wenn euch was stört, redet mit mir darüber.
Heißt nicht, dass ich dann eure Meinung bin und dass wir das dann so machen,
wie ihr wollt, aber kann darüber reden,
und ich sage aber auch, es tut mir leid, wenn es vielleicht ein bisschen zu
gemein klingt, ich meine es nicht bloß, ich habe euch eurer lieb und ich sage
das ein bisschen, weil es jetzt funktionieren muss,
und das ist halt dann, das sage ich voll oft einfach den Leuten und da achte
ich schon sehr stark drauf, dass die Leute das auch wissen, dass der Grundsatz ist,
quasi, Liebe, das ist mein, also mein Leitungsstil ist auch zum Beispiel,
dass ich sage, hey, ich überschütte sie die meiste Zeit mit Wertschätzung und Liebe und.
Damit, wenn es mal strenger wird, wenn es mal Kritik gibt, dass sie wissen,
ah, im Grundsatz mag Benny mich und im Grundsatz will er mich hier im Team haben,
nur jetzt gerade war mein Verhalten falsch und dann haben sie quasi,
wenn sie in dem Punkt sind, wo sie kritisiert werden, haben sie ein Fundament,
worauf sie zurückgehen können, wo sie sich trennen können, so meine ich es.
Und das finde ich so wichtig, einfach so ein Führungsziel zu haben.
Und ich finde, Leidenschaft zum Beispiel ist voll.
Auch herausfordernd. Ich habe vor zwei Wochen hatte ich halt mir abends im Bett,
da hatte ich ein, gab es so ein kleines Missverständnis und da lag auch viel
einfach daran, dass ich mich falsch ausgedrückt habe.
Da nehme ich voll die Schuld auf mich und das hat mich dann abends aber auf
dem Weg nach Hause und im Bett noch echt so gewurmt, wo ich mir dachte,
boah, ich habe echt versagt heute.
Und das ist dann für mich schon schlimm.
Aber warum versagt?
Weil halt einfach, ich habe halt mich falsch ausgedrückt und die Person hat dann entsprechend,
Und darauf halt geantwortet und ich habe dann die Antwort falsch verstanden
von der Person und habe dann was halt gemacht, was die Person dann gekränkt hatte.
Aber danach haben wir drüber geredet und dann hatte die Person verstanden,
wie ich es gemeint hatte. Und dann hat alles Sinn gemacht und haben wir beide
um Vergebung gebeten und dann war alles gut.
Aber für mich war es halt einfach so, ich hätte besser kommunizieren müssen.
Und es war nur für mich so ein Step, wo ich halt lernen darf, okay, als Leiter.
Und dann wollte ich auch einfach ein bisschen so wissen, wie so ein bisschen
die Dynamik in dem Team war vorher, wie es so ist.
Und am Abend dann ging es mir nicht so gut, weil es hat mich echt gewurmt einfach.
Ja, und dann am Abend hat mir der Heilige Geist dann echt noch einige Sachen
zur Leiterschaft gegeben.
Und dann voll krass und dann an dem Tag, ich weiß nicht, ob es davor oder danach
war, hatte ich so ein Bibelferstbild zum Thema Leiterschaft.
Da wusste ich, boah, danke Jesus, du gibst mir gerade das voll.
Und ich habe dann echt so einige, so in Notizen in der App, in der iPhone-App
einfach echt vieles aufgehoben, was einfach so Punkte der Geist mir zum Thema
Leiterschaft gegeben hat.
Und ich finde so einer, wie du auch gesagt hast, der reflektiert sehr gerne, weil ich finde das so,
diese.
Es ist so ein Messerschneider, mit dem du als Leiter, du bringst eine Persönlichkeit
mit, eine Erfahrung und eine gewisse Art, auch wie du ausgebildet wurdest,
wo du dann denkst, das ist der richtige Weg.
Und dann ist es aber so, dass,
du als Leiter deine Persönlichkeit mitbringst und dann gibt es die Objektivität einer Situation.
Zum Beispiel du, ich mache jetzt mal ein abstraktes Beispiel,
du bist In deiner Ausbildung hast du gelernt, blaue SDI-Kabel sind die besten
Garten. Besserdem nur blaue SDI-Kabel.
Und dann kriegst du ein Team, was du geleitest, wo alle aber denken,
rote SDI-Kabel sind die richtigen.
Genau, und dann kommst du als Leiter rein und du hast so deine Persönlichkeit,
wo du sagst, du hast es gelernt.
Und ist es objektiv aber so richtig, dass Blaue nur richtig sind?
Oder ist es nur meine Persönlichkeit und meine Ausbildung reingeht?
Sind vielleicht Rote besser?
Und dann ist es, und als Leiter hast du dann immer so diese Situation,
wo du reflektieren musst zu schauen, wenn du jetzt welche Entscheidung triffst.
Du kannst ja nicht Blau-Rote nehmen. Du musst Blau oder Rot nehmen.
Ja, entscheid dich jetzt. Du musst dich jetzt entscheiden.
Und da musst du hinterfragen, warum treffe ich diese Entscheidung?
Und wie viel Persönlichkeit bin ich rein? Jesus hat uns offensichtlich ausgesucht,
weil er unsere Persönlichkeit haben will.
Aber man muss auch schon reflektieren und schauen, warum mache ich das?
Man kann sich jetzt nicht bei jeder Entscheidung hinterfragen.
Aber ich mache jetzt ein abstraktes Beispiel mit Kabelfarben.
Aber ich meine, es geht ja um viel mehr und viel relevantere Dinge als sowas
Triviales wie eine Kabelfarbe.
Und ich glaube einfach, Leiterschaft ist halt so wichtig auch,
sich zu reflektieren und zu wissen, diene ich den Leuten, die mir,
die Gott mir anvertraut hat.
Weil als Leiter bist du kein Leiter, du bist ein Diener von den Leuten.
Und es ist eine Sache, die ich vor Jahren gelernt habe, die mir so wichtig ist,
ist, das größte Kompliment, was du als Leiter kriegen kannst,
ist, wenn deine Leute besser werden als du.
100%. 100%.
Das ist einfach mein Ziel.
Und genau, das ist zum Beispiel so eine Sache, wo ich sage, ich will,
dass meine Leute besser werden als ich, aber.
Das ist der Punkt nämlich, das ist wahr, du musst aber trotzdem unterscheiden,
zwischen dem, dass du sagst, diese Person ist noch nicht so weit,
dass ich ihr so viel vertrauen kann,
dass ich jetzt sage, okay, diesen Sonntag machst du diesen Sonntag machst du
diese Position und hat dann voll viel Freiheit.
Vielleicht ist diese Person einfach noch nicht so weit und deswegen kann ich
sie noch nicht in diese Position hineintun.
Und ich glaube, als Leiter dann musst du da einfach individuell schauen,
wie kannst du in welche Person investieren.
Und ich glaube, das ist, wo man halt auch schauen muss.
Deswegen ist Leidenschaft so ein ultrakomplexes Thema, wo man so nah mit dem
heiligen Geist gehen muss.
Und man muss so aufpassen, dass man Menschen halt liebt und ihnen dient und
dass man nicht sein eigenes,
das ist so einer der größten Gedanken, die ich mir mache, ist,
ich will nicht meine eigenen Sachen hineinbringen hineinbringen in einem ungesunden Ausmaß.
In einem gesunden Ausmaß voll.
Aber ich will nicht zu viel von mir reinbringen, nur weil ich denke,
es ist so, sondern es muss auch passen.
Es muss funktionieren und es muss ein gesundes Maß sein. Ich glaube, ja.
Wie ist es für dich? Erzähl mal jetzt, das würde mich auch mal interessieren,
wie ist für dich Leidenschaft? Was ist gute, gesunde Leidenschaft für dich?
Puh.
Am Beispiel von dir selber am besten.
Ja, ich überlege jetzt gerade nur, weil ich persönlich habe ja das große Glück, dass ich,
so gesehen nur diese kleine Gruppe an Lobpreisern in der Jugend sozusagen anleite.
Ja, ich glaube, zwölf Jugendliche sind wahrscheinlich so wie 30 Erwachsene.
Ja, fair, fair. Aber wenn ich überlege, dass ich ja trotzdem auch über mir immer
noch die Jugend unsere Jugendleiter habe, die immer trotzdem für alles zu haben
sind, habe ich es trotzdem immer noch gut.
Aber ich glaube, was persönlich für mich,
immer so schwierig ist an Leidenschaft, ist die Tatsache, dass doch,
wie du schon sagtest, jeder ist halt unterschiedlich.
Und dieses mit jedem unterschiedlich umgehen und gleichzeitig aber den Leuten
nicht das Gefühl zu geben, dass du den einen oder anderen vielleicht,
nicht unbedingt lieber hast, aber dass du den einen oder anderen besser behandelst als den anderen.
Das ist für mich vor allem bei Jugendlichen, die haben ja noch ganz andere Themen,
die bei denen eine große Rolle spielen,
weil ich will jetzt nicht sagen, dass sie jetzt in ihrer Identität schon nicht
gefestigt sind, aber in der Jugend passiert ja noch, mit der Pubertät passiert
noch so viel bei denen, da ändert sich noch so viel,
die haben noch so ganz, ganz andere Ziele, ganz, ganz andere Visionen für sich
selbst, dementsprechend da nochmal mit jedem einzelnen Jugendlichen ein Gespräch zu haben,
denen klar zu machen, okay, du hast auf der einen Seite deine Jugendlichen,
die sind so voll drinnen,
du hast manche, da musst du gar nichts gefühlt sagen, du weißt ganz genau,
wenn du denen sagst, die Probe ist um 10, dann ist sie um 9.45 Uhr schon da
und dann hast du aber auf der anderen Seite.
Unsere chronischen 20 Minuten zu spät, Komma und mit denen musst du ein bisschen
mehr sprechen, Für mich ist es dann,
Wie findest du einen Weg, den trotzdem klarzumachen, dass du die Person lieb hast?
Und was mir sehr geholfen hat, ist, ich habe angefangen, mich auch für deren
privates Leben zu interessieren.
Also auch wirklich mal nicht nur in diesen zwei Stunden oder zwei Tagen,
die wir uns in der Woche sehen, sondern auch mal unter der Woche mal nachzufragen.
So, hey, zwei von den Jungs schreiben gerade ihr Abi.
So, hey, wie laufen die Vorbereitungen? Seid ihr alles fein?
Wie läuft es mit dem Lernen? Kommst du zurecht?
Bei einer anderen Person ist in der Familie gerade ein ganz großes Thema.
Da fragst du auch mal nach, kann man helfen, kann man unterstützen,
kann man für dich da sein?
Also denen auch zeigen, ich verbringe nicht nur Zeit mit euch oder ich leite
euch nicht nur an, weil ihr mir was gibt durch eure Gaben, sondern ich bin auch so für euch da.
Also, und das macht das Ganze natürlich auch hart, weil plötzlich ist es nicht nur ein,
hey, wir sehen uns am Freitag oder wir sehen uns am Sonntag in dem Fall,
sondern jetzt ist es ein, ich höre Montag von dir, ich höre Dienstag von der
anderen Person, Mittwoch von der und Donnerstag hier, Freitag sind wir sowieso über der Jugend,
Samstag haben wir die Proben, Sonntag sind wir im Gottesdienst.
Also es ist schon, man verbringt, man hat auf jeden Fall nochmal mehr,
ich will nicht das Wort Lasten nutzen, weil Lasten so ein negatives Wort ist,
weil Lasten ist gleich so, als wäre das anstrengend und im Gegenteil,
es ist nicht anstrengend, es ist sogar schön, dieses Vertrauen zu haben,
aber es sind nochmal mehr Verantwortungen, die du so mit dir trägst,
dementsprechend sehe ich Leidenschaft als riesen Segen, aber schon etwas, wo du,
Die, die schon, ich brauche ein anderes Wort für Last. Ich will nicht das Wort Last gebrauchen.
Es ist schon sehr, es ist einfach eine große Verantwortung.
Es ist einfach am Ende des Tages eine große Verantwortung und wie ich am Anfang schon...
Wie navigierst du die Verantwortung? Wie gehst du damit um?
Wie gehe ich damit um? Ich würde sagen, ganz solide.
Ich sage bewusst solide, weil ich immer noch merke, dass es Momente gibt,
wo ich selbst dann manchmal überfordert bin.
Es gibt, da muss ich auch manchmal ganz ehrlich sein,
es gibt immer noch Momente, wo ich nicht weiß, was ist das Richtige,
vor allem bei Jugendlichen, wenn da auch noch ihre ganzen Emotionen da auch
noch mit reinspielen, das ist
ja nicht so wie bei Erwachsenen wo du denen einfach sagst das tun wir so,
und dann gibt es keine Diskussion das ist ja nicht, also bei Jugendlichen spielt
da noch so viel mehr eine Rolle, da ist wirklich die Art und Weise,
wie du es sagst ja super wichtig und Um...
Ja, für mich ist das genau, was war nochmal die genaue Frage?
Wie navigierst du?
Ja genau, wie ich das navigiere. Also ich versuche da einfach so gut wie möglich
auch mich bei anderen Leitern, also zum einen zu informieren, wie die das machen.
Einfach, weil ich glaube persönlich, du lernst auch so viel von den Personen,
die es aber schon länger machen. Also ich spreche sehr oft mit unseren Jugendleitern,
ich spreche aber auch sehr oft mit unseren Pastoren, also unseren Gemeindeleitern,
um da einfach auch einen Ratstatt zu bekommen.
So navigiere ich das Ganze. Wenn ich zum Beispiel irgendein Thema habe,
wo ich einfach merke, da komme ich jetzt gerade selbst nicht mehr,
also da bin ich wirklich mit meinem Wissen am Ende.
Dann gehe ich meistens auch immer zu den Pastoren oder wenn ein Jugendlicher
auf mich zukommt und ich habe keine Ahnung,
dann bin ich nicht einer, der einfach irgendwas sagt, einfach nur um irgendwas
rausgedroppt zu haben, sondern dann bin ich auch ganz offen und ehrlich zu lehnen
und sage, ich habe vielleicht dafür jetzt so keine Lösung.
Aber wir können ja gemeinsam mal mit den Pastoren sprechen oder mit unseren
Jugendleitern und da vielleicht schauen, was da die beste Lösung wäre.
Also ich bin da schon sehr, sehr offen mit denen, sehr ehrlich mit denen und
darauf basiert alles, also auf diese Offen und Ehrlichkeit.
Also dass die zu jeder Zeit mit allem zu mir kommen können, aber genauso auch
andersherum, ich immer ehrlich zu denen sein werde und denen auch immer offen
und ehrlich sagen werde, wenn ich irgendwie merke, dass irgendwas nicht so läuft,
wie es laufen sollte, aber auf der anderen Seite auch die natürlich auch lobe, wenn was gut läuft.
Also wir haben diese super offene und ehrliche Beziehung und das ist glaube
ich, so navigiere ich es bis jetzt am besten, dass man einfach ganz ehrlich
und offen und ehrlich ist.
Zum Ende, Pinter. Was steht für dich jetzt in der nächsten Zeit an?
Was steht in der nächsten Zeit für mich an?
Es ist Ende des Jahres. Viel jetzt noch Vorbereitung mit der Jugend.
Irgendwie verbringe ich unglaublich viel Zeit mit der Jugend.
Also mit denen haben wir noch ein paar Dinge vor, ein paar Dinge,
die wir jetzt noch Ende des Jahres durchkriegen möchten.
Dann natürlich jobtechnisch ist man ja natürlich immer.
Ich bin nur noch am Tun und Machen.
Es ist aber immer so das letzte, ich glaube, die letzten zwei Monate sind bei
mir immer sehr, sehr aktive Monate und dann ist halt viel Planung jetzt.
Also ich beginne jetzt schon die Planung für das Jahr 2026, also sowohl,
wie wir am Anfang ja schon hatten, Social Media, aber auch mit der Jürgen Lobpreis.
Da kommen nächstes Jahr ein paar Projekte auf uns zu und da muss ich aber jetzt
schon anfangen, die zu planen, damit ich dann nicht im Januar dastehe mit,
oh, okay, jetzt bin ich überfordert, weil ich zu wenig Zeit habe,
sondern einfach jetzt Stück für Stück das Ganze strukturieren und dann können
alle gespannt sein, was nächstes Jahr alles kommt.
Ich kann nur sagen, es kommt Cooles aus verschiedenen Längen.
Dann reden wir nochmal nächstes Jahr, wenn ein paar Projekte geschehen sind,
dann kannst du dir mal vorstellen.
Auf jeden Fall, auf jeden Fall.
Danke, dass du da warst, Pinda.
Immer wieder gern, immer wieder gern.
Und bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal, ciao, ciao.
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